Graf Manegold II von Veringen

Graf Manegold II von Veringen

männlich - 3 Mai 1186 (?)


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  • Name Manegold II von Veringen  [1]
    Titel Graf
    Geschlecht männlich
    Titel (genauer) Grafschaft Veringen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Graf von Veringen 
    • Die Grafschaft Veringen war ein im Spätmittelalter entstandenes Herrschaftsgebiet auf der Schwäbischen Alb im heutigen Baden-Württemberg.
      Im Hochmittelalter entwickelten sich neue Herrschaftsformen. An die Stelle des königlichen Auftrags trat der dauerhafte Besitz, der sich bei näherer Betrachtung als ein Bündel verschiedener Rechte darstellte. Jedes einzelne konnte wie ein materielles Gut gehandelt, also verkauft, vererbt, verliehen oder verpfändet werden. Erst dieses neuartige Konstrukt ermöglichte den Aufbau territorialer Herrschaften.
      Die Grafen von Altshausen, Gaugrafen im Eritgau im nördlichen Oberschwaben, traten im 11. Jahrhundert auch in der angrenzenden Grafschaft Appha in Erscheinung. Ein Nachfahre verlegte seinen Wohnsitz ins mittlere Laucherttal, wo er in der Nähe des Dorfes Veringen einen Ansitz (Burg Veringen) errichtete.
      Fortan nannte er sich Graf von Veringen. Mit ihrem umfangreichen Besitz an der Donau und Oberschwaben (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen) gehörten die Grafen von Veringen zu den mächtigsten Grafengeschlechtern in Schwaben und gründeten in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Städte Veringenstadt, Hettingen, Gammertingen, Isny und Riedlingen. Ihre Besitzungen lagen jedoch weit verstreut und entsprechen nicht der heutigen Vorstellung einer zusammenhängenden Grafschaft im Sinne einer Landesherrschaft oder eines Amtsbezirkes. Diese Form hat sich erst später herausbildet. Marquard von Veringen bewies 1134 seine Erbansprüche auf Rechte in der Appha-Grafschaft, allerdings mit einer gefälschten Urkunde aus dem Kloster Reichenau, dessen Abt mit den Veringern freundschaftlich verbunden war.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Veringen
    Erwähnt / Bezeugt 1150-1186 
    Laut Wikipedia 
    Besitz Beerbt den Grafen Eberhard von Nellenburg (zweites Haus) und teilt den Besitz des Hauses mit seinem Bruder Heinrich (Totteilung) 
    Tod 3 Mai 1186 (?) 
    Personen-Kennung I12219  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 30 Dez 2025

    Vater Marquard (Markwart) von Veringen (von Altshausen)
    Familien-Kennung F6101  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie von Nellenburg
    Notizen 
    • Kinder laut Wikipedia:
      - Eberhard von Veringen, erwähnt 1169, † 1186 in Italien
      - Wolfrad von Veringen, später von Nellenburg; erwähnt: 1169–1207
      - Heinrich von Veringen, erwähnt 1186
      - Mangold von Veringen, erwähnt 1216–1228; Stammvater der 3. Nellenburger Stammlinie ⚭ Elisabetha von Montfort ca. 1205–1269 Vater: Hugo I. Graf v.Montfort (c.1170–1230/37) ⚭ Mathilde v. Eschenbach-Schnabelburg? (?-v.1251)
      - Theoderich von Veringen, erwähnt 1202
      - Marquard von Veringen, erwähnt 1210
      - Willibirg von Veringen, 1169 erwähnt; 1192 am Hof Kaiser Heinrichs VI. in Hagenau (Elsass) nachgewiesen. ⚭ Rudolf I. von Vaz (Vatz)
    • Der aufgeführte Mangold (erwähnt 1216-1228) wird bei Rübel-Blass 1 Generation später als Sohn des Wolfrad IV genannt..? Er war somit nicht Bruder sondern Sohn des hier geführten Wolfrad (erwähnt 1169-1207) was auch zeitlich eher nachzuvollziehen ist.
    • Hier im Stammbaum stelle ich die Version nach Rübel-Blass dar (ms)
    Kinder 
     1. Eberhard von Veringen   gest. 1186, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    +2. Wolfrad IV von Veringen   gest. 1216 ?
     3. Heinrich von Veringen
    +4. Willibirg von Veringen,   geb. Veringen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Familien-Kennung F6100  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Veringen - Wappen
    Veringen - Wappen
    Wappen der Grafen von Veringen in der Zürcher Wappenrolle, um 1340.

    Das Wappen der Grafen von Veringen mit den drei Hirschstangen erscheint heute noch in vielen Wappen wie zum Beispiel Württemberg, vielen Gemeindewappen, Porsche oder der VfB Stuttgart.

    Bild: Wikipedia; unbekannt/unknown - Zürcher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

      Veringen (Adelsgeschlecht)

      Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum[1] (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I.

      Der Stammsitz der Grafen von Veringen liegt in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht.

      Das Wappen der Grafen von Veringen mit den drei Hirschstangen erscheint auch heute noch in vielen Wappen: z. B. Württemberg, vielen Gemeindewappen, Porsche, VfB Stuttgart (vgl. Wappen der Grafen von Veringen).

      Mehr, auch Stammliste, unter dem Link oben..

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 298.