Hedwig von Veringen

Hedwig von Veringen

weiblich


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  • Name Hedwig von Veringen
    Geschlecht weiblich
    Info Ort Burg Veringen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Burg wurde um 1100 bis 1130 vermutlich von Graf Marquard aus dem Grafengeschlecht derer von Veringen in der Grafschaft Veringen erbaut und 1134 erwähnt. 
    • Um 1200 wurde die Burg in Buckelquaderbauweise umgestaltet und der Wohnturm neu erbaut. 1344 verkaufte Graf Heinrich von Veringen die Rechte an Burg und Stadt mit den zugehörigen Dörfern an die Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg. 1464 wurde die Burg von Hans von Werdenberg instand gesetzt, 1487 fanden weitere Baumaßnahmen statt. 1633 wurde das unterhalb der Burg stehende »Schloss« zu Veringen von Schweden unter General Horn verdorben (nicht zerstört). Die alte Burg zerfiel mehr und mehr und wurde über mehrere Generationen als Steinbruch verwendet. 1978 bis 1983 wurde der Bestand der Ruine gesichert und ist heute frei zugänglich.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Veringen
    Personen-Kennung I51278  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 30 Dez 2025

    Vater Wolfrad VI von Veringen   gest. 1267/68, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Mutter Anna von Nellenburg
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F11206  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Graf Hartmann I. von Grüningen,   geb. vor 1225   gest. 4 Okt 1280, Asperg, Ludwigsburg, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 55 Jahre)
    Eheschließung
    • Die Ehe mit seiner Cousine Hedwig von Veringen ist dagegen sicher belegt. Wegen ihrer Verwandtschaft im vierten Grade (gemeinsame Großeltern) benötigten sie für die 1252 geschlossene Ehe päpstlichen Dispens, den Papst Innozenz IV. am 2. Oktober 1252 in Perugia erteilte, um dadurch den schädlichen Zwiespalt zwischen den beiden verwandten Häusern zu beseitigen. Möglicherweise brachte sie unter anderem die vorher nie mit Grafen von Grüningen erwähnte und später namengebende Burg Landau mit in die Ehe.
    Notizen 
    • Kinder:
      - Konrad II. von Grüningen-Landau († 1300), als Sohn Hedwigs belegt, ab 1275 autonomer „Graf von Landau“, ab dem Tod seines Halbbruders Hartmann III. im Oktober 1280 als „Graf von Grüningen“ Chef des gesamten Hauses, musste die Ansprüche auf die Grafschaft Grüningen aufgeben und einen gravierenden politischen Bedeutungsverlust seiner Familie hinnehmen, weshalb er sich zuletzt nur noch Graf von Landau nannte.
      - Ludwig von Grüningen-Landau († nach 1300), als Sohn Hedwigs belegt, war „Major Canonicus“ im Domkapitel zu Augsburg, Kirchherr zu Grüningen und Cannstatt.
      - Eberhard I. von Grüningen-Landau († 1322), als Sohn Hedwigs belegt, ab 1275 „Graf von Landau“, der vergeblich versuchte, durch eine Ehe mit Richenza von Calw-Löwenstein nochmals die Position des Hauses im Unterland zu stärken.
      - Adelheid von Landau, 1293 verheiratet mit dem Edlen Berthold von Mühlhausen, der mehrfach in Grüningen urkundete und eng mit den Grafen Eberhard I. von Württemberg und Konrad von Grüningen-Landau kooperierte.
    Kinder 
    +1. Eberhard I. von Grüningen-Landau,   geb. 1232   gest. 1318/1323 (Alter 91 Jahre)
    Familien-Kennung F24917  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 28 Feb 2024

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Veringen - Wappen
    Veringen - Wappen
    Wappen der Grafen von Veringen in der Zürcher Wappenrolle, um 1340.

    Das Wappen der Grafen von Veringen mit den drei Hirschstangen erscheint heute noch in vielen Wappen wie zum Beispiel Württemberg, vielen Gemeindewappen, Porsche oder der VfB Stuttgart.

    Bild: Wikipedia; unbekannt/unknown - Zürcher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860
    © Gemeinfrei

    Orte
    Veringen - Burg
    Veringen - Burg
    Ansicht der Bergfriedruine und der Kapelle St. Peter im Hintergrund.

    Die Burg Veringen, Stammsitz der Grafen von Veringen, ist die Ruine einer Spornburg auf einem von der Lauchert umflossenen 675 m ü. NN hohen Bergrücken oberhalb der Pfarrkirche St. Nikolaus der Stadt Veringenstadt im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg.

    (Bild: Wikipedia; Rainer Halama, Eigenes Werk - © CC BY-SA 3.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ -)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

      Veringen (Adelsgeschlecht)

      Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht.