Junker Johann von Oltigen

Junker Johann von Oltigen

männlich - 1350


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  • Name Johann von Oltigen
    Titel Junker
    Spitzname Snelle
    Geschlecht männlich
    Info Ort Burg Oltigen, Radelfingen, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Burg Oltigen ist eine abgegangene Höhenburg in der heutigen Gemeinde Radelfingen im Kanton Bern. 
    • Die erste Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1006. Die grösste Bedeutung hatte sie in der Zeit von 1075 bis 1125 zur Zeit des Investiturstreits, als die Alpenübergänge zwischen der kaisertreuen und der papsttreuen Partei umstritten waren. In diesen Jahren führten die Herren von Oltigen den Grafentitel und konnten ihre Macht zeitweise sogar auf das Bistum Lausanne ausdehnen. Mit der Beilegung des Streits 1122 entfiel dann auch die strategische Bedeutung der Burg. Um 1400 umfasste die Herrschaft Oltigen grosse Teile der heutigen Gemeinde Wohlen (Ober- und Unterdettigen, Innerberg, Uettligen, Möriswil, Säriswil) sowie grosse Teile der Nachbargemeinden von Seedorf (zum Beispiel Frieswil) und Meikirch sowie Radelfingen.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Oltigen
    Erwähnt / Bezeugt 1330-1337 
    Tod tot 1350 
    Personen-Kennung I57872  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

    Familie Agnes
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Anna von Oltigen,   geb. Datum unbekannt
    Familien-Kennung F28412  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Orte
    Runtigenflueh über der Aare. Standort der Burg Oltigen
    Runtigenflueh über der Aare. Standort der Burg Oltigen
    Die Burg wurde im Mai 1410 bei einem Bauernaufstand zerstört, der letzte Graf, Hugo von Mömpelgard, ermordet. Bern erwarb nun die Herrschaft Oltigen und liess sie bis 1483 als Landvogtei verwalten, danach wurde das Gebiet unter die Vogteien Aarberg und Laupen aufgeteilt. Reste der Ruine wurden 1850 abgetragen und als Baumaterial wiederverwendet.

    Bild: Wikipedia; Ginkgo2g - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Ginkgo2g
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019531/2016-11-11/

      von Oltigen

      Grafenfamilie, die nach der abgegangenen Burg O. an der Aare nahe der Saanemündung benannt wurde und sich nur über zwei Generationen im 11.-12. Jh. fassen lässt. Auch Outoldenges oder Oltudenges. In der älteren Forschung wurde aufgrund von Güterlage und gleichen Vornamen eine Verwandtschaft mit den von Fenis angenommen. Bucco ist um 1074 als Donator der Kirche Lausanne bezeugt. Seine mutmassl. Söhne Cono (​✝︎ vor 1107) und Burkhard waren im Investiturstreit Parteigänger von Kg. Heinrich IV. und besassen Güter in Ressudens und Lugnorre. Die Gründe für das Verschwinden der Fam. sind unklar. Ein genealog. Zusammenhang mit den beiden Cono freiherrl. Ranges, Inhaber der Burg O. um 1166, kann nicht bewiesen werden.

      Version vom: 11.11.2016
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 114.