Ritter Wilhelm Velga

männlich - 1456

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  • Name Wilhelm Velga  [1]
    • Parteigänger Savoyens, von Albrecht von Österreich abgesetzt 1449
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung des Rats 1432,  
    Erwähnt / Bezeugt 1419 
    Besitz Sigriswil, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Empfängt von den Tierstein mit seinem Bruder Lehen zu Winterlingen, und Sigriswil 
    • "Winterlingen" kann sich in der Schweiz auf zwei Orte beziehen: Die Ortschaft Winterlingen in der Gemeinde St. Antoni FR im Kanton Freiburg oder der frühere deutsche Name der Gemeinden Vuisternens-devant-Romont und Vuisternens-en-Ogoz, die heute alle in derselben Region liegen."
    Wohnort Freiburg, FR, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1456 
    Personen-Kennung I56817  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 23 Nov 2025

    Vater Junker Nikolaus Velga
    Familien-Kennung F27846  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Marguerite de Goumoëns
    Notizen 
    • Nicht klar welche der zwei Ehefrauen Mutter des Werner ist..?
    Kinder 
    +1. Werner Velga,   geb. Datum unbekannt
    Familien-Kennung F27845  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 23 Nov 2025

    Familie 2 Jacquette de Praroman
    Eheschließung 1432 
    Notizen 
    • Nicht klar welche der zwei Ehefrauen Mutter des Werner ist..?
    Kinder 
     1. Jakob Velga   gest. 1480
     2. Wilhelm Velga   gest. 1504
    Familien-Kennung F29080  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 23 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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    Link zu Google MapsWohnort - - Freiburg, FR, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021102/2014-01-28/

      Velga

      Adelsfamilie von Freiburg. Über die ältere Familie Velga, die mit Jean um 1306 ausstarb, ist wenig bekannt. Jeans Erbtochter Aline heiratete Peter von Düdingen aus dem jüngeren Zweig der Herren von Düdingen und brachte den umfangreichen Familienbesitz zwischen Saane und Sense in die Ehe ein. Ihre Nachkommen übernahmen dann Namen und Wappen der Velga. Angefangen mit Wilhelm dem Älteren, 1353-1363 und 1378-1379 Schultheiss, bekleideten zahlreiche Mitglieder der Familie bis zu ihrem Aussterben führende Ämter in Freiburg. Häufig traten sie bei diplomatischen Missionen und als Truppenführer auf, so Hensli, Wilhelm, Jakob und Wilhelm. Ferner hatten sie die Klostervogtei über das Augustinerkloster in Freiburg inne, wo sich auch ihre Grabkapelle befand. Sie verfügten über umfangreichen Besitz im Sensebezirk und ehemalige Lehen der ausgestorbenen Familien von Maggenberg. Heiratsverbindungen bestanden zu den wichtigsten Freiburger Familien, vor allem den Praroman, ebenso zu Solothurner Familien und zum Waadtländer Kleinadel. Ins Berner Oberland bestanden Verbindungen mit der dortigen Linie der Raron, aber erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts mit Stadtberner Familien. Das Geschlecht starb 1511 mit Wilhelm, 1509-1511 Freiburger Bürgermeister, dem Neffen Wilhelms, in männlicher Linie aus. Seine Tochter Dorothee brachte ihren grossen Besitz in die Ehe mit Hans Rudolf von Erlach ein, so dass das Ehepaar zu den reichsten Bürgern Berns seiner Zeit zählte. Zahlreiche Velga-Urkunden befinden sich deshalb im Staatsarchiv Bern

      Version vom: 28.01.2014
      Autorin/Autor: Willy Schulze

    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008488/2013-02-21/

      WilhelmVelga

      Erstmals erw. 1419 anlässlich seiner Aufnahme ins Freiburger Bürgerrecht, 1456 . Sohn des Nicolas, Junkers. Neffe des Hensli. ⚭ ​1) Marguerite de Goumoëns, 2) 1432 Jaquette de Praroman, Tochter des Willi. Ab 1432 gehörte V. dem Freiburger Rat an, 1433-36 amtierte er als Bürgermeister sowie 1436-39, 1442-45 und 1446-49 als Schultheiss. V. nahm an wichtigen Gesandtschaften der Stadt Freiburg teil. In der Klageschrift der Bauern von 1449 erscheint er als einer der hauptangeklagten Zinsherren. Deswegen wurde er vom Stadtherrn Hzg. Albrecht VI. von Österreich abgesetzt, 1449-50 als Geisel des Herzogs nach Freiburg i.Br. gebracht und erst nach der Zahlung eines hohen Lösegelds freigelassen. V. kehrte jedoch nicht nach Freiburg zurück, sondern schloss sich den oppositionellen Freiburger Exilanten in Murten an. 1451 war er erneut Mitglied des Kl. Rats in Freiburg, doch zog er sich nach Streitigkeiten wegen seiner Steuerleistung nach Murten zurück, wo er mit der Herrschaft Liebistorf ausgedehnten Grundbesitz besass. 1452 trat er seinen Besitz in Freiburg seinem Stiefsohn Petermann ab. Laut Steuerregister war V., der im Umland Freiburgs über zahlreiche Güter und Zinseinkünfte verfügte, 1445 der reichste Freiburger. Auf einer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela war er 1435 zum Ritter geschlagen worden.

      Version vom: 21.02.2013
      Autorin/Autor: Willy Schulze

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 131.