Beat Werdmüller

Beat Werdmüller

männlich 1517 - 1574  (57 Jahre)


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Ereignis-Karte    |    Alle

  • Name Beat Werdmüller
    • Von ihm soll der Name Beatenrain stammen..
    Geburt 1 Mai 1517 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Werdmühle, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Müller auf der Werdmühle 
    Beruf / Beschäftigung Gesellschaftshaus zum Schnegg, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Schildner zum Schneggen (Schild 39) 
    • Die Gesellschaft der Schildner zum Schneggen ist eine um 1380 gegründete und noch heute bestehende Stubengesellschaft in der Stadt Zürich in der Schweiz.
      Das Gesellschaftshaus zum Schnegg befindet sich nicht zufälligerweise in nächster Nähe zum Zürcher Rathaus. Auf diese Art und Weise wollte die Gesellschaft auch ihren Einfluss auf die stadtzürcherische Politik demonstrieren.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_der_Schildner_zum_Schneggen
    Beruf / Beschäftigung Zwölfer zum Weggen 1565 
    Tod 20 Mrz 1574 
    Personen-Kennung I56579  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 30 Sep 2025

    Vater Heinrich Werdmüller,   geb. 1480   gest. 14 Okt 1548 (Alter 68 Jahre)
    Mutter Regula Bluntschi   gest. 21 Jul 1524
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F27694  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Elisabeth Knäpplin
    Eheschließung 1540  [1
    Kinder 
    +1. Heinrich Werdmüller,   get. 2 Mrz 1554   gest. 20 Mrz 1627 (Alter ~ 73 Jahre)
    +2. Thomas Werdmüller,   get. 18 Okt 1562   gest. 30 Mrz 1614 (Alter ~ 52 Jahre)
    +3. David Werdmüller,   geb. 1548   gest. 9 Feb 1612 (Alter 64 Jahre)
    Familien-Kennung F27681  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Sep 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Müller auf der Werdmühle - - Werdmühle, Zürich, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Schildner zum Schneggen (Schild 39) - - Gesellschaftshaus zum Schnegg, Zürich, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Orte Mindestens eine geschützte Person ist mit diesem Medium verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt.
    Werdmühle in Zürich um 1900
    Werdmühle in Zürich um 1900
    Werdmühle Zürich, Schweiz, 1900: Werdmühle, Oele & Schleife. Hausnummern Werdmühlegasse links: 11, 13, 15, rechts: 14, 16. Bildmitte: Werdmühlegasse 14, seit 1870 Wohnhaus der Gebrüder Joh. Rudolf und David Robert Sprüngli. Die "Werdmühle" (seit 14. Jhr. erwähnt) stand bis 1901/1902 zwischen den beiden Armen des Sihlkanals, der in die Limmat einmündete. Uraniastr. 4 bis Werdmühlestr. Sägerei Untere Werdmühle um 1895 gebaut. Hier führte früher der Fussweg vom Paradeplatz zum Bahnhof durch und hier mündete der Fröschengraben in den Sihlkanal. Werdmühle, mit Kanal: Heiri Wanner mit Strohhut, Hermann Schmid Chemisier, Trüeb

    Bild: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Zürich_Werdmühle_1900.jpg
    © Gemeinfrei
    Die Werdmühle auf dem Murerplan
    Die Werdmühle auf dem Murerplan
    Bild: https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/ausgrabungen-bauuntersuchungen/werdmuehleplatz.html

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/archaeologie/stadt/ausgrabungen-bauuntersuchungen/werdmuehleplatz.html

      Beim alten Werdmühlequartier handelt es sich um eine ehemalige Vorstadt mit zahlreichen Gewerbebauten, die die Wasserkraft des Sihlkanals nutzten. Dieses Mühlequartier war in den Jahren nach 1900 abgebrochen worden, um Platz für die Uraniastrasse und die Amtshäuser zu schaffen.

      Werdmühle
      Mitten unter dem heutigen Werdmühleplatz liegen die Reste der alten Werdmühle. Sie wird bereits 1328 als Kornmühle des Klosters Oetenbach erwähnt. Ausserhalb der Stadtmauer gelegen, nutzte sie die Wasserkraft des Sihlkanals, der sich vor dem Haus in zwei Arme teilte. Der Murerplan von 1576 zeigt ein mehrteiliges Gebäude mit drei Mühlerädern in Folge. 1870 richtete der neue Besitzer Rudolf Sprüngli in der Werdmühle eine Schokoladefabrik ein. 1903 erfolgte der Abbruch. Erhalten blieb der Name der Mühle, der auf den neu geschaffenen Platz überging.

      Mühlstein
      Im Laufe der Grabung wurde ein Mühlstein freigelegt und geborgen. Dieser hat einen Durchmesser von rund 120 cm, ist 65 cm hoch und besteht aus Verrucano, auch Roter Ackerstein genannt, der in der Eiszeit vom Linthgletscher von den Glarner Alpen in die Region Zürich transportiert worden war. Der Mühlstein stand zuletzt nicht mehr als solcher in Gebrauch, sondern war im 19. Jahrhundert sekundär als Fundamentsockel für eine Steinkonstruktion verbaut worden.

      Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde der Stein in die Pflästerung des Werdmühleplatzes integriert. Er gibt den Fussgängerinnen und Fussgängern einen Hinweis auf die Benennung des Platzes.

      Sihlkanal
      Neben der Limmat war die Sihl der zweite wichtige Standort für Mühlen. Nach dem Bau der Schanzen im 17. Jahrhundert musste das Wasser des Kanals bei der Sihlporte mithilfe eines Aquädukts über den mit Seewasser gespiesenen Schanzengraben geführt werden, damit die Mühlen die Wasserkraft weiter nutzen konnten. Bis zu seiner Einmündung in die Limmat bei der Papierwerdinsel betrieb er mehrere Mühlen.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blätter 42, 47, 48.