- Reguliertes, später weltliches Chorherrenstift auf einem Hügelsporn östlich über der Aare in der Gemeinde Schönenwerd, Diözese Konstanz, nach 1828 Diözese Basel. Das Stift ist erstmals in einer Urkunde vom 15. März 778 erwähnt: Bischof Remigius von Strassburg vergabte seiner bischöflichen Marienkirche unter anderem das Klösterchen Schönenwerd (monasteriolum, quod dicitur Werith). Die erste Gründung des Stifts soll in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts durch den elsässischen Dux Eticho oder dessen Nachkommen, die zweite um die Mitte des 8. Jahrhunderts durch Bischof Rapert von Arles erfolgt sein, der es dann Remigius geschenkt haben soll. Stiftspatrone waren Maria, Leodegar (Hausheiliger der Etichonen) und Trophimus, erster Bischof von Arles.
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