Herr Amadeus I. von Montfaucon

Herr Amadeus I. von Montfaucon

männlich - nach 1110


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  • Name Amadeus I. von Montfaucon
    • Die Ortsgeschichte von Montfaucon beginnt um die Mitte des 11. Jahrhunderts, als sich Béraud de Montfaucon, ein Vasall des Grafen von Burgund und des Erzbischofs von Besançon hier niederließ. Der Standort der ersten Holzburg ist jedoch unbekannt. Die Herren von Montfaucon stiegen rasch zu einem der wichtigsten Adelsgeschlechter der Franche-Comté auf. Durch eine Heirat wurde Richard de Montfaucon 1148 zugleich Graf von Montbéliard, was bis zum Erlöschen der Linie Ende des 14. Jahrhunderts Bestand hatte. Wahrscheinlich Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die Burg von Montfaucon an den heutigen Standort auf einem Vorsprung über dem Doubstal verlegt. Daneben entwickelte sich der befestigte Burgflecken Montfaucon, der seit 1311 eine Pfarrkirche besaß. 1415 ging die Herrschaft Montfaucon durch Heirat an Louis von Chalon-Arlay aus dem Haus Oranien, das die Herrschaft bis zur Französischen Revolution innehatte. Nach dem Einmarsch Ludwig XI. in die Franche-Comté wurde die Burg 1477 teilweise zerstört.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Montfaucon_(Doubs)
    Titel Herr
    Geschlecht männlich
    Tod nach 1110 
    Personen-Kennung I10897  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 26 Nov 2025

    Vater Herr Richard I. von Montfaucon,   geb. cir 1030   gest. cir 1060/1085 (Alter 55 Jahre)
    Familien-Kennung F5307  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Méléryle von Neuenburg,   geb. cir 1080
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Richard II. von Montfaucon
     2. Gauthier von Montfaucon
    +3. Hugo von Montfaucon
    Familien-Kennung F5306  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Montfaucon - Wappen
    Montfaucon - Wappen

    Orte
    Turmruine des Château de Montfaucon
    Turmruine des Château de Montfaucon
    Vom ehemaligen Château de Montfaucon aus dem 13. Jahrhundert sind die Ruinen erhalten.

    Bild: Wikipedia; Espirat - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Espirat
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
    Montfaucon - Schloss
    Montfaucon - Schloss
    Château féodal de Montfaucon

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Montfaucon_(Adelsgeschlecht)

      Montfaucon (Adelsgeschlecht)

      Die Herren von Montfaucon waren ein burgundisches Adelsgeschlecht. Von 1163 bis 1397 waren sie Grafen von Montbéliard (Mömpelgard).

      Geschichte
      Die Herren von Montfaucon sind seit der Mitte des 11. Jahrhunderts als Besitzer der Burg in Montfaucon bei Besançon belegt. Sie waren Vasallen der Pfalzgrafen von Burgund. 1119 trugen sie durch reiche Stiftungen zur Gründung des Zisterzienserklosters Bellevaux bei, des ersten Zisterzienserklosters in der Franche-Comté, als dessen Tochterkloster sie 1123/24 das Kloster Lützel gründeten. Amadeus II. erbte 1163 die Grafschaft Mömpelgard. Er erwarb 1168 die Hälfte der Herrschaft Orbe und (vermutlich durch Heirat mit Beatrix von Grandson) die Herrschaft Montagny-le-Corbe und legte damit die Grundlagen für den waadtländischen Besitz der Familie.

      Amadeus’ Sohn Walter nahm am Vierten Kreuzzug teil, wurde Konstabler des Königreichs Jerusalem und Regent des Königreichs Zypern. Nach dem Tod Richards III. teilten seine Söhne 1229 den Besitz. Dietrich erhielt Mömpelgard, sein jüngerer Bruder die waadtländischen Besitzungen, Orbe, Montagny-le-Corbe und Echallens; 1255 erwarb er auch die andere Hälfte von Orbe.

      Dietrich vererbte 1282 Montbéliard an seine Urenkelin Guillemette von Neuenburg und deren Gatten Rainald von Burgund. Durch die Heirat von Rainalds Tochter Agnes mit Heinrich I. aus der jüngeren Linie kam die Grafschaft Mömpelgard 1320 wieder in den Besitz des Hauses Montfaucon. Heinrichs Sohn Stephan war der Letzte seines Geschlechts. Nach seinem Tod 1397 fiel Mömpelgard an Henriette, die Tochter von Stephans Sohn Heinrich, der 1396 in der Schlacht von Nikopolis gefallen war. Durch die Ehe Henriettes mit Graf Eberhard IV. kam die Grafschaft an das Haus Württemberg. Die waadtländischen Besitzungen fielen durch die Ehe von Henriettes Schwester Johanna mit Ludwig II. von Chalon-Arly an das Haus Chalon.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 221.