Graf Mangold von Nellenburg (Alshausen-Veringen)

männlich

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  • Name Mangold von Nellenburg (Alshausen-Veringen)
    • Sein Bruder Wolfrad pflanzte den Stamm Veringen fort, während Mangold das 3. Haus der Grafen von Nellenburg begründete [1]
    • Aus dem Geschlechte Alshausen, heisst 1216 Graf von Nellenburg, im Siegel weiterhin von Veringen; er ist der Stifter des 3. Hauses Nellenburg, das sich nach der Landgrafschaft Nellenburg nordöstlich von Schaffhausen nannte. [2]
    Titel Graf
    Geburt
    • Filiation..?
      Dieser Mangold soll laut Bericht in Wikipedia ein Sohn des Manegold II (erwähnt 1150–1186) sein..?
    • Bei Rübel-Blass wird er jedoch 1 Generation später, als Sohn des Wolfrad IV und als Bruder des Wolfran V erwähnt..? Manegold II wäre somit nicht Vater sondern Grossvater dieses Mangold.
    • Ich stelle hier die Version nach Rübel-Blass dar da diese zeitlich eher nachvollziehbar ist (ms)
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1216-1229 
    Personen-Kennung I11596  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 30 Dez 2025

    Vater Wolfrad IV von Veringen   gest. 1216 ?
    Familien-Kennung F30521  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Elisabeth von Montfort,   geb. cir 1205
    Eheschließung cir 1220/25  [2
    Notizen 
    • Kinder:
      - Eberhard von Nellenburg, erwähnt 1243–1253, † nach 1253
      - Elisabetha von Nellenburg, ⚭ Baron v. Hüttingen
    Kinder 
    +1. Eberhard von Nellenburg (Alshausen-Veringen)   gest. 1252/55
    Familien-Kennung F5736  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Dez 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen Mindestens eine geschützte Person ist mit diesem Medium verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt.
    Veringen - Wappen
    Veringen - Wappen
    Wappen der Grafen von Veringen in der Zürcher Wappenrolle, um 1340.

    Das Wappen der Grafen von Veringen mit den drei Hirschstangen erscheint heute noch in vielen Wappen wie zum Beispiel Württemberg, vielen Gemeindewappen, Porsche oder der VfB Stuttgart.

    Bild: Wikipedia; unbekannt/unknown - Zürcher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Nellenburg

      Grafen von Nellenburg

      Die Grafen von Nellenburg waren ein bedeutendes Adelsgeschlecht in Südwestdeutschland und der Nordschweiz, das um 1105 im Mannesstamm ausstarb. Ursprünglich – urkundlich erstmals 889 – war das Geschlecht als Grafen im Zürichgau erwähnt.

      Name
      Der in der Urkunde von 889 erwähnte Graf Eberhard I. – der nicht mit dem späteren Nellenburger gleichen Namens zu verwechseln ist – wurde der Familie der Eberhardinger zugerechnet. Der Nellenburger Graf Eberhard I. war in der Zählung der Eberhardinger Graf Eberhard VI. In einer Urkunde von 1056 über dessen Stiftungen an das Kloster Reichenau „[UR 6, BAUMANN Nr.4] ist erstmals die für das Geschlecht fortan namensgebende Burg auf dem Nenziger Berg westlich von Stockach erwähnt; offenbar wurde diese kurz vor 1050 erbaut.“

      Geschichte
      Grundlegende Quelle für die erste Linie der Nellenburger Grafen ist die als Schaffhauser Stifterbuch bezeichnete Gründergeschichte des Klosters Allerheiligen – beschrieben wird die Zeitspanne von etwa 1050 bis 1105 – [.. die] in drei Handschriften des 14./15. Jahrhunderts und einigen jüngeren, kürzeren Abschriften überliefert (ist).

      Erste Linie
      „Erstmals belegt aus dem Grafengeschlecht, das sich später als Nellenburger Geschlecht bezeichnete, ist 889 ein Graf Eberhard (I.) als Graf im Zürichgau. Graf Eppo, der im Stifterbuch geschilderte Vater des Klostergründers – ein Enkel des Thurgaugrafen Eberhard (957 - 971) –, wurde zwischen 980 und 990 geboren, gestorben ist er frühestens 1030.“

      Graf Eberhard I.
      Graf Eberhard (in der alten Erbfolge: Eberhard VI. von Nellenburg), Sohn des Grafen Eppo und im Stifterbuch nur Graf Eberhard genannt, „wird urkundlich 1036/37 erstmals als Graf im Zürichgau“ erwähnt. „1045 erhielt er vom Kaiser Heinrich III. das Münzrecht in Schaffhausen und König Heinrich IV. verlieh ihm 1059 das Münzrecht zu Kirchheim im Neckargau, dessen Grafschaft er ebenfalls innehatte. […] Die wirtschaftliche Absicht, den Handelsweg Neckar – Schaffhausen – Zürich zu kontrollieren, wird daraus ersichtlich. […] Die kulturelle Abstützung durch die Annäherung an das Kloster Reichenau [.. gelang] nicht im gewünschten Sinne, darum erfolgte die eigenständige kulturelle Abstützung in Schaffhausen.“ Eberhard I. von Nellenburg war verheiratet mit Ita, vermutlich aus dem Geschlecht der Grafen von Kirchberg.

      Die Grafen von Nellenburg waren auch die Herren der gleichnamigen Landgrafschaft und waren verwandt mit den Burchardingern. Graf Eberhard I., der 1059 auch Graf von Kirchberg war gründete gegen Ende des Jahres 1049 das Benediktinerklosters Allerheiligen bei Schaffhausen. Sein Sohn war Graf Burkhard von Nellenburg, er starb um 1101 ohne Erben.

      Zweite und Dritte Linie
      Herrschaft und Name kamen durch Erbschaft an die Herren von Bürglen, die das kurzlebige Zweite Haus der Grafen von Nellenburg begründeten, und um 1170 an die Grafen von Veringen, die nach einer Erbteilung im Jahre 1216 das Dritte Haus stifteten. Vor 1256 vereinigten sie das zu Nellenburg und Stockach gehörige Gebiet mit dem Hegau. 1422 kamen die Landgrafschaft und die Grafschaft durch Erbschaft an die Herren von Tengen, die sie im Jahre 1465 an die Habsburger verkauften.

      Verbleib der Landgrafschaft
      1465 bis 1805 gehörte die Landgrafschaft Nellenburg zu Habsburg/Österreich und bildete einen Teil Vorderösterreichs. 1805 kam die zum österreichischen Reichskreis zählende, von mehreren adeligen Herrschaften und Städten durchsetzte Landgrafschaft Nellenburg mit rund 25.000 Einwohnern an Württemberg, 1810 an Baden und schließlich 1951/1952 zu Baden-Württemberg.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 298.

    2. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 295.