| Notizen |
- Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Steiger_(Schultheiss)
Hans Steiger wurde als Sohn des Berner Ratsherrn Bartlome Steiger und seiner Frau Barbara Salome Thormann geboren. Ab 1538 sass er bereits im bernischen Grossen Rat. Er war von 1539 bis 1544 Landvogt von Nyon, ab 1545 Mitglied des Kleinen Rates, 1546 bis 1547 Landvogt von Nidau, 1547 bis 1548 Venner zu Gerwern, 1548 bis 1562 Welschseckelmeister und ab 1562 bis 1580 abwechslungsweise Schultheiss von Bern (bis 1564, 1566–1568, 1570–1572, 1574–1576 und 1578–1580).
Steiger wurde zudem oft mit Gesandtschaften betraut, u. a. nach Lausanne 1545, nach Münster 1547 und 1564 nach Nyon bezüglich der Rückgabe der Vogteien Gex, Thonon und Ternier durch Bern an Savoyen. 1569 wurde er erster Feldoberst der bernischen Truppen.
Steiger kaufte 1536 von Ludwig von Diesbach einen Teil des unteren Hauses an der Junkerngasse und übernahm 1544 den anderen Teil von seinem Stiefvater Martin Zulauf, das heutige Beatrice-von-Wattenwyl-Haus. Er besass weiter die Freiherrschaft Rolle ab 1558, die Herrschaften Mont-le-Grand ab 1553, Mont-le-Vieux, Bière, Begnins, Sépey, Rosey, Mollens, kurz auch Oron ab 1555 und Palézieux. Er war ab 1559 Mitherr und später alleiniger Inhaber der Herrschaft Münsingen, wozu auch die Nachbardörfer Niederwichtrach und Ursellen gehörten. 1560 erwarb er Beitenwil, 1574 Schloss Allaman bei Rolle. 1578 erhielt er von seinem Schwiegervater Hans Franz Nägeli die restlichen Anteile von Münsingen und Schloss Ursellen.
- Zitat aus: https://www.geneal-forum.com/phpbb/phpBB3/viewtopic.php?t=353
von Steiger (die weissen)
Patrizisches und adeliges Geschlecht der Stadt Bern. Es stammt nach der Familienüberlieferung aus dem Wallis (Sitten), wo der Name de Steg, Steger, Steiger, Aschelier, Escheliert, de Scala (Gremaud in MDR XXIX ff. u. Regesten aus Gemeinde- und Kirchenarchiven) vom 13. Jahrhundert an vorkommt. Nach neuer Hypothese soll das ehemalige feste Steigerhaus bei Raron das Stammhaus gewesen sein. Das Geschlecht hat der Stadt Bern bis 1798 zwei Schultheissen, 16 Glieder des kleinen Rates und 54 des Grossen Rates, wovon 40 Landvögte, gegeben und Offiziere aller Grade im In- und Ausland.
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