Junker Rudolf von Aarburg (Büron)

Junker Rudolf von Aarburg (Büron)

männlich - 1415


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  • Name Rudolf von Aarburg (Büron)
    • Das Freiherrengeschlecht derer von Aarburg ist ein Schweizer Geschlecht, das ursprünglich in Büron ansässig war und im 12. Jahrhundert ihren Namen aus bis heute ungeklärten Gründen von von Büron auf von Aarburg wechselte. Um 1150 bis um 1200 waren sie im Besitz der Burg Aarburg.
    Titel Junker
    Geschlecht männlich
    Bürger Burger zu Bern, Sursee und Zofingen 
    Erwähnt / Bezeugt 1351 
    Besitz Gutenburg, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Gutenburg bei Langenthal, das ihm seine Frau zubrachte 
    • Das kleine Dorf Gutenburg südlich von Langenthal bildete mit 60 Hektaren die kleinste Gemeinde im Kanton Bern. Seit 2008 jedoch ist der Ort mit dem südlich gelegenen Madiswil fusioniert.
      Das Dörfchen ist bekannt durch den Gasthof Bad Gutenburg. – Weniger bekannt ist, daß der Ort eine bedeutende Burgstelle hat: Im Nordosten des Bades stand auf dem Turmhubel genannten Hügel eine steinerne Burg.
      Zitat aus: https://www.dillum.ch/html/gutenburg_madiswil_be_burgstelle.htm
    Besitz Herr zu Rued, Büren 
    Besitz 1391  Burg Simmenegg, Boltigen, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Simmenegg das er 1391 an Bern verkauft 
    • Die Ruine Simmenegg, auch Simieta genannt, ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert in der Gemeinde Boltigen im Kanton Bern.
      Die Burg Simmenegg wurde 1276 zum ersten Mal unter dem Namen Simieta als Lehen des Kaisers erwähnt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts werden die Freiherren von Weissenburg, damals die mächtigsten Herren im Niedersimmental, als Lehnsträger genannt. Um 1300 zog Peter von Weißenburg seinen Schwiegersohn Thüring von Brandis als weiteren Lehnsträger bei. 1337 wurde Thüring von Brandis Bürger der Stadt Bern und mit ihm auch sein Lehen, die Simmenegg. Als 1368 die Freiherren von Weissenburg im Mannesstamm ausstarben, wurden die Freiherren von Brandis alleinige Lehnträger der Burg. Von seinem Onkel, Thüring der 2. von Brandis, erbte Rudolf von Aarburg 1374 die Burg
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Simmenegg
    Tod 25 Jan 1415 
    Personen-Kennung I17904  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

    Vater Ritter Rudolf von Aarburg (Büron)   gest. 21 Sep 1392
    Mutter Ursula von Brandis   gest. 9 Dez 1351
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28327  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Anfelisa von Grünenberg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
     1. Thüring von Aarburg (Büron)   gest. Jun/Jul 1457
    +2. Anfelisa von Aarburg (Büron)
    Familien-Kennung F8956  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 18 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Büron / von Aarburg - Wappen
    von Büron / von Aarburg - Wappen
    Wappen derer von Büron in der Zürcher Wappenrolle

    "Das Wappen der von Aarburg zeigt im roten Schild einen silbernen Schrägbalken. Auf dem Helm, mit rot-silbernen Decken, ein roter Flug mit silbernen Schrägbalken. Hier besteht Wappengleichheit mit den vogtländisch-oberfränkisch-sächsischen Ministerialengeschlechtern Sack.

    In der Zürcher Wappenrolle zeigt es dagegen in Schwarz drei weiße Rosen an einem nach rechts geneigten grünen Stiel."

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - Zürcher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860 - Digitalisat
    © Gemeinfrei
    von Aarburg / Sack / von Reitzenstein - Wappen
    von Aarburg / Sack / von Reitzenstein - Wappen
    Stammwappen des Adelsgeschlechts Sack

    "Das Wappen der von Aarburg zeigt im roten Schild einen silbernen Schrägbalken. Auf dem Helm, mit rot-silbernen Decken, ein roter Flug mit silbernen Schrägbalken. Hier besteht Wappengleichheit mit den vogtländisch-oberfränkisch-sächsischen Ministerialengeschlechtern Sack.

    In der Zürcher Wappenrolle zeigt es dagegen in Schwarz drei weiße Rosen an einem nach rechts geneigten grünen Stiel."

    Bild: Wikipedia; Adolf Matthias Hildebrandt - Blasonierung und alte Wappenabbildungen
    © CC0 - https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en

    Orte
    Festung Aarburg um 1850
    Festung Aarburg um 1850
    Blick von SW auf Festung, Kirche und Städtchen Aarburg mit den neuen Brückenbauten, im Vordergrund die Woog und Fischerstaffage.

    Bild: Wikipedia, Ludwig Rohbock - Zentralbibliothek Solothurn
    © Gemeinfrei
    Festung Aarburg
    Festung Aarburg
    Die Festung Aarburg ist eine mächtige Festungsanlage im Südwesten des Kantons Aargau in der Schweiz. Sie befindet sich hoch über dem Städtchen Aarburg auf einem steil aufragenden Felssporn. Im frühen 12. Jahrhundert entstand eine Burg, welche die Engstelle an der Aare kontrollierte und als Sitz des Aarburger Landvogts diente.

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000190/2016-09-15/

      Gutenburg

      Ehemalige politische Gemeinde BE, Amtsbezirk Aarwangen, Verwaltungskreis Oberaargau, seit 2007 Teil der Gemeinde Madiswil. Mit 60 ha war G. die kleinste Gemeinde im Kanton. 1277 Guotenberg. 1764 34 Einw.; 1850 67; 1900 56; 1950 91; 2000 115. Die ma. Burg der Frh. von Utzigen auf dem Turmhubel war Kern einer Kleinherrschaft. Sie wurde in einem der vielen Zwiste zwischen den Freiherren und dem Kloster St. Urban u.a. um Wässerrechte 1301 von Solothurn belagert, aber nicht zerstört. Burg und Herrschaft gelangten in den 1360er Jahren an Peter von Thorberg und 1370 an die Herren von Grünenberg. Der Erbe Thüring von Aarburg verkaufte sie 1431 an die Stadt Burgdorf, die Güter und Niedergericht durch ihren "Lotzwil-Vogt" verwaltete. Hochgerichtlich gehörte G. zum kyburg. Landgericht Murgeten bzw. ab 1406 zur bern. Landvogtei Wangen (1803 zum Oberamt Aarwangen). Die Herrschaftswälder veräusserte Burgdorf z.T. an Nachbargemeinden oder nutzte sie selbst (Sägerei 1747); G. besass kein Recht am Wald (1784). Nach dem Verlust der Herrschaft 1798 verkaufte Burgdorf den Burgturm zum Abbruch, 1850 auch den ehem. Burghof. Trotz guter Verkehrslage (Korrektion der Staatsstrasse 1868; Station der Langenthal-Huttwil-Wolhusenbahn 1889) und Nähe zu Langenthal entwickelte sich G. nur wenig. 1901-68 bestand eine Presshefefabrik. 1852/53 bildeten G. und Lotzwil eine Schulgemeinde; die vom Kanton gewünschte Gemeindefusion lehnten indes beide Orte 1897 ab.

      Version vom: 15.09.2016
      Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler

    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Aarburg_(Adelsgeschlecht)

      von Büron / von Aarburg

      Die ersten schriftlich überlieferten Vertreter des Geschlechts waren Chono von Bürron sowie sein Sohn Luitold von Bürron, dessen Sohn Lüthold von Aarburg 1190 bereits unter dem neuen Familiennamen erwähnt wurde.

      Im 12. Jahrhundert besass die Familie die Herrschaft über Büron, ab dem 13. Jahrhundert hatten sie zudem das Lehen des Klosters Trub im Emmental inne. Im 14. Jahrhundert wurde ihnen von den Österreichern die Herrschaft Rued im Aargau sowie das Amt Grüningen anvertraut. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts war Rudolf I. von Aarburg das Familienoberhaupt, seine Söhne Rudolf und Lütold teilten sich ab 1357 die Familienherrschaft. Im Laufe des 15. Jahrhunderts erbte die Familie von Aarburg die Simmenegg im Simmental sowie Gutenburg im Oberaargau und das Schloss Maienfeld. 1424 übernahm Thüring von Aarburg das Familienerbe und kaufte 1430 die Herrschaft Schenkenberg zu dem bereits beträchtlichen Vermögen dazu.

      Die Freiherren von Aarburg unterstanden bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts den Habsburgern, bevor sie sich unter die Obherrschaft Berns stellten.

      Das Geschlecht ist gemäß Walther Merz nicht zu verwechseln mit der Ministerialenfamilie von Aarburg.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 219.