Werner III von Signau

Werner III von Signau

männlich Datum unbekannt -


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  • Name Werner III von Signau  [1]
    • Das Geschlecht der Freiherren von Signau war ein mittelalterliches Adelsgeschlecht aus dem schweizerischen Emmental. Neben ihrer regionalen Bedeutung interessieren die Freiherren von Signau als mögliche Ahnen derer von Attinghausen-Schweinsberg, einer in der Gründungszeit der Eidgenossenschaft bedeutenden Familie.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Signau_(Adelsgeschlecht)
    Geburt Datum unbekannt 
    • Filiation nicht sicher..?
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1212-1224 
    Besitz Kloster St. Urban, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Begabte das Kloster St. Urban 
    • Auf Veranlassung der Freiherren von Langenstein aus dem Oberaargau gründeten 1194 Mönche der Abtei Lützel aus dem Elsass das Kloster im Tal der Rot. Die Klostergemeinschaft gehörte damit der Filiation der Primarabtei Morimond an.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_St._Urban
    Personen-Kennung I57643  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

    Vater Werner II von Signau,   geb. Datum unbekannt
    Familien-Kennung F28268  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Junker Heinrich I von Signau
     2. Ulrich I von Signau
    Familien-Kennung F28267  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen derer von Signau
    Wappen derer von Signau
    Blasonierung: Fünfmal gespalten von Silber und Blau, belegt mit zwei roten Querbalken.

    Das Wappen der Freiherren von Signau wurde zum Wappen der bernischen Landvogtei und dann des Amtes. Auch für die Gemeinde Signau ist es seit 1674 bezeugt.

    Bild: Wikipedia; Pusikan - vereinzelt und bearbeitet von Dorado - Die Helden von Sempach: Die Wappendarstellungen von Wilhelm Bergen, Tafel 14, bzw.
    © Gemeinfrei

    Orte
    Ruine Alt-Signau
    Ruine Alt-Signau
    Die Ruine Alt-Signau ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf einem Hügel über der Steinenmühle in der Schweizer Gemeinde Bowil im Kanton Bern.

    Bild: Wikipedia; Minnou - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Claudio_Minonzio
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
    Kloster St. Urban
    Kloster St. Urban
    Westseite

    Das Kloster St. Urban ist eine ehemalige Zisterzienserabtei auf dem Gebiet der Gemeinde Pfaffnau im Kanton Luzern, Schweiz. Es ist auf der Liste der Kulturgüter im Kanton Luzern als national bedeutend aufgeführt.

    Bild: Wikipedia; Roland Zumbuehl - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Roland_Zumbuehl
    © CC BY 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019773/2018-01-31/

      von Signau

      Nobilesgeschlecht, benannt nach zwei das Herrschaftszentrum bildenden Burgen (heute Gemeinde Bowil). Die Familie wird 1130 bzw. 1146 mit Werner erstmals erwähnt. Die genealogische Abfolge ist bis in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts unsicher und lückenhaft. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts waren die von Signau Gefolgsleute der Grafen von Kyburg, ab Anfang des 14. Jahrhunderts standen sie in habsburgischen Diensten. In den Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Bern und der sich konsolidierenden habsburgisch-österreichischen Landesherrschaft lavierten Vertreter der Familie zwischen den beiden Kontrahenten, obwohl sich Heinrich 1277 mit Bern verburgrechtet hatte. Zur Freiherrschaft in den Grenzen des Kirchspiels Signau (Dorf Signau, Eggiwil) gehörte Streubesitz im Raum Signau bis Zäziwil sowie in Rüti bei Büren, ferner ein nicht lokalisierbares Lehen des Bischofs von Lausanne. 1314 wurden die von Signau von der Abtei St. Gallen mit dem Meieramt und der Vogtei Rohrbach belehnt. Die Brüder Ulrich (erwähnt 1313-1362) und Heinrich (erwähnt 1314-1361), wahrscheinlich Enkel des oben genannten Heinrich, hatten die Herrschaft gemeinsam inne. 1325 erwarb Ulrich, dessen Tochter Anastasia als Erbin der Freiherrschaft Signau mit Eberhard von Neu-Kyburg verheiratet war, Schloss und Stadt Burgdorf, Herrschaftszentrum der Grafen von Neu-Kyburg. Die erbschaftlich nicht berücksichtigten Söhne Ulrichs wurden auf geistliche Laufbahnen verwiesen oder verlegten ihren Interessenschwerpunkt, so Matthias, letzter männlicher Vertreter der Familie (✝︎ 1392), der ab 1364 Bürger in Strassburg und ab 1390/1391 Landvogt im Elsass war. Das Konnubium bestand ausser zu den von Neu-Kyburg zu den Freiherren von Grünenberg und den Grafen von Buchegg; in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts heirateten die Töchter in Familien aus dem süddeutschen Raum. Ein wirtschaftlicher Abstieg lässt sich zwar quellenmässig nicht belegen, der Niedergang der Grafen von Neu-Kyburg dürfte sich aber auch auf das Haus Signau ausgewirkt haben.

      Version vom: 31.01.2018
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Signau_(Adelsgeschlecht)

      Die Freiherren von Signau hatten als Stammsitz die Burg Alt-Signau, ab Mitte des 14. Jahrhunderts die Burg Neu-Signau. Güter und Rechte sind aus dem Emmental und dem Oberaargau bekannt. Aus der Familie sind 26 Personen bekannt. Erstmals erwähnt wird das Geschlecht 1130 mit Werner I. von Signau in einer Urkunde des Klosters Trub. Anastasia, die Tochter Ulrichs III. von Signau, heiratete 1325 den Grafen Eberhard II. von Kyburg. Weitere Verwandtschaften bestanden unter anderen zu den Herzögen von Teck, den Grafen von Buchegg, von Freiburg und von Fürstenberg, den Freiherren von Grünenberg sowie zu den Herren von Wartenstein und von Rüssegg.

      Der Tod des Henman von Signau in der Schlacht bei Sempach, der auf österreichisch-habsburgischer Seite kämpfte, beendete die Geschichte der Familie in weltlich-männlicher Linie 1386. Die Herrschaft gelangte über die Kyburger schließlich 1399 an Bern, das die Herrschaft sogleich an Johannes von Büren, Burger der Stadt Bern, weiterverkaufte. Über einen Verkauf kamen 1450 Burg und Herrschaft an die Familie von Diesbach. Erst nach der Reformation gelangte Signau 1529 endgültig an Bern. Erster bernischer Landvogt in Signau war Niklaus von Hertenstein.

      Die immer wieder angeführte genealogische Beziehung zwischen den Signau und den Attinghausen über die Familie von Schweinsberg ist nicht gesichert; verwandtschaftliche Beziehungen der Schweinsberg mit den Attinghausen haben wahrscheinlich bestanden.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 276.