Friedrich II. von Zollern-Schalksburg

Friedrich II. von Zollern-Schalksburg

männlich - vor 1318


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  • Name Friedrich II. von Zollern-Schalksburg
    Geschlecht männlich
    Tod vor Apr 1318 
    Personen-Kennung I57815  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

    Vater Friedrich I. (IX.) von Zollern-Schalksburg, der Jüngere,   geb. 1267   gest. 1302/03 (Alter 36 Jahre)
    Mutter Udalhild (Udilhild) von Aichelberg-Merkenberg,   geb. cir 1262   gest. 1305 (Alter 43 Jahre)
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28375  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Agnes von Nellenburg (Alshausen-Veringen)   gest. 1325
    Notizen 
    • Kinder:
      - Friedrich III. der alte Ritter (* 1319, † nach 1378) ⚭ Sophia v. Schlüsselberg († nach 1360)
      - Friedrich Chorherr Augsburg († vor 1376), Kirchherr Balingen und Burgfelden
      - Agnes Klosterfrau in Stetten († nach 1356)
      - Udihild († nach 1368) ⚭ Heinrich von Veringen († 1366)
    Familien-Kennung F28376  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Zollern - Wappen
    Zollern - Wappen
    Wappen der Zolren (Zollern),
    Zürcher Wappenrolle von 1340

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hohenzollern

      Namen und Titel der entstandenen Linien
      Die Bezeichnung des Stammsitzes bei Hechingen war ursprünglich nicht Hohenzollern, sondern nur Zollern. Hohenzollern nennt man ebenfalls den 855 Meter hohen kegelförmigen Berg, auf dem die Burg Hohenzollern steht. In mittelalterlichen Schriften finden sich für den Namen des Geschlechts unter anderem die Schreibweisen „Zoler“, „Zolr“, „Zolrin“, „Zolre“ und „Zolra“. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts kam bei der schwäbischen Linie allmählich Hohenzollern in Gebrauch und wurde ab dem 16. Jahrhundert konsequent verwendet. Der Name Zollern könnte sich von Söller ableiten, was so viel wie Höhe bedeuten soll und auf den Burgberg bei Hechingen Bezug nimmt. In älteren Fachbüchern wird in diesem Zusammenhang gelegentlich auf eine von den Römern als „mons solarius“ bezeichnete altgermanische Sonnenkultstätte hingewiesen, nur in willkürlich konstruierten Sagen mit dem altrömischen Patriziergeschlecht der Colonna oder dem gotisch-lombardischen der Colalto in Verbindung gebracht.

      Die am Ende des 12. Jahrhunderts in den schwäbischen Stammlanden verbliebene Linie führte den Titel Graf von Zollern und später Hohenzollern, bis die Zweige Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen 1623 in den Reichsfürstenstand erhoben wurden, während der Zweig Hohenzollern-Haigerloch bis zu seinem Aussterben 1634 gräflich blieb. Der 1192 mit der Burggrafschaft Nürnberg belehnte Zweig führte zunächst den Titel Burggraf von Nürnberg, wobei der Familienname Zollern bei der fränkischen Linie außer Gebrauch kam. Seit der Belehnung mit der Mark Brandenburg 1415 führten alle Angehörigen der fränkischen Linie fortan den Titel Markgraf bzw. Markgräfin von Brandenburg, inoffiziell bei den in Franken verbliebenen Zweigen ergänzt um die Herkunftsbezeichnung -Kulmbach, -Ansbach oder -Bayreuth, während der in Brandenburg regierende Markgraf zugleich die Rangbezeichnung eines Kurfürsten führte. Erst der „Große Kurfürst“ Friedrich Wilhelm von Brandenburg nahm im 17. Jahrhundert als einen von vielen Nebentiteln wieder den Titel Graf von Hohenzollern an.

      Der Titel Herzog von Preußen wurde ab 1525 nur von den dort regierenden Herzögen geführt, die ab 1618 mit den Kurfürsten identisch waren. Seit der Erhebung des Herzogtums zum Königreich 1701 führten die Nachkommen des ersten Königs Friedrich I. dann die Titel Prinz und Prinzessin von Preußen (während etwa seine Geschwister und deren Nachfahren Markgrafen blieben). Im Deutschen Kaiserreich (1871–1918) beschränkte sich der Amtstitel Deutscher Kaiser auf das jeweilige Staatsoberhaupt, seine Familienangehörigen hingegen führten bis auf den Kronprinzen nur die preußischen Titel.

      Durch einen Erbvertrag wurde 1695 der spätere König Friedrich I. als Oberhaupt der beiden Hauptlinien, der fränkisch-brandenburgischen und der schwäbischen, bestimmt. Diese Regelung hat heute keine Bedeutung mehr; die beiden einzigen heute noch existierenden Zweige, das (evangelische) vormalige preußische Königshaus und das (katholische) vormals regierende Fürstenhaus Hohenzollern-Sigmaringen betrachten sich als zwei Familien eines Adelsgeschlechts mit jeweils eigenem Oberhaupt, wobei Ersteres den Familiennamen Prinz und Prinzessin von Preußen und Letzteres den Namen Prinz und Prinzessin von Hohenzollern führt.

      Nichtzutreffende Herkunftstheorien
      Über die Herkunft und verwandtschaftlichen Beziehungen der Hohenzollern vor dem 11. Jahrhundert gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Eine Abstammung von den rätischen Burchardingern, die Ludwig Schmid im 19. Jahrhundert nachzuweisen versuchte, ist nicht belegbar. Die Burchardinger besaßen niemals die Zollernburg und sind schon im 10. Jahrhundert ausgestorben.[26] Die Hohenzollern stammen auch nicht vom fiktiven, angeblich um 800 lebenden, Grafen Tassilo von Zollern ab. Der Historiker Johann Basilius Herold nannte diese Herkunft, nachdem er 1560 von Karl I. von Hohenzollern mit Geschichtsforschungen betraut worden war. Graf Tassilo sollte mit den Welfen verwandt sein und sei am Hofe Karls des Großen gewesen. Der fiktive Vorfahre findet sich unter anderem auch in den Werken von Friedrich dem Großen. Auch die Meinung, die Hohenzollern würden von dem römischen Geschlecht der Colonna abstammen, ist nicht korrekt. Der selbst aus dem Hause Colonna stammende Papst Martin V. äußerte 1424 in einem Brief diese Anschauung. Wie bei vielen regierenden Dynastien wurde in der Renaissancezeit auch eine legendäre Abstammung konstruiert, welche die Anfänge der Familie nicht nur ins Römische Reich, sondern bis zurück nach Troja verlegte.[28]

      In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts äußerte eine kleine Minderheit fränkischer Forscher die Anschauung, dass der Ursprung des Hauses Preußen sich nicht bei den schwäbischen Hohenzollern, sondern bei den um 1200 erloschenen fränkischen Abenbergern befinden soll.[29] Die Burggrafen von Nürnberg des 13. Jahrhunderts wären somit keine Hohenzollern. Die Auseinandersetzung unter Genealogen dauerte in dieser Frage bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts an. Die historische Verbundenheit der schwäbischen, fränkischen und brandenburgischen Hohenzollern wird aber unter anderem an der Benutzung des Wappens mit der Vierung in Schwarz und Weiß (Silber) ersichtlich. Das Wappen wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts von den schwäbischen Zollerngrafen benutzt. Auch verwendeten die Burggrafen von Nürnberg und die brandenburgischen Hohenzollern das Wappen, die es ab dem 15. Jahrhundert bei fürstlichen Begräbnissen in der Kurmark einsetzten. Das neue Siegel des Kurfürsten von Brandenburg von 1415 zeigt ebenfalls das Zollern’sche Wappen.