Anna Charlotte Elisabeth von Stadion

Anna Charlotte Elisabeth von Stadion

weiblich


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  • Name Anna Charlotte Elisabeth von Stadion
    • Das Geschlecht soll ursprünglich aus Graubünden in Rhätien stammen und von einem erstmals urkundlich am 9. September 1197 mit „Heinricus de Lapide“ erwähnten Heinrich vom Stein abstammen. Die Herleitung ist allerdings ungesichert. Die Familie ist aber eines Stammes und Wappens mit den Herren vom Stain und den Herren von Pflummern.
    Geschlecht weiblich
    Personen-Kennung I58089  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 9 Nov 2025

    Familie Franz von Hatzfeldt-Wildenburg-Crottorf,   geb. 1676   gest. 1738 (Alter 62 Jahre)
    Kinder 
    +1. Fürst Franz Philipp Adrian von Hatzfeldt-Gleichen-Trachtenberg,   geb. 1717   gest. 1779 (Alter 62 Jahre)
     2. Carl Friedrich von Hatzfeldt-Wildenburg-Crottorf,   geb. 14 Sep 1718, Wien, Österreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 5 Sep 1793, Wien, Österreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 74 Jahre)
    Familien-Kennung F28549  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 9 Nov 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Stadion
    Wappen der Stadion
    Siebmacher, 1605

    Das Stammwappen zeigt in Schwarz drei mit dem Haken abwärts gekehrte goldene Wolfsangeln übereinander. Auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken ein gold bequastetes rotes Kissen, darauf eine mit den Haken nach oben gekehrte goldene Wolfsangel, besteckt mit einem natürlichen Pfauenwedel. Wegen des Übereinstimmens des Stammwappens gilt eine Verwandtschaft mit den Geschlechtern von Pflummern, von Salmendingen und den vielfach verzweigten Herren vom Stain als wahrscheinlich.

    Bild: Wikipedia; Johann Siebmacher - freigestellt aus: Siebmachers Wappenbuch von 1605 - https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Siebmacher
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stadion_(Adelsgeschlecht)

      Die Herren, Freiherrn und Grafen von Stadion zählten zum schwäbischen Uradel sowie zum Hohen Adel. Das Geschlecht ist 1908 im Mannesstamm erloschen.

      Im 13. Jahrhundert hatte das Geschlecht Besitz in Schwaben und benannte sich nach seiner Burg in Oberstadion. Am 13. Mai 1270 ist es mit dem Ritter „Waltherus de Stadegun“ nachweisbar. Das Schloss Oberstadion wurde nach 1352 von der Familie errichtet und 1756–77 unter Graf Johann Philipp von Stadion in Teilen neu erbaut.

      Im 14. Jahrhundert erwarben die in habsburgischen Diensten stehenden Stadion erneut Besitz in Graubünden. Der von den Habsburgern eingesetzte Meier des Damenstift Säckingen in Glarus, Walter von Stadion, ein Enkel des 1270 in Schwaben erwähnten Ritters, missbrauchte seine Macht, wodurch es zu einem offenen Konflikt kam. 1352 zogen die Glarner aus, erschlugen Walter von Stadion und zerstörten die stiftseigene Burg in Näfels. Walters Bruder Ludwig von Stadion († 1364) war österreichischer Landvogt in Schwaben, seine Frau Agnes von Frielingen war Stifterin des Augsburger Augustinerklosters. Die Enkel Ludwigs teilten den Besitz 1392 unter sich auf: Johann der Reiche († 1458) war württembergischer Landhofmeister und Begründer der schwäbischen Linie, sein Bruder Konrad († 1439) begründete die elsässische Linie.

      Die schwäbische Linie mit Sitz in Oberstadion stand in Diensten Württembergs, blieb jedoch zur Zeit der Reformation katholisch und trat danach in österreichische Dienste. Die Linie starb 1693 aus, ihre Güter, darunter das Schlössle Alberweiler, fielen an die elsässische Linie.

      Die elsässische Linie brachte mit Christoph von Stadion (1478–1543) einen Fürstbischof von Augsburg hervor und in den nachfolgenden Generationen Domkapitulare in Augsburg, Basel, Mainz, Würzburg und Bamberg. Johann Caspar von Stadion (1567–1641) war Deutschmeister, vier seiner Neffen waren als Domkapitulare Unterstützer Johann Philipps von Schönborn bei dessen Bischofswahl, was ab 1643 zu einer großen Verbundenheit der Häuser Stadion und Schönborn führte. Ein fünfter Neffe, Johann Christoph von Stadion (1610–1666), war würzburgischer Oberamtmann in Treuberg. Sein Sohn Johann Philipp von Stadion (1652–1741) war kurmainzischer Großhofmeister, wurde 1686 zum Reichsfreiherrn, 1705 zum Reichsgrafen erhoben. 1696 erwarb er die Herrschaft Warthausen, 1705 die Herrschaft Thannhausen. Infolge des Erwerbes der reichsunmittelbaren Herrschaft Thannhausen wurde er am 3. Mai 1708 in das schwäbische Reichsgrafenkollegium aufgenommen. Nach diesen beiden Orten nannten sich die 1741 durch Teilung entstandenen Linien, die 1890 bzw. 1908 ausstarben. Erben wurden die Grafen von Schönborn-Buchheim, die das Schloss Oberstadion und die Waldgüter in Oberstadion und Thannhausen bis heute besitzen.