Gerold Meyer von Knonau

Gerold Meyer von Knonau

männlich 1509 - 1531  (22 Jahre)


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  • Name Gerold Meyer von Knonau
    • von seinem Stiefvater Ulrich Zwingli erzogen
    Geburt 1509  Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Achtzehner 1526, Richter am Stadtgericht 1530 
    Militär / Gefecht 11 Okt 1531  Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Teilnehmer an der 2. Schlacht bei Kappel 
    • Die Schlacht bei Kappel fand am 11. Oktober 1531 im Rahmen des Zweiten Kappelerkrieges bei Kappel am Albis statt. Zürich unterlag den fünf Orten, womit in der Eidgenossenschaft die Vorherrschaft der katholischen Orte bis zum Zweiten Villmergerkrieg 1712 besiegelt war.
      Kriegsvorbereitung in Kappel
      Die Vorhut unter Jörg Göldi war, mit Ausnahme der Artillerie, im Laufe des 10. Oktobers in Kappel angekommen. Göldi wählte die Stellung auf Scheuren, da von dort aus der Baarerboden, von wo der Aufmarsch des Feindes zu erwarten war, gut beobachtet werden konnte. Auch für die Artillerie, die erst am 11. Oktober zwischen 2 und 3 Uhr morgens in Kappel eintraf, war die Stellung günstig, da sie ein weites Schussfeld bot. Göldi nutzte die Zeit am 10. Oktober nicht für einen Ausbau der Stellung und liess, aus Angst vor einem Überfall im Morgengrauen, bereits um 4 Uhr Tagwacht blasen. Gegen 11 Uhr kam die Meldung, die Innerschweizer näherten sich vom Baarerboden her. Diese waren am Morgen um 9 Uhr von Zug und Baar her mit einem 7000 bis 8000 Mann starken Heer nach Kappel aufgebrochen.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Kappel
    Tod 11 Okt 1531  Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Gefallen in der 2. Schlacht bei Kappel
    Personen-Kennung I56031  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 3 Dez 2025

    Vater Junker Hans Meyer von Knonau,   geb. 1478   gest. 26 Nov 1517 (Alter 39 Jahre)
    Mutter Anna Reinhart (Reinhard),   geb. cir 1484, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 24 Dez 1538, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 54 Jahre)
    Eheschließung 1504 
    Familien-Kennung F5564  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Küngold Dietschi,   geb. Datum unbekannt   gest. 16 Apr 1547
    Eheschließung 14 Jul 1524  [1
    Kinder 
    +1. Dorothea Meyer von Knonau,   geb. 11 Jun 1531   gest. 1580 (Alter 48 Jahre)
    Familien-Kennung F29025  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 22 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - 1509 - Zürich, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsMilitär / Gefecht - Teilnehmer an der 2. Schlacht bei Kappel - 11 Okt 1531 - Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 11 Okt 1531 - Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Knonau - Wappen
    Knonau - Wappen
    Das Wappen der Meyer von Knonau.
    Das Wappen stimmt mit dem Schilde überein, den die Meyer von Knonau mindestens seit 1375 führen. Es zeigt den Meyerhut, das Abzeichen ihres Amtes, das in der Verwaltung des dem Kloster Schänis gehörenden Hofes zu Knonau bestand.

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    Schlachten
    Kappel - 2. Schlacht
    Kappel - 2. Schlacht
    Die Schlacht bei Kappel fand am 11. Oktober 1531 im Rahmen des Zweiten Kappelerkrieges bei Kappel am Albis statt. Zürich unterlag den fünf Orten, womit in der Eidgenossenschaft die Vorherrschaft der katholischen Orte bis zum Zweiten Villmergerkrieg 1712 besiegelt war.

    (Bild: Wikipedia; Johannes Stumpf, Hans Asper - Chronik des Johannes Stumpf, 1548. Scanned from Schwabe & Co.: Geschichte der Schweiz und der Schweizer, Schwabe & Co 1986/2004. ISBN 3-796-52067-7. - © Gemeinfrei)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020287/2007-10-25/

      Meyer von Knonau

      Dienstadligen- und Zürcher Patriziergeschlecht, das 1240 mit Werner erstmals bezeugt ist. Im 13. Jh. waren die M. Meier der Abtei Schänis in Knonau, wo die Fam. auch über die Zehntrechte als Lehen des Klosters Luzern verfügte. In den frühen Heiratsverbindungen u.a. mit den Ritteradligen von Hohen Landenberg sowie jenen von Heidegg und Schwend manifestiert sich die Angleichung an den niederen Adel, wenn das Geschlecht auch formal nicht über das Ritterprädikat verfügte. In Zürich, wo sich die M. 1363 eingebürgert hatten, gehörten Vertreter der Fam. als Mitglieder der Konstaffel bis gegen Ende des 15. Jh. häufig dem Rat an und sassen im Stadtgericht. In denselben Gremien waren die M. wieder vom Beginn des 17. Jh. bis kurz vor das Ende des Ancien Régime vertreten, wenn auch weniger zahlreich als zuvor. Einige Mitglieder der Fam. erreichten wichtige polit. Positionen, so Johannes, Gerold (1454-1518), der wiederholt Reichsvogt von Zürich war, und Hans Heinrich (1552-1616), der 1597 Stadtschultheiss wurde. Ab dem Ende des 14. Jh. erwarben die M. als Private zahlreiche Vogteien auf der Zürcher Landschaft oder wurden als Land- und Obervögte der Stadt eingesetzt, wodurch sie sich als eines der wichtigsten junkerl. Gerichtsherrengeschlechter etablierten. Von 1432 bzw. 1435 bis zur Franz. Revolution hatten Mitglieder der Fam. die Limmattaler Gerichtsherrschaften Oetwil und Weiningen sowie die Vogtei über das Kloster Fahr inne. Nach 1800 bekleideten Vertreter der M. zahlreiche städt. und kant. Ämter. Als Letzter des Geschlechts starb 1931 Gerold.

      Version vom: 25.10.2007
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 195.