Heinrich von Diersburg (Diersberg)

Heinrich von Diersburg (Diersberg)

männlich - 1262


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  • Name Heinrich von Diersburg (Diersberg)
    Geschlecht männlich
    Militär / Gefecht 8 Mrz 1262  Schlachtfeld Hausbergen, Elsass Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Teilnehmer an der Schlacht von Hausbergen in der er zusammen mit seinem Vater gefallen ist 
    • Die Truppen der Straßburger bestanden aus Reitern und Fußsoldaten. Viele waren Steinmetze oder andere Handwerker. Dieses Aufgebot marschierte in Richtung Mundolsheim, um den Kirchturm zu zerstören, damit dieser nicht vom Bischof militärisch genutzt werden konnte. Von dort aus zogen die Bürger nach Hausbergen. Der Bischof rief seine Truppen zusammen und wollte die Mannschaften der Straßburger beim Rückmarsch angreifen.
      Den ausgerückten Straßburgern kamen weitere Einheiten aus der Stadt zur Hilfe. Beide Truppen vereinigten sich etwa eine 3/4 Meile vor der Stadt. Die Truppen wurden in Schlachtordnung aufgestellt. Die dreihundert städtischen Schützen wurden extra postiert. Man wählte Anführer und sprach sich gegenseitig Mut zu.
      Die bischöflichen Ritter fürchteten angesichts der großen Zahl der Gegner eine Niederlage, bis der Bischof an ihre Ehre appellierte.
      Bevor es zur eigentlichen Schlacht kam, preschte ein Edelknecht aus den städtischen Reihen vor dem städtischen Aufgebot heran. Auf bischöflicher Seite nahm ein Ritter diese Herausforderung an und so kam es vor dem Beginn der eigentlichen Schlacht zu einem Zweikampf, den der städtische Reiter gewann.
      Es kam in der Folge zum Aufeinandertreffen der Ritter beider Seiten. Entscheidend war, dass die Fußsoldaten der Stadt ebenfalls in den Kampf eingriffen und die Pferde der gegnerischen Ritter mit ihren Spießen töteten. Dagegen beteiligten sich die bischöflichen Fußtruppen nicht am Kampf. Der Bischof selbst kämpfte in der Schlacht und verlor dabei zwei Pferde.
      Die Bürger siegten auch wegen ihrer zahlenmäßigen Übermacht vollständig über den Bischof. Angeblich sollen 60 Ritter und andere Adelige auf bischöflicher Seite gefallen sein. Unter ihnen war auch der Bruder des Bischofs. Eine etwa ähnlich hohe Zahl bischöflicher Fußsoldaten war ebenfalls getötet worden. Zahlreiche Bischöfliche waren gefangen genommen worden. Dagegen soll nach zeitgenössischen Darstellungen von städtischer Seite nur ein Bürger getötet worden sein. Zumindest letztere Angabe ist angesichts des doch wohl erbittert geführten Kampfes wenig wahrscheinlich.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Hausbergen
    Tod 8 Mrz 1262  Schlachtfeld Hausbergen, Elsass Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Gefallen in der Schlacht von Hausbergen
    Personen-Kennung I57634  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2025

    Vater Heinrich Diersburg (Diersberg)   gest. 8 Mrz 1262, Schlachtfeld Hausbergen, Elsass Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Familien-Kennung F28261  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Heilika von Lichtenberg   gest. tot 1305
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Heilika von Diersburg (Diersberg)
    Familien-Kennung F28260  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Stammwappen der Roeder von Diersburg
    Stammwappen der Roeder von Diersburg
    Das Stammwappen (ältestes Siegel Burcard des Roders 6. Juli 1274) zeigt in Rot einen querliegenden, rechts abwärts sehenden, goldbewehrten silbernen Adler. Auf dem Helm ein goldbewehrter silberner Adlerrumpf. Die Helmdecken sind rot-silbern.

    Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c
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    Orte
    Ruine Diersburg
    Ruine Diersburg
    Die Burg wurde von den Herren von Diersburg Ende des 12. Jahrhunderts erbaut, und 1197 als „Stein zu Tiersperc“ des Walter von Tiersperc und 1259 als „Diersberg“ erwähnt. Während des 13. Jahrhunderts wurde die Burg erweitert und war im 14. Jahrhundert Ganerbenburg, bis sie im Dreißigjährigen Krieg und 1668 endgültig von den Franzosen zerstört wurde. 1763 wurde die Burg zur Steingewinnung abgebrochen. 1980 bis 1983 wurde die Ruine restauriert.

    Bild: Wikipedia; KBWEi in der Wikipedia auf Deutsch - Selbst fotografiert
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  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 276.