Klara von Ratolsdorf

Klara von Ratolsdorf

weiblich


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  • Name Klara von Ratolsdorf
    Geschlecht weiblich
    Info Ort Biederthal, Grand Est, FR Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Biederthal (deutsch nach 1918 auch Biedertal) ist eine französische Gemeinde mit 329 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022) im elsässischen Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). 
    • Auf der Gemarkung wurden beim Chaibeloch vorgeschichtliche Funde gemacht. Ebenso wurden Spuren römischer Besiedlung und Gräber der Merowingerzeit entdeckt. 1141 hieß der Ort gemäß Dokumenten Biederdan und war ein Gut in der Grafschaft Pfirt, das den Edelfreien von Biederthan gehörte. Von den Biederthan zweigten sich die seit 1197 urkundlich nachgewiesenen Herren von Ratolsdorf (Rodersdorf im Kanton Solothurn) ab. Auch die Herren von Blauenstein sind ein Zweig der Edelfreien von Biederthal und von den Ratolsdorfern zweigten sich die Herren von Rotberg (auf Burg Rotberg, Kanton Solothurn) ab. Alle Geschlechter führten ähnliche Wappen.
      1324 ging Biederthal mit der Heirat der Johanna von Pfirt mit Herzog Albrecht II. von Österreich an die Habsburger über. Bis Mitte des 15. Jahrhunderts konnten die Herren von Rotberg neben anderen Besitzen (Rodersdorf, Burg Blauenstein in Kleinlützel) auch den Hof Leuhausen in Biederthal an sich bringen. 1580 ging der Ort an die Freiherren Reich von Reichenstein über. Sie bauten ein Schloss und ein Schlossgut, die bis 1857 in ihrem Besitz blieben.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Biederthal
    Info Ort Rodersdorf, SO, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Rodersdorf ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dorneck des Kantons Solothurn in der Schweiz 
    • Im Hochmittelalter scheint um 1150 ein hochadeliges Geschlecht von Biederthan (aus Biederthal, im Oberelsass) auf. Sein Besitz wurde aber 1168 von Kaiser Barbarossa den Habsburgern übereignet. Ob das Geschlecht erlosch oder ob die Biederthaner den Übergang vom locker regierten Hochburgund zum straffer organisierten Reich nicht akzeptieren wollten? Jedenfalls wird 1197 ein Rittergeschlecht von Biederthan zusammen mit den ihnen Verwandten Rittern von Ratolsdorf (Rodersdorf) erwähnt. In der nächsten Generation zweigte sich die Nebenlinie von Rapperch – später Rotberg – von den Ratolsdorfern ab.
      Die Ratolsdorfer fand man fortan in habsburgischen Diensten im Elsass, unter anderem als Landvögte, bis sie um 1440 ausstarben. Die Rotberger traten als Dorfherren über Rodersdorf in ihre Fussstapfen. Im 15. Jahrhundert hatte die Gegend unter den Spannungen zwischen der österreichisch gesinnten Ritterschaft, den Städten und den Eidgenossen zu leiden (Mörsberger). Die Überreste des um 1440 in diesen Wirren aufgegebenen Dorfs Biedersdorf/Bisisdorf wurden anlässlich des Gasleitungsbaus von 2000 im heutigen Gemeindegebiet von Rodersdorf entdeckt. Die Rotberger verkauften dann 1515 das Reichslehen Rotberg und ihr von Habsburg abhängiges Allod Rodersdorf samt dem Leihauser Hof den Solothurnern. Damit war Rodersdorf solothurnisch und gleichzeitig eidgenössisch geworden.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Rodersdorf
    Personen-Kennung I21834  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 26 Dez 2025

    Vater Hannemann von Ratolsdorf   gest. 1385
    Mutter Agnes
    Familien-Kennung F11271  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Heinrich VII von Andlau (Andlaw)
    Kinder 
    +1. Walther II von Andlau (Andlaw),   geb. cir 1375   gest. zw 24 Feb 1433 und 11 Mrz 1433 (Alter 58 Jahre)
    +2. Ursula von Andlau (Andlaw)
    Familien-Kennung F11260  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 29 Apr 2020

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Biederthal, von Ratolsdorf, von Rotberg, - Wappen
    von Biederthal, von Ratolsdorf, von Rotberg, - Wappen
    Wappen in Siebmachers Wappenbuch, 1605

    Das Stammwappen der Rotbergs wurde bereits von denen von Ratolsdorf als Wappen benutzt. Seit wann dieses Wappen als Familienwappen verwendet wird, ist nicht genau zu bestimmen. Klar ist jedenfalls, dass es bereits 1197 in der noch heute verwendeten Form, als Stammwappen auftritt. Blasonierung: In Gold ein schwarzer Balken; auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken, 2 wie der Schild bezeichnete, durch eine rote Schnur verbundene Stierhörner.

    Bild: Wikipedia, Johann Siebmacher - Siebmachers Wappenbuch Tafel 197
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • GESCHICHTE RODERSDORFS

      MITTELALTER
      1197 werden erstmals die Brüder Hugo und Conrad von Ratolsdorf – so hiess Rodersdorf damals – in einer Urkunde erwähnt. Conrad war von 1189 bis 1221 der sechste Abt des bedeutenden Klosters Lützel (Lucelle). Sein Bruder Hugo ist Stammvater des Geschlechtes derer von Ratolsdorf und damit auch der um 1270 entstandenen Seitenlinie derer von Rapperch (Rappenberg). Diese sollten später unter dem Namen von Rotberg in der Basler Geschichte eine Rolle spielen; stellten sie doch verschiedentlich Bürgermeister und vor allem den bekannten Bischof Arnold von Rotberg.

      Die Herren von Ratolsdorf standen unter den Grafen von Pfirt und nach deren Erlöschen im Jahre 1324 unter ihren Nachfolgern, den Habsburgern. In deren Diensten amteten sie zeitweise als Landgrafen im Elsass. Um 1450 erlosch das Geschlecht. In ihrer Heimat waren sie kaum mehr in Erscheinung getreten. Schon 1277 belehnten die Grafen von Pfirt an ihrer Stelle die Seitenlinie der Rotberger mit dem Hof und dem Kirchensatz von Ratolsdorf /Rodersdorf.

      Regionalgeschichtlich ist von Bedeutung, dass neben den Ratolsdorfern die von Biederthan in der Gegend eine Rolle spielten. Die Verwandtschaft der beiden Familien geht schon daraus hervor, dass der 1191 im von Lützel aus gegründeten Kloster St. Urban als erster Abt eingesetzte Conrad von Biederthan als Verwandter Conrads von Ratolsdorf bezeichnet wird. Sie wird zudem durch das gemeinsame Wappen - in Gold ein schwarzer Balken – belegt. Dasselbe Wappen findet sich auch bei den Blauensteinern ennet dem Remel. Wenn man berücksichtigt, dass 1141 ein hochadeliges Geschlecht von Biederthan bezeugt ist, dessen Güter 1168 von Kaiser Barbarossa den Habsburgern überantwortet wurden, zeichnet sich in Ansätzen eine hochmittelalterliche Herrschaft ab, welche zwischen den aufkommenden Machtzentren des Bischofs von Basel und der Grafen von Pfirt zerrieben worden sein dürfte.

      Rodersdorf blieb bis 1515 unter Fittichen der Rotberger. Aber die Verhältnisse änderten sich im Laufe der Zeit gründlich. Der Aufschwung der bürgerlichen Schichten in den Städten, die zunehmende Geldwirtschaft sowie das Vordringen der Eidgenossen trieben den Adel, welcher das Herrschaftsmonopol beanspruchte, mehr und mehr in die Enge. Schon früh hatten die Rotberger ihren Sitz nach Basel verlegt. Den Stammsitz am Blauen liessen sie nach und nach verfallen. 1515 wurde er als Ruine bezeichnet. Diese Entwicklung verursachte Spannungen und Querelen, unter denen vor allem die Landbevölkerung zu leiden hatte.1409 zum Beispiel, im Krieg zwischen Österreich und Basel, stellten sich die Rotberger auf die Seite Basels. Deshalb überfielen die Österreicher Rodersdorf in der Frühe des 6. Oktobers, an einem Sonntag, und verbrannten es. Über die Armagnakeneinfälle von 1439 und 1444–45 sowie den Krieg mit den Baslern und den Eidgenossen von 1445–50 notierte Peter von Mörsberg: „... daz vns in der herrschafft Pfirt vnd in vunseren vetterlichen erb by viertzig dörfern verbrant sint, die by vnseren ziten niemer me wider koment. Darzu me denn die halben puren erstochen, ertöt vnd enweg geloffen ...“ Spätestens damals dürfte der an der Landesgrenze gegen Biederthal am Birsig gelegene Ort Bisisdorf oder Biedersdorf, dessen Spuren beim Gasleitungsbau im Jahre 2001 entdeckt worden sind, ausgelöscht worden sein.

      1499 war Rodersdorf einer der Aufmarschplätze der Kaiserlichen vor der Schlacht bei Dornach. Nach der schweren Niederlage des Adels bekam die Anhänger der Eidgenossen in der Stadt Basel genug Auftrieb, um den Anschluss der Stadt an die Eidgenossenschaft durchzusetzen. Der Bischof hatte der sich immer selbständiger gebärdenden Stadt schon länger entfremdet und auch der Adel hatte sich immer weniger zu Hause gefühlt. Die Rotberger waren bereits 1434 in den Besitz der im Badischen gelegenen Herrschaft Rheinweiler-Bamlach gelangt. Sie verkauften 1515 die angestammte Herrschaft samt dem alten Eigengut Rodersdorf und dem Leihauser Hof, nicht etwa der Stadt Basel sondern Solothurn, welches sich das notwendige Kapital in Basel beschaffte. Ein Jahr später verlegten sie ihren Sitz endgültig von Basel nach Rheinweiler.

      Zitat aus: http://www.rodersdorf.ch/gemeinde/portrait/geschichte/geschichte3.htm