Heinrich von Hewen

Heinrich von Hewen

männlich 1400 - 1369


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  • Name Heinrich von Hewen
    • Die Freiherren von Hewen waren ein mittelalterliches Freiherrengeschlecht. Sie benannten sich nach ihrer Stammburg auf dem Hohenhewen bei Engen im Hegau.
    Geburt cir 1400 
    Geschlecht männlich
    Info Ort Burg Hohenhewen, Engen, Baden-Württemberg, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Ruine Hohenhewen, auch Hohenhöwen, ist eine hochmittelalterliche Burgruine im Südwesten von Anselfingen, einem Stadtteil von Engen im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg (Deutschland).  
    • 1050 wurden die Herren von Engen-Hewen erstmals in einer Urkunde des Grafen von Nellenburg erwähnt.
      Vermutlich Anfang 12. Jahrhundert, spätestens 1170 wurde die Burg auf dem Hewen durch die Herren von Engen, die sich danach Freiherren von Hewen nannten, erbaut. Aus dem Jahr 1152 ist ein Walter von Hewen bekannt, er war einer der einstigen Herren von Engen, der sich erstmals nach dem neuen Wohnsitz benannt hat. Im Jahr 1189 wurde die Burg mit dem Namen Hewin oder Hewen genannt.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Hohenhewen
    • Bericht über die von Hewen und der Burg Hohenhewen:
      http://www.hegauritter.net/Hohenhewen.html
    Tod 1368/69 
    Personen-Kennung I12950  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 14 Dez 2025

    Vater Peter von Hewen,   geb. Datum unbekannt   gest. 29 Sep 1371
    Mutter Katharina von Fürstenberg   gest. spätestens 1381
    Eheschließung cir 1330 
    Familien-Kennung F29977  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Klementa von Toggenburg   gest. 1400/04
    Kinder 
    +1. Ritter Peter von Hewen
    Familien-Kennung F6547  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 14 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - Die Ruine Hohenhewen, auch Hohenhöwen, ist eine hochmittelalterliche Burgruine im Südwesten von Anselfingen, einem Stadtteil von Engen im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg (Deutschland). - - Burg Hohenhewen, Engen, Baden-Württemberg, DE Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Freiherren von Hewen
    Wappen der Freiherren von Hewen
    Zürcher Wappenrolle, ca. 1340

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - Zürcher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860 - Digitalisat
    © Gemeinfrei

    Orte
    Hohenhewen - Burgruine
    Hohenhewen - Burgruine
    (Bild: Landesarchiv Baden-Württemberg - https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/bild_zoom/zoom.php?bestand=24121&id=7148573&gewaehlteSeite=04_0001847434_0001_4-1847434-1.png&leo=1&screenbreite=2560&screenhoehe=1440 -)

  • Notizen 
    • Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D31777.php

      von Hewen

      Im 11. bis 16. Jh. bezeugtes Freiherrengeschlecht, benannt nach der Burg Hohenhewen bei Engen im Hegau. Die Herren von H. nannten sich ursprünglich Herren von Engen (belegt ab 1050) und gaben sich nach dem Bau der Stammburg den neuen Namen H. (belegt ab 1174). Zum Kern der Herrschaft H. zählten die Stadt Engen und die umliegenden Dörfer. Über nähere Beziehungen zwischen den Herren von H. und den Zähringern sowie den Staufern ist nichts bekannt. 1291 trat Rudolf von H. in ein Lehensverhältnis zum Haus Habsburg und diente diesem 1313 als Hofrichter und 1322 als Abgesandter des Königs. Um 1365 erwarb die Fam. die Herrschaft Griesenberg im Thurgau und 1428 Hohentrins in Graubünden. 1398 verpfändete sie die Herrschaft H. an Hzg. Leopold von Habsburg, der diese 1404 an Gf. Hans von Lupfen verkaufte. Die Nachkommen der Fam. H., v.a. der Konstanzer Bf. Heinrich, stritten sich mit den Gf. von Lupfen vergeblich um die Wiedereinlösung ihrer ehem. Herrschaft. Im Zusammenhang mit der Vermählung mit Agnes von Lupfen 1477 verzichtete Peter endgültig darauf. Die Fam. besass 1498-1517 Anteile der Herrschaft Werdenberg im vorderen Rheintal und starb 1570 mit Albert Arbogast aus.

      Version vom: 13.12.2007
      Autorin/Autor: Hiroto Oka

    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Freiherren_von_Hewen

      Freiherren von Hewen

      Im Jahr 1050 wurden sie das erste Mal urkundlich als die Herren von Engen benannt. Nach dem Bau ihrer Stammburg benannten sie sich in die Freiherren von Hewen um. Diese Burg wurde spätestens 1170 errichtet. Ab 1172 ist der Name Freiherren von Hewen urkundlich bezeugt. Einer der ersten Freiherren, die den neuen Namen benutzen, war Walter von Hewen. Zum Kern der Herrschaft der Freiherren von Hewen zählten die Stadt Engen und ihre Umgebung. Dazu gehörte die Burg Engen, die Burg Neuhewen, die Hewenegg, die Burg Boll, Tudoburg und die Burg Wildenstein. Residenzstadt war Engen.

      1291 trat Rudolf von Hewen in ein Lehensverhältnis zum Haus Habsburg. Er diente diesem 1313 als Hofrichter und dem römisch-deutschen König Friedrich 1322 als Abgesandter.

      Gebietserweiterungen
      Im Laufe der Zeit erweiterten die Freiherren von Hewen ihr Herrschaftsgebiet in Richtung Schweiz. So erwarben sie 1365 die Herrschaft Griesenberg im Thurgau und 1428 die Herrschaft Hohentrins in Graubünden. Friedrich von Hewen entschied 1457 in einem Schiedsspruch über die Gebietsgrenzen zwischen Trin und Tamins.

      1498 erwarben die Brüder Friedrich Wolfgang und Georg von Hewen die Grafschaft Werdenberg von Mathias von Kastelwart für 24 000 Rheinische Gulden. Zumindest zu diesem Zeitpunkt besassen die Freiherren das Bürgerrecht des Standes Luzern. Das Werdenberg wurde von einem weiteren Mitglied der Familie Bischof Heinrich von Hewen als Vogt, sesshaft in Chur, verwaltet. Im Schwabenkrieg kämpften die Freiherren von Hewen auf Seite der Eidgenossen unter deren Führer Ulrich von Sax. Die Werdenberger wurden für die Sicherung des Oberrheins gegen die Habsburger eingesetzt. Während dieser Zeit wurde die Herrschaft stark verschuldet. 1517 wurde das hoch verschuldete Werdenberg und das Wartau an den Kanton Glarus für 21 500 Rheinische Gulden weiterverkauft. Der Kaufvertrag wurde am 30. März 1517 aufgesetzt und besiegelt.

      Dagegen verpfändeten sie 1398 ihr ursprüngliches Herrschaftsgebiet an Leopold von Habsburg, der Engen 1404 an den Grafen Hans von Lupfen verkaufte. Dieser Verkauf war strittig und die Freiherren von Hewen versuchten, die Herrschaft wieder in ihren Besitz zu bekommen. Besonders der Konstanzer Bischof Heinrich von Hewen stritt sich vergeblich mit den Grafen von Lupfen um das Herrschaftsgebiet. Sein Versuch, die Herrschaft Hewen wieder in den Besitz seiner Familie zu bringen, scheiterte.

      1414 verlieh König Sigismund die Herrschaft regulär als Reichslehen an Hans von Lupfen. Doch der Streit war damit nicht beendet. 1445 versuchten die Freiherren von Hewen mithilfe der Habsburger die Herrschaft zurückzuerobern. Dabei nahmen sie die Grafen von Lupfen gefangen. Auch 1460 versuchten sie ihre alte Herrschaft zurückzuerobern, indem sie einen Aufstand der Bevölkerung anzettelten.Peter von Hewen vermählte sich 1472 mit der Gräfin Agnes von Lupfen. Damit war der Streit beendet und Engen ging endgültig an die Grafen von Lupfen. Peter von Hewen verzichtete am 13. Mai 1477 auf die Ansprüche an der Herrschaft.

      Die Herren von Hewen starben 1570 mit Albert Arbogast von Hewen in männlicher Linie aus. Er war der Sohn von Jerg von Hewen, der 1542 im Türkenkrieg gefallen war. Zuletzt residierten die Freiherren von Hewen in Trin in Graubünden.Die Burg Canaschal ging danach an Johann von Planta.