Diebold von Erlach

Diebold von Erlach

männlich 1485 - 1561  (76 Jahre)


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  • Name Diebold von Erlach
    • "war ein weiser, fründlicher, wolerfahrener Edelmann"
    • Die von Erlach sind ein Uradelsgeschlecht der souveränen Stadt und Republik Bern. Der österreichische Feldmarschallleutnant Hieronymus von Erlach (1667–1748) wurde 1712 in den Reichsgrafenstand erhoben.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Erlach_(Adelsgeschlecht)
    Geburt 1485 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Kastvogt zu Hettiswil, Grossrat 1509, Vogt der Frauen in der Insel 1527, Kleiner Rat 1544 
    Ereignis Jerusalem Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Ist in seiner Jugend nach Jerusalem gereist 
    Info Ort Schloss Erlach, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Um 1100 erwarben die Grafen von Fenis den Ort und fingen an, ihn zu befestigen. Burkhart von Fenis baute zu Beginn des 12. Jahrhunderts die Burg. Erlach war ein wichtiger Stützpunkt der Grafen von Neuenburg. Um 1265 erhielt Erlach vom Grafen Rudolf II. von Neuenburg-Nidau die Handfeste verliehen. Als Ministerialen der Grafen dienten die Ritter von Erlach als Burgmannen auf dem Schloss.
    Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Erlach_(Erlach) 
    Besitz Bümpliz, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Bümpliz 
    Tod 15 Jan 1561 
    Personen-Kennung I57546  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

    Vater Rudolf von Erlach,   geb. (1449)   gest. 1507
    Mutter Barbara de Praroman
    Eheschließung 1471 
    Familien-Kennung F28204  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Johanna Barbara Asperlin von Raron
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Johann von Erlach   gest. 1583
    +2. Petermann von Erlach   gest. 29 Mrz 1575
    Familien-Kennung F28203  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 1 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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    Link zu Google MapsInfo Ort - Um 1100 erwarben die Grafen von Fenis den Ort und fingen an, ihn zu befestigen. Burkhart von Fenis baute zu Beginn des 12. Jahrhunderts die Burg. Erlach war ein wichtiger Stützpunkt der Grafen von Neuenburg. Um 1265 erhielt Erlach vom Grafen Rudolf II. von Neuenburg-Nidau die Handfeste verliehen. Als Ministerialen der Grafen dienten die Ritter von Erlach als Burgmannen auf dem Schloss. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Erlach_(Erlach) - - Schloss Erlach, BE, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBesitz - Herr zu Bümpliz - - Bümpliz, BE, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Erlach - Wappen
    von Erlach - Wappen
    Wappen derer von Erlach in der Spiezer Chronik (um 1480)

    In Rot ein silberner (weisser) Pfahl, belegt mit einem schwarzen Sparren.

    Bild: Wikipedia: Diebold Schilling - http://e-codices.unifr.ch/en/bbb/Mss-hh-I0016/29
    © Gemeinfrei

    Orte
    Schloss Erlach und der Bielersee
    Schloss Erlach und der Bielersee
    Das Schloss Erlach ist ein Schloss in der Gemeinde Erlach im Kanton Bern.

    Bild: Wikipedia; Fotohobby - Eigenes Werk
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020041/2006-04-07/

      von Erlach

      Burger- und ehemalige Patrizierfamilie der Stadt Bern mit Wurzeln im Ministerialadel. Die von Erlach sind erstmals als Kastlane von Erlach am Bielersee im Dienst der Grafen von Nidau bezeugt. Um 1300 wurden sie Burger von Bern. Als Stubengenossen zum Distelzwang und später auch zu Schmieden stiegen sie zu einem der führenden Geschlechter Berns auf und zählten im 17. und 18. Jahrhundert zu den sechs der «wohledelfesten» Geschlechter, welche die höchste Klasse der Berner Burgerfamilien bildeten. Ursprünglich besassen sie Güter und Herrschaftsrechte in Jegenstorf und Reichenbach (bei Zollikofen). Um 1400 kamen Hindelbank, Wyl (heute Gemeinde Schlosswil), Riggisberg und Bümpliz hinzu. 1516 erwarb Ludwig (1470-1522) Schloss und Herrschaft Spiez sowie die Bubenberghäuser an der Junkerngasse in Bern. Als sich die Familie mit den Söhnen Rudolfs in zwei Hauptlinien teilte, erbte Diebold (1485-1561), der Erste der jüngeren, zu Beginn des 18. Jahrhundert ausgestorbenen Linie, Bümpliz. Seine Nachkommen erweiterten den Besitz um 1600 um die Herrschaften Oberhofen am Thunersee, Kiesen und Kasteln. Die übrigen Herrschaften gingen an den älteren Sohn Johann, dessen Nachkommen zwei Äste bildeten. Spiez und die ehemaligen Bubenberghäuser in Bern wurden vorerst unter den Nachkommen Hans Rudolfs (1504-1553), des älteren Sohnes von Johann, weiter vererbt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gelangten sie an den jüngeren Ast. Albrecht (1713-1784) liess neben dem bestehenden Schloss in Spiez das neue Schloss bauen. Sein Vetter Hieronymus errichtete prächtige Landsitze in Thunstetten und Hindelbank. Ausserdem entstand um 1750 in Bern an der Stelle der einstigen Bubenberghäuser der heutige Erlacherhof. Hieronymus' Sohn Albrecht Friedrich baute einen neuen Landsitz in Jegenstorf.

      Im 14. Jahrhundert verschwägerten sich die von Erlach mit Ministerialen- und Freiherrengeschlechtern aus dem bernischen Mittelland. Sie waren ab dem 15. Jahrhundert zunehmend an der bernischen Regierung beteiligt und gingen gleichzeitig Heiratsverbindungen mit anderen Berner Burgerfamilien sowohl adliger (v.a. von Mülinen) wie nicht adliger Herkunft (v.a. von Diesbach und von Wattenwyl) ein. Bis 1798 stellten sie insgesamt sieben Schultheissen: Nach Ulrich (✝︎ 1465) folgten – teilweise über das Venneramt zu Schmieden – der obgenannte Rudolf, dessen Sohn Johann, Franz Ludwig, Sigmund, die obgenannten Hieronymus und Albrecht Friedrich, die alle aus der älteren Linie stammten. Verschiedene Familienmitglieder wirkten als Gross- und Kleinräte und versahen Landvogteistellen.

      Die von Erlach taten sich ausserdem als Heer- und Söldnerführer in fremden Diensten hervor. Johann Jakob wurde erster Kommandant des 1671 gegründeten Berner Regiments in französischen Diensten (oft als Regiment von Erlach bezeichnet). Seine Nachkommen – sie waren nach der Konversion Johann Jakobs katholisch und Bürger Freiburgs – dienten in der französischen Schweizergarde und verschwägerten sich entweder mit Angehörigen von Offiziersfamilien der Schweizergarde oder mit französischen Adelsfamilien. Die Nachfahren Burkhards hingegen etablierten sich zunächst im Dienste Sachsen-Anhalts, dann in jenem Preussens, und heirateten in dortige Adelsfamilien hinein. Die beiden Zweige erloschen Ende des 18. bzw. nach der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auch im 19. und 20. Jahrhundert schlugen mehrere Mitglieder der Familie eine militärische Karriere ein, die im Fall Rudolfs bis zum Divisionär führte. Ausserdem stellten die von Erlach mit Franz Rudolf einen Berner Regierungsrat. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die Mitglieder der Familien unter anderem im Banken- und Versicherungswesen sowie in der Industrie tätig.

      Version vom: 07.04.2006
      Autorin/Autor: Hans Braun

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 113.