Ritter Johannes von Rotberg (von Rapperch)

Ritter Johannes von Rotberg (von Rapperch)

männlich


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  • Name Johannes von Rotberg (von Rapperch)
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Info Ort Rodersdorf, SO, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Rodersdorf ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dorneck des Kantons Solothurn in der Schweiz 
    • Im Hochmittelalter scheint um 1150 ein hochadeliges Geschlecht von Biederthan (aus Biederthal, im Oberelsass) auf. Sein Besitz wurde aber 1168 von Kaiser Barbarossa den Habsburgern übereignet. Ob das Geschlecht erlosch oder ob die Biederthaner den Übergang vom locker regierten Hochburgund zum straffer organisierten Reich nicht akzeptieren wollten? Jedenfalls wird 1197 ein Rittergeschlecht von Biederthan zusammen mit den ihnen Verwandten Rittern von Ratolsdorf (Rodersdorf) erwähnt. In der nächsten Generation zweigte sich die Nebenlinie von Rapperch – später Rotberg – von den Ratolsdorfern ab.
      Die Ratolsdorfer fand man fortan in habsburgischen Diensten im Elsass, unter anderem als Landvögte, bis sie um 1440 ausstarben. Die Rotberger traten als Dorfherren über Rodersdorf in ihre Fussstapfen. Im 15. Jahrhundert hatte die Gegend unter den Spannungen zwischen der österreichisch gesinnten Ritterschaft, den Städten und den Eidgenossen zu leiden (Mörsberger). Die Überreste des um 1440 in diesen Wirren aufgegebenen Dorfs Biedersdorf/Bisisdorf wurden anlässlich des Gasleitungsbaus von 2000 im heutigen Gemeindegebiet von Rodersdorf entdeckt. Die Rotberger verkauften dann 1515 das Reichslehen Rotberg und ihr von Habsburg abhängiges Allod Rodersdorf samt dem Leihauser Hof den Solothurnern. Damit war Rodersdorf solothurnisch und gleichzeitig eidgenössisch geworden.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Rodersdorf
    Besitz 1302  [1
    Wird vom Stifte Basel mit der Burg Walden, Dorf Lauffen und dem Zehnten zu Rodersdorf belehnt. 
    Besitz 16 Jan 1302  Burg Waldeck, Leymen, FR Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [1
    "bekennt, dass Burg Waldeck ihm nur auf Lebenszeit zustehe" 
    • Die Entstehung der Burg ist ungeklärt. 1302 als Schloss Valden erwähnt, gehörte die Burg dem Geschlecht derer von Rotberg. Sie wurde 1302 durch Johann von Rotberg dem Fürstbistum Basel übertragen und gelangte schließlich an das Geschlecht der Vitztum. Zwischen 1330 und 1340 wurde sie in einer Fehde zwischen dem Fürstbischof und den Vitztum durch Truppen des Fürstbischofs eingenommen und stark beschädigt. Gleichwohl konnten die Vitztum ihr Lehen letztlich behalten und wieder aufbauen. Beim Basler Erdbeben von 1356 wurde die Burg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Hoheit über die zugehörige Herrschaft wechselte mehrfach zwischen dem Fürstbistum und den Habsburgern, die ab 1400 dann die Lehenshoheit behielten. 1500 belehnten die Habsburger die Reich von Reichenstein mit der Herrschaft, zu der das halbe Dorf Leymen gehörte.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burgruine_Waldeck_(Oberelsass)
    Besitz 4 Feb 1302  Rodersdorf, SO, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [1
    Wird zusammen mit seinem Bruder Werner vom Grafen von Pfirt belehnt.  
    Besitz 1308  Burg Fürstenstein, Ettingen, BL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Vom Bischof von Basel mit Fürstenstein belehnt 
    Tod
    • Tot 31 Jan 1358 [1]
    Personen-Kennung I21910  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 26 Dez 2025

    Vater Ritter Werner von Rapperch (von Ratolsdorf)
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F11297  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie von Ramstein
    Eheschließung Datum unbekannt  [2
    Kinder 
    +1. Arnold von Rotberg   gest. 5 Sep 1366
    +2. Ritter Henman (Johannes) von Rotberg
    +3. von Rotberg
    Familien-Kennung F11298  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 26 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Biederthal, von Ratolsdorf, von Rotberg, - Wappen
    von Biederthal, von Ratolsdorf, von Rotberg, - Wappen
    Wappen in Siebmachers Wappenbuch, 1605

    Das Stammwappen der Rotbergs wurde bereits von denen von Ratolsdorf als Wappen benutzt. Seit wann dieses Wappen als Familienwappen verwendet wird, ist nicht genau zu bestimmen. Klar ist jedenfalls, dass es bereits 1197 in der noch heute verwendeten Form, als Stammwappen auftritt. Blasonierung: In Gold ein schwarzer Balken; auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken, 2 wie der Schild bezeichnete, durch eine rote Schnur verbundene Stierhörner.

    Bild: Wikipedia, Johann Siebmacher - Siebmachers Wappenbuch Tafel 197
    © Gemeinfrei

  • Quellen 
    1. [S68] Kindler von Knobloch, Julius, Kindler von Knobloch, (Badische Historische Kommission - Lysser — Heidelberg, 1905), Band 3, Blatt 636.

    2. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 210.