Graf Gottfried (Götz) von Tübingen

Graf Gottfried (Götz) von Tübingen

männlich - 1316


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  • Name Gottfried (Götz) von Tübingen
    • Aus dem Geschlecht der Pfalzgrafen von Tübingen
    Titel Graf
    Geschlecht männlich
    Titel (genauer) Grafschaft Böblingen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Graf von Böblingen 
    • Die ersten schriftlichen Überlieferungen stammen aus dem Mittelalter um 1100 n. Chr.: „Bebelingen“ wird darin als Name eines alemannischen Adelsgeschlechts erwähnt. Auf die Alemannen weist die Endsilbe -ingen im Namen von Böblingen. Der erste Teil des Stadtnamens wird mit einem Adeligen namens „Bobilo“ in Verbindung gebracht.
      Im Jahr 1272 residierte in Böblingen eine Seitenlinie der Pfalzgrafen von Tübingen, auf die die Stadtgründung zurückgeht. Sie planten die Stadt in Gestalt eines halben Ovals um den Schlossberg, mit der Marktstraße als Längsachse und rechtwinklig dazu verlaufenden Quergassen. Die Herrschaft der Tübinger Pfalzgrafen endete 1344 bzw. 1357, als wirtschaftlicher Niedergang sie zwang, die Stadt an die Grafen von Württemberg zu veräußern. Die dreilappige rote Kirchenfahne der Pfalzgrafen findet sich im Wappen.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Böblingen
    Tod 30 Jan 1316 
    Personen-Kennung I57658  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

    Vater Graf Rudolf von Tübingen   gest. 1271
    Mutter Luitgard von Calw
    Familien-Kennung F28340  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Elisabeth von Fürstenberg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    • Götz heiratete Elisabeth, Gräfin von Fürstenberg und verschrieb ihr in Böblingen am 28. Mai 1295 an Stelle des an das Esslinger Spital verkauften Dorfes Möhringen die Dörfer Gechingen und Schönaich als Morgengabe.
    Familien-Kennung F28276  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Tübingen - Wappen
    Tübingen - Wappen
    Wappen der Pfalzgrafen von Tübingen aus Johann Siebmachers Wappenbuch

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_I._(Tübingen)

      Gottfried I. war ein Sohn von Rudolf IV. († 1271), Graf von Asperg-Böblingen, und der Luitgard von Calw. Er heiratete Elisabeth, Gräfin von Fürstenberg und verschrieb ihr in Böblingen am 28. Mai 1295 an Stelle des an das Esslinger Spital verkauften Dorfes Möhringen die Dörfer Gechingen und Schönaich als Morgengabe.

      Leben und Wirkungskreis
      Nach dem Ableben seines Onkels Ulrich I. von Asperg († 1283) urkundete Gottfried mehrfach auf dem Asperg, bis hier sein Vetter Ulrich II. von Asperg in Erscheinung trat.

      Geschenke und Verkäufe an das Kloster Bebenhausen
      Gottfried I. schenkte dem Kloster Bebenhausen mit Zustimmung seiner Frau und zum Heil seiner Seele das Patronatrecht in Echterdingen und das Dorf Schönaich mit aller Zugehörde unter dem Vorbehalt, dass, falls er eheliche Nachkommenschaft bekommt, das Kloster nach seinem Tode nur so lange das genannte Dorf besitzen soll, bis es aus dessen Einkünften 300 Mark Silber eingenommen hat. Er verkaufte am 15. Mai 1295 an Kloster Bebenhausen den Fronhof und andere Güter in und bei Tübingen.

      Burg Roseck
      Die ehemalige Burg Roseck bei Unterjesingen wurde ursprünglich wahrscheinlich von den Pfalzgrafen von Tübingen zur Zeit der Staufer (1138–1254) erbaut. Erstmals wird sie 1287 erwähnt. Gottfried I. war einer der schwäbischen Grafen, deren Widerstand König Rudolf im Jahr 1287 brach, und musste damals diesem König diese Festung (castrum Rosseccke) überantworten.[

      Burg Kellmünz
      Die Burg Kellmünz gehörte den Pfalzgrafen von Tübingen bis zu dem Tode des Pfalzgrafen Gottfried I. Gottfried I. hatte eine Tochter namens Agnes, die mit Ulrich von Rechberg dem Älteren verheiratet war und von dem väterlichen Erbe Kellmünz an der Iller und Sindelfingen erhielt.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 226.