Hans Ulrich von Hasenburg (Asuel)

Hans Ulrich von Hasenburg (Asuel)

männlich - 1386


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  • Name Hans Ulrich von Hasenburg (Asuel)
    Geschlecht männlich
    Militär / Gefecht Schlachtfeld, Sempach, Luzern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Teilnehmer in der Schlacht von Sempach 
    • Sein Panner fiel in die Hände der Eidgenossen und findet sich heute im Historischen Museum Luzern
    Militär / Gefecht 9 Jul 1386  Schlachtfeld, Sempach, Luzern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Schlacht bei Sempach 
    Info Ort Hasenburg, Asuel, Jura, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Hasenburg (Asuel) im Pruntruter Jura 
    • Die Burg war der Stammsitz eines sehr bedeutenden Dynastengeschlechtes, eben der Barons d'Asuel oder Freiherren von Hasenburg. Diese stammen ab von Hugo de Montfaucon, Inhaber der Herrschaft Charmoille, nach welcher sich später einige d'Asuel zubenannt haben. Es waren ziemlich mächtige Herren, mit zahlreichen Gütern und Rechten der Gegend ausgestattet. Sie spielten in der Folgezeit eine immer bedeutendere Rolle, sowohl im Bistum Basel wie in der Freigrafschaft.
      Mehr: http://www.swisscastles.ch/Jura/asuel_d.html
    Tod 13 Jul 1386  Schlachtfeld, Sempach, Luzern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Gefallen in der Schlacht bei Sempach
    Personen-Kennung I12301  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

    Vater Ritter Ulrich Diebold von Hasenburg (Asuel)   gest. tot 1360
    Mutter Benedikta von Aarburg (Büron)   gest. 11 Jun 1334
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F6167  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Gräfin Verena von Thierstein-Pfeffingen   gest. cir 1417
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Johanna von Hasenburg (Asuel)
    Familien-Kennung F6160  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsMilitär / Gefecht - Teilnehmer in der Schlacht von Sempach - - Schlachtfeld, Sempach, Luzern, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsMilitär / Gefecht - Schlacht bei Sempach - 9 Jul 1386 - Schlachtfeld, Sempach, Luzern, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsInfo Ort - Hasenburg (Asuel) im Pruntruter Jura - - Hasenburg, Asuel, Jura, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 13 Jul 1386 - Schlachtfeld, Sempach, Luzern, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Orte
    Hasenburg, Asuel - Burgruine
    Hasenburg, Asuel - Burgruine
    Die Burg war der Stammsitz eines sehr bedeutenden Dynastengeschlechtes, eben der Barons d'Asuel oder Freiherren von Hasenburg. Diese stammen ab von Hugo de Montfaucon, Inhaber der Herrschaft Charmoille, nach welcher sich später einige d'Asuel zubenannt haben.

    (Bild: Wikipedia; Roland Zumbühl - German Wikipedia, uploaded there by user Voyager - © CC BY-SA 3.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ -)

    Schlachten
    Sempach - Schlacht - 9. Juli 1386
    Sempach - Schlacht - 9. Juli 1386
    Die Schlacht auf dem Fresko in der Schlachtkapelle von Sempach (16. oder 17. Jahrhundert)
    Die Schlacht bei Sempach (Kanton Luzern) fand am 9. Juli 1386 statt. Sie war die entscheidende Schlacht im Sempacherkrieg zwischen der sich entwickelnden Eidgenossenschaft und dem Herzogtum Österreich, der von 1385 bis 1389 dauerte. Die Schlacht bei Sempach gilt in der Geschichte der Schweiz als Höhepunkt des Konfliktes zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen während der Schweizer Habsburgerkriege. Der Sieg des eidgenössischen Bündnisses führte zu einer Festigung der Eidgenossenschaft und zum Zusammenbruch der Macht des Haus Habsburg in den habsburgischen Vorlanden. Dieser wurde von den Städten Luzern, Bern und Solothurn zur Erweiterung ihres Territoriums genutzt.

    (Bild: Wikipedia; Adrian Michael, Eigenes Werk - © CC BY-SA 3.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ )

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019629/2007-11-28/

      von Hasenburg

      Burgund. Hochfreiengeschlecht des 12. bis 15. Jh., franz. d'Asuel. Die alte These einer Abkunft von den Gf. von Fenis ist überholt. Dagegen ist von der Abstammung von den Frh. de Montfaucon aufgrund einer Erbteilung im 12. Jh. auszugehen. Die Herrschaft umfasste Besitz und Rechte im nördl. Jura, mit Schwerpunkt in der Region zwischen Delsberg und Pruntrut, sowie um Willisau. Die genealog. Zusammenhänge sind über zwölf Generationen, für die fast 50 Einzelpersonen bezeugt sind, relativ klar. Erstmals belegt ist die Fam. 1136 mit Burchardus (I.) und Henricus de Asuel, benannt nach der Burg Asuel. Mitglieder der Fam. waren über Generationen Kastvögte des Klosters Saint-Ursanne und Truchsessen der Bf. von Basel, hatten Ministerialen (u.a. de Boncourt) und verfügten über die Patronatsrechte der Kirchen von Charmoille, Willisau und Menznau. Im 14. Jh. lassen sich Heiratsbeziehungen zu den Frh. von Aarburg und den Gf. von Thierstein, im 15. Jh. zu den Frh. de Rougemont nachweisen.

      Während die Fam. im 12. Jh. eine einflussreiche Rolle gespielt hatte (Hugo), war Burkard (IV.) so verarmt, dass er 1241 den Restbesitz an den Bf. von Basel abtreten musste, um ihn als bischöfl. Lehen wieder zu empfangen. Zu Beginn des 13. Jh. müssen die von H. auf unbekanntem Weg Rechte in der Region Willisau erworben haben, die sie bis zur Hausteilung 1285 wohl nur als Pertinenz der burgund. Herrschaft H. innehatten. Bei der Güterteilung erhielt Diebold nach burgund. Jüngstenerbrecht die jurass. Stammherrschaft (Asuel wird 1324 als Vorburg, 1377 als Stadt bezeichnet), während sein Bruder Heimo (II.) den Zweig in Willisau begründete. Dieser trat ― wie mit Ulrich Diebold später auch der jurass. Zweig ― um 1302 in österr. Dienste: Er gab Habsburg-Österreich die Mitte des 13. Jh. erbaute Burg H., das Frevelgericht und das Marktrecht als Lehen auf, um die Stadt Willisau gründen zu können, die er danach zeitweise als habsburg. Pfandschaft innehatte. Mit Markwart starb dieser Zweig, dem wahrscheinlich der 1327-34 regierende Einsiedler Abt Johannes von H. entstammte, um 1341 im Mannesstamm aus. Willisau gelangte über die Erbtochter Ursula an das Haus Aarberg-Valangin. Nach 1400 verlagerte sich der Interessenschwerpunkt des jurass. Zweigs infolge der Erbschaft eines Teils der Herrschaft Rougemont in den burgund. Raum, wo Mitglieder der Fam. im Gefolge Hzg. Karls des Kühnen standen. Das Geschlecht erlosch mit Hans Lütold (✝︎ 1479).

      Version vom: 28.11.2007
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 221.