Graf Simon I. von Saarbrücken

Graf Simon I. von Saarbrücken

männlich - nach 1183


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  • Name Simon I. von Saarbrücken
    • Simon war ein Sohn des Grafen Friedrich von Saarbrücken und seiner Frau Gisela. Nach dem Tode seines Vaters folgte er als Graf von Saarbrücken, sein jüngerer Bruder Adalbert wurde 1138 Erzbischof von Mainz. Nach Simons Tod wurde sein Besitz aufgeteilt. Der älteste Sohn Simon erhielt die Grafschaft Saarbrücken, der jüngere Sohn Heinrich, begründete die Grafschaft Zweibrücken. 1168 zerstörte Friedrich Barbarossa Burg Saarbrücken und drei weitere Saarbrücker Burgen.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_I._(Saarbrücken)
    Titel Graf
    Geschlecht männlich
    Titel (genauer) 1135-1182  Grafschaft Saarbrücken Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Graf von Saarbrücken
    https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Saarbrücken  
    • Zwischen 1182 und 1190 fand eine Erbteilung statt, bei der die vorhandenen Güter geteilt wurden. Aus den Besitzungen in Lothringen, am Rhein und um die Burg Zweibrücken entstand die Grafschaft Zweibrücken. Die Saarbrücker und die Zweibrücker Grafen nutzten zunächst das 1135 gestiftete Kloster Wadgassen als Grablege. Um 1212 spaltete sich die Linie Saarbrücken-Leiningen ab. Graf Simon III. erreichte 1227 bei dem Bischof von Metz die Erblichkeit der Metzer Lehen namens seiner ältesten Tochter, musste dem Bischof aber dafür diejenigen Teile der Grafschaft Saarbrücken auftragen, die bisher keine Metzer Lehen waren, so dass nun die ganze Grafschaft Saarbrücken Lehen des Bischofs von Metz wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Metzer Lehnshoheit nur noch Formsache, spielte aber im 17. Jahrhundert bei der Reunionspolitik Ludwigs XIV. wieder eine Rolle. Mit dem Tod Graf Simons III. um 1234 erlosch die männliche Linie der Grafen in Saarbrücken. Nach seiner Tochter Lorette gelangte seine andere Tochter Mathilde in den Besitz der Grafschaft Saarbrücken, die selbst von ihrem Sohn Simon aus erster Ehe mit Simon von Broyes beerbt wurde.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Saarbrücken
    Tod nach 1183 
    Personen-Kennung I11643  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Nov 2025

    Vater Graf Friedrich von Saarbrücken   gest. spätestens 1135
    Mutter Herzogin Gisela von Oberlothringen
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F2630  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Mechtild von Sponheim
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Notizen 
    • Simon I. und Mechtild von Sponheim hatten etwa 8 Kinder.
      -Simon II., Graf von Saarbrücken († nach 1207) ∞ (vor 1180) Liutgard von Leiningen († nach 1239) Tochter von Emich III., Graf von Leiningen
      -Heinrich I., Graf von Zweibrücken († 1228) ∞ Hedwig von Lothringen († nach 1228), Tochter von Herzog Friedrich I. von Lothringen
      -Friedrich († vor 1187)
      -Gottfried, Kanoniker in Mainz
      -Adalbert († nach 1210), Archidiakon in Mainz
      -Jutta († vor 1223) ∞ Folmar, Graf von Blieskastel
      -Sophie († nach 1215) ∞ Heinrich III., Herzog von Limburg (* um 1140; † 1221)
      -Agnes († vor 1180) ∞ Günther III., Graf von Schwarzburg († nach 1197)
    Kinder 
    +1. Graf Simon II. von Saarbrücken   gest. spätestens 1220
    +2. Graf Heinrich I. von Zweibrücken (von Saarbrücken)   gest. 1228
    +3. Sophia von Saarbrücken,   geb. cir 1149   gest. cir 1226 (Alter 77 Jahre)
    Familien-Kennung F5777  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsTitel (genauer) - Graf von Saarbrücken https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Saarbrücken - 1135-1182 - Grafschaft Saarbrücken Link zu Google Earth
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Saarbrücken Grafschaft - Wappen
    Saarbrücken Grafschaft - Wappen
    Das Wappen der Grafschaft entwickelte sich wie folgt: Das Wappen der Grafen von Saarbrücken zeigte einen rotbewehrten, goldbekrönten, silbernen Löwen. Die Grafen von Saarbrücken-Commercy fügten dem Wappen der Grafschaft die silbernen Fußspitz-Kleeblattkreuze auf blauem Grund von Commercy hinzu (Bild). Die Grafen von Nassau-Saarbrücken ergänzten das Wappen um den goldenen Nassauer Löwen, so dass das nun quadrierte Wappen zweimal den Nassauer und zweimal den Saarbrücker Löwen zeigte.

    (Bild: Wikipedia; drawn by T. Rystau - © Gemeinfrei -)

    Orte
    Ansicht des Schlosses von Saarbrücken im 17. Jahrhundert nach Merian
    Ansicht des Schlosses von Saarbrücken im 17. Jahrhundert nach Merian
    Handzeichnungen Henrich Höers geben die Schlossanlage des 17. Jahrhunderts, die sich durch Umbauten aus der Burg heraus entwickelt hatte, authentisch und topographisch zuverlässig wieder.[8] Dargestellt ist eine Vierflügelanlage innerhalb eines Berings mit verschiedenförmigen Bastionen. Die Schutzvorrichtungen der Schlossanlage wie Türme, Mauern, Torbauten und Gräben folgten der Topographie des Saarfelsens. Das Bollwerk wurde durch dreiecksförmige Eckbastionen verstärkt.

    Bild: Wikipedia; Matthäus Merian - originally from: Fritz Kloeven, Saarbrückens Vergangenheit im Bilde, 1934. - https://de.wikipedia.org/wiki/Matthäus_Merian
    © Gemeinfrei
    Ansicht von Schloss und Stadt Saarbrücken um 1770
    Ansicht von Schloss und Stadt Saarbrücken um 1770
    Das Schloss Saarbrücken, auch „Saarbrücker Schloss“ genannt, ist ein barockes Schloss in der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken. Es befindet sich im Stadtteil Alt-Saarbrücken am linken Ufer der Saar. Vorgängerbau am Standort war ein Renaissance-Schloss, das aus einer mittelalterlichen Burg entstanden war.

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons., originally from http://www.sarrelibre.de/42/folge-4-eine-weise-stadt/
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_I._(Saarbrücken)

      Simon I. von Saarbrücken († nach 1183) war 1135–1183 Graf von Saarbrücken.

      Leben
      Simon war ein Sohn des Grafen Friedrich von Saarbrücken und seiner Frau Gisela. Nach dem Tode seines Vaters folgte er als Graf von Saarbrücken, sein jüngerer Bruder Adalbert wurde 1138 Erzbischof von Mainz. Nach Simons Tod wurde sein Besitz aufgeteilt. Der älteste Sohn Simon erhielt die Grafschaft Saarbrücken, der jüngere Sohn Heinrich, begründete die Grafschaft Zweibrücken. 1168 zerstörte Friedrich Barbarossa Burg Saarbrücken und drei weitere Saarbrücker Burgen.

      Familie
      Simon war verheiratet mit Mechtild von Sponheim.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 273.