| Name |
Heinrich von Rhäzüns |
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| Geschlecht |
männlich |
| Militär / Gefecht |
Hatte eine Fehde mit dem Bischof von Chur und den Herren von Vaz |
| Erwähnt / Bezeugt |
1289-1327 |
| Besitz |
Schloss Rhäzüns, GR, Schweiz |
Erbaute die Burg Rhäzüns
Das Schloss Rhäzüns (rätoromanisch Chastè da Razén) liegt im Osten der Gemeinde Rhäzüns im Kanton Graubünden |
- Wann die Anlage, bzw. deren Vorgängerbauten errichtet worden sind, ist nicht bekannt. Vermutlich existierte bereits im 10. Jh. eine Burganlage an der Stelle des heutigen Schlosses; in Urkunden der Kaiser Otto I. und Otto II. wird in den Jahren 960 und 976 ein castellum Beneduces et Rezunnes erwähnt.
Der erste nachweisliche Vertreter der Freiherren von Rhäzüns war Arnoldus de Ruzunne, der 1137/39 in den Gamertinger Urkunden erwähnt wird. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Rhäzüns selber erscheint in einer Verkaufsurkunde des Klosters Disentis aus dem Jahr 1282. Nach dem Tod des letzten Rhäzünsers Georg 1459 entstand ein langer Erbfolgestreit zwischen den Grafen Hohenzollern-Hechingen von Zollern und den Werdenbergern. 1461 fiel die Burg durch einen Schiedsspruch an die Zollern, welche sie 1437 an Conradin von Marmels verpfändeten. Durch einen Tausch gegen die Herrschaft Haigerloch gelangte sie 1497 in den Besitz Maximilians I., da dieser an einer strategisch wichtigen Stelle interessiert war. Pfandinhaber blieben jedoch die Marmels, die am Schloss verschiedene Ausbauten vornahmen; so wurden etwa Gefängnisse und Badestuben eingerichtet. Im Schwabenkrieg wurde Rhäzüns im Mai 1499 von den Bündnern besetzt, nach Friedensschluss aber wieder an die Marmels zurückgegeben.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Rhäzüns
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| Besitz |
Herrschaft Rhäzüns, Schweiz |
| Freiherr von Rhäzüns |
- Die Herrschaft Rhäzüns bestand bis 1819 aus den heutigen Gemeinden Rhäzüns, Bonaduz, Domat/Ems und Felsberg im Kanton Graubünden in der Schweiz. Die Herrschaft war als «Gericht Rhäzüns» seit 1424 Mitglied des Oberen oder Grauen Bundes und damit des Freistaats der Drei Bünde. Der Freiherr bestimmte alljährlich den Ammann aus einem Dreiervorschlag der Gemeinde.
Rhäzüns und Bonaduz bildeten das Kerngebiet der Herrschaft der Freiherren von Rhäzüns, die unter Ulrich II. (1367–1415) zu den mächtigsten Feudalherren im heutigen Graubünden neben dem Bischof von Chur aufstiegen. Durch die Freiherren von Rhäzüns gelangte das Gericht Rhäzüns 1424 in den Grauen Bund und später zu den Drei Bünden. Nach dem Tod des letzten Freiherren und der Vermählung Eitel Friedrichs von Hohenzollern mit der Erbtochter Ursula Freiin von Rhäzüns entbrannte ein Streit zwischen den Hohenzollern und den Grafen von Werdenberg-Sargans der erst 1461 durch ein Gerichtsurteil geklärt wurde, das die Herrschaft den Hohenzollern zusprach. Der Neffe des genannten Hohenzollers, Graf Eitel Friedrich II. tauschte Rhäzüns 1497 mit seinem Freund Maximilian I. von Habsburg, dem deutschen König und späteren Kaiser, gegen die Herrschaft Haigerloch. Maximilian sah in diesem Tauschgeschäft eine zukünftige Interventionsmöglichkeit bei den Drei Bünden.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Rhäzüns
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| Tod |
spätestens 1333 |
| Personen-Kennung |
I12207 |
Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire |
| Zuletzt bearbeitet am |
6 Dez 2025 |