Ritter Nikolaus (Niklaus) von Diesbach

Ritter Nikolaus (Niklaus) von Diesbach

männlich 1430 - 1475  (45 Jahre)


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  • Name Nikolaus (Niklaus) von Diesbach
    • Die Familie von Diesbach ist eine ursprünglich bernische Patrizierfamilie. Der reformierte Berner Zweig starb 1917 aus. Der infolge der Reformation 1528 nach Freiburg übersiedelte katholische Zweig besteht bis heute im Kanton Freiburg, ferner auch eine französische Linie.
      Personen mit den Namen Diezbach, Diezebach, Dyesbach, Dyespach mit Burgrecht in Bern wurden seit dem 13. Jahrhundert in Aarberg und Thun erwähnt.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Diesbach_(Patrizierfamilie)
    Titel Ritter
    Geburt 1430 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Schultheiss 
    Ereignis cir 1467  Jerusalem Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Gemeinsam mit seinem Vetter Wilhelm von Diesbach unternahm er eine Pilgerfahrt nach Jerusalem und dem Sinai, wo beide zu Rittern des Katharinenklosters geschlagen wurden. 
    Tod 7 Aug 1475  Porrentruy, JU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I57515  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 28 Okt 2025

    Vater Loy von Diesbach
    Mutter Klara von Büren
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28311  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Anna von Rüssegg,   geb. Luzern, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung 1449 
    Familien-Kennung F28310  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 28 Okt 2025

    Familie 2 Barbara von Scharnachtal   gest. 1510
    Eheschließung cir 1467  [1
    Familien-Kennung F28183  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 24 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Fotos Mittelalter
    Niklaus von Diesbach
    Niklaus von Diesbach
    Idealbildnis, 18. Jh.

    Bild: Wikipedia; Funck77 - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Funck77
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

    Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen derer von Diesbach
    Wappen derer von Diesbach
    Familenwappen, es bestehen zwei verschiedene Wappen:[

    Blasonierung des ersten Wappens: Gespalten von Rot und Silber, belegt mit einem steigenden Mond in gewechselten Farben.
    Blasonierung des zweiten Wappens: In Schwarz ein goldener, schräger Zickzackbalken begleitet von zwei goldenen Löwen.

    Bild: Wikipedia; Zeichnung von Professor Ad. M. Hildebrandt - Alfred Freiherr von Krane, Wappen- und Handbuch des in Schlesien (einschliesslich der Oberlausitz) landgesessenen Adels, Goerlitz 1901 - 1904, gemäß Kaiserlichen Wappenbriefs 1434
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Niklaus_von_Diesbach

      Niklaus von Diesbach war der Sohn des Loy von Diesbach, der durch Heirat mit Klara von Büren Herr zu Signau geworden war. Er heiratete in erster Ehe 1449 Anna von Rüssegg von Luzern und in zweiter Ehe 1467 Barbara von Scharnachtal, Tochter des Caspar von Scharnachthal. Diesbach absolvierte ab 1439 in Basel bei Wernlin von Kilchen, Vorsteher der Halbisen-Gesellschaft, eine kaufmännische Ausbildung. Anschliessend stieg er in die Diesbach-Watt-Gesellschaft ein und begab sich auf mehrere Reisen, darunter auch nach Barcelona.

      1450 gelangte er in den Grossen Rat der Stadt Bern, 1452 bereits in den Kleinen Rat, in den Jahren 1465 bis 1466 und 1474 bis 1475 war er Schultheiss von Bern. Während des Waldshuterkrieges 1468 war er einer der Hauptleute der Berner Truppen. Gemeinsam mit seinem Vetter Wilhelm von Diesbach unternahm er eine Pilgerfahrt nach Jerusalem und dem Sinai, wo beide zu Rittern des Katharinenklosters[1] geschlagen wurden.

      Im Jahr 1469 gelang es ihm, die letzten fehlenden Anteile der Herrschaften Diessbach und Worb der Geschlechter von Kilchen und Bogkess an sich zu bringen. Im Twingherrenstreit kämpfte er mit seinem späteren Gegner Adrian I. von Bubenberg um herrschaftliche Rechte.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 211.