Rudolf von Ramstein

Rudolf von Ramstein

männlich


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  • Name Rudolf von Ramstein
    Geschlecht männlich
    Info Ort Burg Ramstein, Bretzwil, BL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Ruine Ramstein liegt etwa 700 Meter südlich des Dorfes Bretzwil bei 849 m ü. M. auf einem mächtigen Felskopf, einem nördlichen Ausläufer des Aletenchopfs. In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft, 250 m östlich der Ruine, liegt der Schlosshof Ramstein, der heute noch bewirtschaftet wird.
    Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Ramstein_(Bretzwil) 
    Personen-Kennung I21905  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

    Familie Guta von Knoeringen
    Notizen 
    • Georg ist wohl illegitimer Sohn der Guta und des Edelfreien Rudolf von Ramstein der zu Lebzeiten des Hans von Ratolsdorf geboren ist. [1]
    Kinder 
     1. Georg von Knoeringen
    Familien-Kennung F11294  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - Die Ruine Ramstein liegt etwa 700 Meter südlich des Dorfes Bretzwil bei 849 m ü. M. auf einem mächtigen Felskopf, einem nördlichen Ausläufer des Aletenchopfs. In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft, 250 m östlich der Ruine, liegt der Schlosshof Ramstein, der heute noch bewirtschaftet wird. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Ramstein_(Bretzwil) - - Burg Ramstein, Bretzwil, BL, Schweiz Link zu Google Earth
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Das Wappen der Ramsteiner
    Das Wappen der Ramsteiner
    Das Wappen der Ramsteiner, die zwei gekreuzten Gleven - Siebler Wappenbuch

    Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb.

    Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c 1450 - 1480
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/

      von Ramstein
      von Brislach

      In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel.

      Version vom: 27.07.2010
      Autorin/Autor: Werner Meyer


    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Ramstein_(Bretzwil)

      Ursprünglich nannte sich das Geschlecht der Ramsteiner von Gilgenberg (Thüring von Ramstein 1312 urkundlich als Herre ze Gilienberc),[1] dann von Brislach. Somit könnte ein Zusammenhang mit der dortigen Holz-&Erdburg Moosgräben (östlich Breitenbach) – der frühesten Form des Burgenbaues in dieser Region – möglich sein. 1377 bekamen sie das Dorf Bretzwil als Lehen, und wechselten ihren Namen in Edelknechte von Ramstein.

      Die Burg Ramstein müsste bereits 1170 bestanden haben, da sich die Ramsteiner in diesem Jahr an einer Fehde gegen das Kloster St. Alban beteiligten. Nachdem sich das Geschlecht der Ramsteiner im 13. Jahrhundert teilte, wurden die Rechte hälftig auf die beiden Hauptlinien aufgeteilt. 1303 wurde die Festung von den Baslern zerstört, weil die Ramsteiner einen Basler Bürger gefangen genommen hatten; ein damals gängiges Mittel, um rechtliche Forderungen durchzusetzen oder sich am Geschäftserfolg anderer zu beteiligen.

      Nach dem Wiederaufbau hausten die Ramsteiner Hauptlinien auf Ramstein, Gilgenberg und in Zwingen, wo sie auch vom Basler Erdbeben getroffen wurden. Die Schäden an der Burg Ramstein sind nicht genau eruierbar, waren aber vermutlich gering, denn ein wesentlicher Unterbruch der Nutzung der Burg scheint nicht erfolgt zu sein.

      Die Ramsteiner waren im 14. und 15. Jahrhundert recht expansiv und versuchten, sich weitere Herrschaften anzueignen, z. Bsp. die Rifenstein. 1459 starb die eine Hauptlinie der Ramsteiner aus, und so kam die Festung wieder in ungeteiltes Eigentum. Allerdings musste 1518 Christoph von Ramstein vermutlich aus wirtschaftlichen Gründen die inzwischen verwahrloste Burg mit den zugehörigen Rechten an die Stadt Basel verkaufen. Der Basler Vogt nahm eine teilweise Instandstellung der Anlage vor. Teile der immer baufälliger werdenden Burg wurden noch bis ins 19. Jahrhundert bewohnt. Dann trat ein rascher Verfall der schon stark geschädigten Bausubstanz ein; unbewohnte Teile wurden schon früher aus Sicherheitsgründen niedergerissen.

  • Quellen 
    1. [S68] Kindler von Knobloch, Julius, Kindler von Knobloch, (Badische Historische Kommission - Lysser — Heidelberg, 1905), Band 3, Seite 548.