Gerhard von Krauchthal

Gerhard von Krauchthal

männlich Datum unbekannt - 1304


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  • Name Gerhard von Krauchthal
    • Die Familie von Krauchthal war eine zähringische Ministerialenfamilie. Der Name der Familie scheint auf das Dorf Krauchthal im Kanton Bern in der Schweiz zurückzugehen.
      1181 wird erstmals ein Heinrich von Krauchthal urkundlich als Ministeriale von Herzog Berchtold IV. von Zähringen erwähnt. Die Familie besass verschiedene Güter um die Städte Bern, Burgdorf und im Berner Oberland und galt als eine der reichsten Familien der Stadt Bern. Petermann von Krauchthal starb 1425 kinderlos. Mit ihm starb das Geschlecht der Krauchthal in der männlichen Linie aus.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Krauchthal_(Adelsgeschlecht)
    Geburt Datum unbekannt 
    • Filiation nicht sicher..?
    • Das Berner Ratsherrengeschlecht erscheint mit Peter ab 1240 in den Urkunden, doch lässt sich sein Stammbaum nur bis zum 1273 erstmals belegten Gerhard (✝︎1304) zurückverfolgen.
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung des Rats 1273-1293 
    Erwähnt / Bezeugt 1273-1301 
    Tod 1304 
    Personen-Kennung I57861  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

    Vater Peter von Krauchthal
    Familien-Kennung F28406  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Odilia
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020076/2008-11-25/

      von Krauchthal

      Als erstes Mitglied der Fam. wird Heinrich, der 1181/82 und 1182/83 als Ministeriale Hz. Berchtolds IV. von Zähringen auftaucht, erwähnt. Weitere Träger des Namens K., der wohl auf das Dorf Krauchthal zurückgeht, sind Kuno, 1208-49 als Solothurner Chorherr bezeugt, und Rudolf, der 1223 und 1224 als erster namentlich bekannter Berner Schultheiss (causidicus) amtierte. Das Berner Ratsherrengeschlecht erscheint mit Peter ab 1240 in den Urkunden, doch lässt sich sein Stammbaum nur bis zum 1273 erstmals belegten Gerhard (✝︎ 1304) zurückverfolgen. Dieser erscheint in zahlreichen Urkunden als Zeuge, 1297 mit seinem Sohn Peter (✝︎ 1335). Letzterer wird z.T. Peter der Ältere genannt, um ihn von Peter (✝︎ 1342), dem Sohn des 1299/1300 verstorbenen Heinrich, zu unterscheiden, wobei dies nicht immer möglich ist. Peter der Ältere erwarb zahlreiche Güter in der Umgebung von Bern, darunter 1310 die Vogtei und den Kirchensatz von Jegenstorf. 1318 und 1325 wirkte er als Sachwalter der Berner Minoriten, 1331 als Schiedsmann des Stiftes Amsoldingen. Sein Sohn Peter erhielt 1349 das Patronatsrecht von Kriegstetten als Lehen, wo er 1359 seinen Neffen Gerhard einsetzen liess. Zudem erbte er den Kirchensatz von Jegenstorf und wurde 1353 Vogt des Kluniazenserpriorats Rüeggisberg. 1355-56, 1359-60 sowie 1363-64 amtierte er als Schultheiss von Bern. Seine beiden Söhne waren Gerhard, der 1380-82 als Vogt in Aarberg amtierte, und Peter(mann). Möglicherweise handelt es sich bei diesem um den 1375 zurückgetretenen Jegenstorfer Kirchherrn Peter. Petermann wurde 1378/79 Kastvogt von Rüeggisberg; 1394-96 war er Schultheiss von Thun, 1398 Schirmherr der Kartause Thorberg und Vogt zu Kirchberg. Er verfügte über ausgedehnten, bis ins Oberland reichenden Grundbesitz und war 1407-18 durchgehend Schultheiss von Bern. 1425 starb er kinderlos; seine Witwe Anna (✝︎ 1464/65) machte zahlreiche testamentar. Vergabungen, u.a. zugunsten des Seilerspitals.

      Version vom: 25.11.2008
      Autorin/Autor: Georg Modestin
    Kinder 
    +1. Peter von Krauchthal   gest. 1335
    Familien-Kennung F28405  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Familie von Krauchthal
    Wappen der Familie von Krauchthal
    Blasonierung: In Silber ein roter Schrägbalken und zwei fünfblättrige Rosen.
    Das Familienwappen ist identisch mit dem heutigen Gemeindewappen der Gemeinde Krauchthal.

    Bold: Wikipedia; Wappenbuch des Kantons Bern: das Berner Staatswappen sowie die Wappen der Amtsbezirke und Gemeinden / im Auftrag des bernischen Regierungsrates hrsg. von der Direktion der Gemeinden; bearb. vom Berner Staatsarchiv unter Mitwirkung von Hans Jenni. Bern: Staatlicher Lehrmittelverlag, 1981. ISBN 3-292-16100-2, S. 83. Geschichte, Krauchthal.ch
    © Gemeinfrei

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 114.