Thüring von Brandis

Thüring von Brandis

männlich


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  • Name Thüring von Brandis
    • Die Freiherren von Brandis stammten aus dem Emmental im heutigen Kanton Bern. Ihr Stammsitz war die Burg Brandis bei Lützelflüh.
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Trub, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Vogt von Trub 
    Info Ort Burg Brandis, Lützelflüh, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Burg Brandis war ab 1230 Stammsitz der Freiherren von Brandis. Von der Burg aus verwalteten diese während des 13. Jahrhunderts ihren Besitz im oberen und mittleren Emmental. 1337 erhielten die von Brandis das Berner Burgrecht. 1455 verkaufte die Familie die Herrschaft an die Herren von Scharnachthal. Danach kam es zu mehreren Besitzerwechseln, bis die Burg 1607 in den Besitz der Stadt Bern kam und eine bernische Landvogtei wurde.
    Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Brandis  
    Erwähnt / Bezeugt 1326-1369 
    Besitz Erwirbt mit seinen Schwägern die Herrschaften Simmenegg im Simmental und Mülinen im Kandertal sowie das Gericht Diemtigen, trat seinen Anteil an Brandis an seinen Bruder Wolfhart ab 
    Personen-Kennung I57800  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

    Vater Mangold von Brandis,   geb. Datum unbekannt
    Mutter Margareta von Nellenburg
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28368  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Katharina II. von Weissenburg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Ursula von Brandis   gest. 9 Dez 1351
    Familien-Kennung F28367  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
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    Link zu Google MapsInfo Ort - Die Burg Brandis war ab 1230 Stammsitz der Freiherren von Brandis. Von der Burg aus verwalteten diese während des 13. Jahrhunderts ihren Besitz im oberen und mittleren Emmental. 1337 erhielten die von Brandis das Berner Burgrecht. 1455 verkaufte die Familie die Herrschaft an die Herren von Scharnachthal. Danach kam es zu mehreren Besitzerwechseln, bis die Burg 1607 in den Besitz der Stadt Bern kam und eine bernische Landvogtei wurde. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Brandis - - Burg Brandis, Lützelflüh, BE, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Herren von Brandis
    Wappen der Herren von Brandis
    aus dem Scheiblerschen Wappenbuch 1450–1480

    Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c 1450 - 1480
    © Gemeinfrei

    Orte
    Burg Brandis
    Burg Brandis
    Kupferstich von Johann Ludwig Nöthiger, 1743.

    Die Burg Brandis ist eine nur noch als Ruine erhaltene Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht in der Schweizer Gemeinde Lützelflüh im Kanton Bern, oberhalb des Dorfes Lützelflüh auf einer Felsnase. Heute sind noch Mauerreste und ein Halsgraben sichtbar.

    Bild: helveticarchives.ch; Swiss National Library, Prints and Drawings Department
    @Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Brandis_(schweizerisches_Adelsgeschlecht)

      Die Familie von Brandis war seit dem 13. Jahrhundert im oberen und mittleren Emmental begütert und hielt die Vogtei über die Klöster Trub und Rüegsau. Der erste namentlich bekannte Vertreter der Familie war Konrad von Brandis. Seinen Nachkommen gelang im 14. und 15. Jahrhundert durch geschickte Heirats- und Kreditpolitik die Erwerbung von ausgedehnten Besitzungen im heutigen Kanton Bern, in der Ostschweiz, in Liechtenstein und in Vorarlberg.

      Thüring von Brandis heiratete Katharina von Weissenburg und erhielt dadurch die Herrschaft Simmenegg. Er begründete die Verbindung der Familie zu Bern, indem er 1337 in ein Burgrecht mit der regional dominierenden Stadt einging. Während das Hochstift Konstanz in der Hand von Bischof Thüring von Brandis war, verpfändete dieser die Rechte des Hochstifts in der Landgrafschaft Burgund sowie die der Burg Bischofszell und die der Herrschaft Küssaberg im Schwarzwald an seine Verwandten. Eberhard von Brandis, Abt des Klosters Reichenau, verkaufte 1367 alle Güter und Rechte seines Klosters an seine Familie.

      Durch die Ehe Wolfharts I. mit Agnes von Montfort-Feldkirch, der Witwe von Graf Hartmann von Werdenberg-Sargans, gelangte ein grosser Teil der Güter der Familie Werdenberg-Sargans im Rheintal und in Vorarlberg in die Hand derer von Brandis (Herrschaften Blumenegg mit dem Ansitz Burg Blumenegg, Sonnenberg mit der Burg Sonnenberg und Schellenberg mit der Oberen und Unteren Burg Schellenberg sowie die Grafschaft Vaduz mit Schloss Vaduz). Zuletzt kaufte Wolfhart V. von Brandis 1437 die Herrschaft Maienfeld, wo das von den Toggenburgern erbaute Schloss bis heute unter dem Namen Schloss Brandis bekannt ist, sowie das benachbarte Schloss Marschlins, und veräusserte gleichzeitig seine bernischen Besitzungen schrittweise an die Stadt Bern.

      1477 heiratete Graf Alwig X. von Sulz, 60-jährig, die 35 Jahre jüngere Freifrau Verena von Brandis. Sie hatten zwei Töchter und einen Sohn Rudolf V. von Sulz, er wird in verschiedenen Quellen auch Rudolf III. genannt.

      Ende des 15. Jahrhunderts geriet die Familie von Brandis zwischen die Fronten der Habsburger und der Eidgenossen. 1499 besetzten die Eidgenossen während des Schwabenkriegs die Herrschaft Maienfeld und nahmen dort Sigmund und Thüring von Brandis gefangen. Der letzte Spross des Geschlechts, Johannes von Brandis, musste wegen finanzieller Schwierigkeiten 1509 die Herrschaft Maienfeld an die Drei Bünde und 1510 Schellenberg, Vaduz und Blumenegg an Rudolf V. von Sulz verkaufen. Mit ihm erlosch das Geschlecht 1512.

      Im Chor der St. Mamerta-Kapelle in Triesen stand ursprünglich ein spätgotischer geschnitzter Flügelaltar, den Ludwig von Brandis 1492 für die Kapelle stiftete. Der Altar befindet sich jetzt in der Triesner Pfarrkirche St. Gallus.

      Es existieren bis heute zwei weitere (nicht verwandte) Adelsgeschlechter gleichen Namens, die Grafen zu Brandis in Südtirol und die 1769 geadelten Freiherren von Brandis aus Niedersachsen.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 216.