- Der letzte seines Geschlechtes; nach dem Tode des Luxemburgers Heinrich VII. stritten sich Friedrich der Schöne von Österreich (Habsburger) und Ludwig der Bayer (Wittelsbacher) um den Thron; der 1322 neugewählte Bischof von Chur , Rudolf von Montfort, stand auf österreichischer Seite und sammelte seine Leute im Oberengadin, Donat auf bayrischer Seite, nahm bei Davos Stellung; nach vielen Plänkeleien zog Donat gegen das Domleschg hinunter, worauf die Bischöflichen folgten; unweit Filisur kam es zur entscheidenden Schlacht, Donat gewann und verwüstete hierauf das bischöfliche Gebiet; auch soll er seine Gefangenen grausam behandelt haben, wie ein gegnerischer Geschichtsschreiber erzählt; ein späterer Bischof von Chur, Ulrich Ribi von Lenzburg brachte ein förmliches Bündnis des rätischen Adels gegen den Vazer zusammen; Donat seinerseits verbündete sich mit den Waldstätten, die gegen Disentis und anderwärts vordranden; der Streit scheint keine grossen Änderungen nach sich gezogen haben, wohl weil Donat bald starb; er wird von den Bündnern als Freiheitsheld geehrt. [1]
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