Ritter Rudolf von Aarburg (Büron)

Ritter Rudolf von Aarburg (Büron)

männlich - 1339


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Ereignis-Karte    |    Alle

  • Name Rudolf von Aarburg (Büron)
    • Das Freiherrengeschlecht derer von Aarburg ist ein Schweizer Geschlecht, das ursprünglich in Büron ansässig war und im 12. Jahrhundert ihren Namen aus bis heute ungeklärten Gründen von von Büron auf von Aarburg wechselte. Um 1150 bis um 1200 waren sie im Besitz der Burg Aarburg.
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung 1305 
    Zuerst Geistlicher, Chorherr zu Büren 1305, wegen Gefahr des Aussterbens wieder laisiert. 
    Beruf / Beschäftigung nach 1306 
    Gutspfleger der Königin Agnes, Burggraf in Weissenegg, österreichischer Pfleger und Amtmann im Aargau, Diplomat im Dienste Österreichs, Hofmeister Herzog Ottos 
    Info Ort Aarburg, AG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die erste indirekte urkundliche Erwähnung der Aarburg erfolgte im Jahr 1123 im Zusammenhang mit Graf Adalbero I. von Frohburg. Vermutlich gab es auf dem Felssporn bereits seit Beginn des 12. Jahrhunderts eine Burganlage, entsprechende archäologische Funde existieren bislang jedoch nicht. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts ging die Aarburg von den Frohburgern an die Freiherren von Büron über, die sich in der Folge als Freiherren von Aarburg bezeichneten.
    Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Festung_Aarburg 
    Erwähnt / Bezeugt 1296 
    Besitz 1300  Büron, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Büron bei Sursee 
    • In einer Stiftungsurkunde ans Kloster Einsiedeln aus dem Jahr 1130 wird als Zeuge ein Kuno von Büron (Chono von Burron) aufgeführt. Dies ist die erste historische Erwähnung. Wohl im 12. Jahrhundert wurde die Burg erbaut. Diese war Stammsitz der Freiherren von Büron, deren Hauptlinie sich später Freiherren von Aarburg nannte. Im Jahr 1260 schenkte Ulrich von Aarburg seinen gesamten Besitz in Büron dem Chorherrenstift Beromünster – und erhielt ihn von diesem als Erblehen zurück.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Büron
    Tod 1339 
    Personen-Kennung I57741  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

    Vater Lüthold von Aarburg (Büron)
    Mutter Hemma von Trachselwald
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28359  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Benedikta von Hewen   gest. 1334
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Ritter Rudolf von Aarburg (Büron)   gest. 21 Sep 1392
    +2. Benedikta von Aarburg (Büron)   gest. 11 Jun 1334
    Familien-Kennung F28329  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

    Familie 2 Elisabeth von Ramstein
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Familien-Kennung F28330  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBesitz - Herr zu Büron bei Sursee - 1300 - Büron, LU, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsInfo Ort - Die erste indirekte urkundliche Erwähnung der Aarburg erfolgte im Jahr 1123 im Zusammenhang mit Graf Adalbero I. von Frohburg. Vermutlich gab es auf dem Felssporn bereits seit Beginn des 12. Jahrhunderts eine Burganlage, entsprechende archäologische Funde existieren bislang jedoch nicht. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts ging die Aarburg von den Frohburgern an die Freiherren von Büron über, die sich in der Folge als Freiherren von Aarburg bezeichneten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Festung_Aarburg - - Aarburg, AG, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Büron / von Aarburg - Wappen
    von Büron / von Aarburg - Wappen
    Wappen derer von Büron in der Zürcher Wappenrolle

    "Das Wappen der von Aarburg zeigt im roten Schild einen silbernen Schrägbalken. Auf dem Helm, mit rot-silbernen Decken, ein roter Flug mit silbernen Schrägbalken. Hier besteht Wappengleichheit mit den vogtländisch-oberfränkisch-sächsischen Ministerialengeschlechtern Sack.

    In der Zürcher Wappenrolle zeigt es dagegen in Schwarz drei weiße Rosen an einem nach rechts geneigten grünen Stiel."

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - Zürcher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860 - Digitalisat
    © Gemeinfrei
    von Aarburg / Sack / von Reitzenstein - Wappen
    von Aarburg / Sack / von Reitzenstein - Wappen
    Stammwappen des Adelsgeschlechts Sack

    "Das Wappen der von Aarburg zeigt im roten Schild einen silbernen Schrägbalken. Auf dem Helm, mit rot-silbernen Decken, ein roter Flug mit silbernen Schrägbalken. Hier besteht Wappengleichheit mit den vogtländisch-oberfränkisch-sächsischen Ministerialengeschlechtern Sack.

    In der Zürcher Wappenrolle zeigt es dagegen in Schwarz drei weiße Rosen an einem nach rechts geneigten grünen Stiel."

    Bild: Wikipedia; Adolf Matthias Hildebrandt - Blasonierung und alte Wappenabbildungen
    © CC0 - https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en

    Orte
    Festung Aarburg um 1850
    Festung Aarburg um 1850
    Blick von SW auf Festung, Kirche und Städtchen Aarburg mit den neuen Brückenbauten, im Vordergrund die Woog und Fischerstaffage.

    Bild: Wikipedia, Ludwig Rohbock - Zentralbibliothek Solothurn
    © Gemeinfrei
    Festung Aarburg
    Festung Aarburg
    Die Festung Aarburg ist eine mächtige Festungsanlage im Südwesten des Kantons Aargau in der Schweiz. Sie befindet sich hoch über dem Städtchen Aarburg auf einem steil aufragenden Felssporn. Im frühen 12. Jahrhundert entstand eine Burg, welche die Engstelle an der Aare kontrollierte und als Sitz des Aarburger Landvogts diente.

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Aarburg_(Adelsgeschlecht)

      von Büron / von Aarburg

      Die ersten schriftlich überlieferten Vertreter des Geschlechts waren Chono von Bürron sowie sein Sohn Luitold von Bürron, dessen Sohn Lüthold von Aarburg 1190 bereits unter dem neuen Familiennamen erwähnt wurde.

      Im 12. Jahrhundert besass die Familie die Herrschaft über Büron, ab dem 13. Jahrhundert hatten sie zudem das Lehen des Klosters Trub im Emmental inne. Im 14. Jahrhundert wurde ihnen von den Österreichern die Herrschaft Rued im Aargau sowie das Amt Grüningen anvertraut. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts war Rudolf I. von Aarburg das Familienoberhaupt, seine Söhne Rudolf und Lütold teilten sich ab 1357 die Familienherrschaft. Im Laufe des 15. Jahrhunderts erbte die Familie von Aarburg die Simmenegg im Simmental sowie Gutenburg im Oberaargau und das Schloss Maienfeld. 1424 übernahm Thüring von Aarburg das Familienerbe und kaufte 1430 die Herrschaft Schenkenberg zu dem bereits beträchtlichen Vermögen dazu.

      Die Freiherren von Aarburg unterstanden bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts den Habsburgern, bevor sie sich unter die Obherrschaft Berns stellten.

      Das Geschlecht ist gemäß Walther Merz nicht zu verwechseln mit der Ministerialenfamilie von Aarburg.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blätter 219, 221.