Graf Johann Franz Heinrich Carl von Ostein

Graf Johann Franz Heinrich Carl von Ostein

männlich 1693 - 1742  (49 Jahre)


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  • Name Johann Franz Heinrich Carl von Ostein
    Titel Graf
    Geburt 2 Feb 1693  Amorbach, Bayer, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Deutscher Jurist, kaiserlicher Wirklicher Geheimer Rat und zeitweise kaiserlicher Botschafter 
    Tod 29 Apr 1742  Frankfurt am Main, Hessen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I58101  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 9 Nov 2025

    Vater Johann Franz Sebastian von Ostein,   geb. 4 Nov 1652, Porrentruy, JU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 24 Jun 1718, Aschaffenburg, Unterfranken, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 65 Jahre)
    Mutter Anna Karolina von Schönborn,   geb. 3 Okt 1671   gest. 7 Feb 1746 (Alter 75 Jahre)
    Eheschließung 12 Jun 1687 
    Familien-Kennung F28558  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
     1. Gräfin Maria Charlotte von Ostein,   geb. 1733   gest. 1809 (Alter 76 Jahre)
    Familien-Kennung F28557  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 9 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Ostein - Wappen
    von Ostein - Wappen
    Stammwappen derer von Ostein

    Das Stammwappen zeigt in Blau einen springenden rotbezungten goldenen Windhund mit beringtem silbernen Halsband. Auf dem Helm mit blau-goldenen Helmdecken der Windhund wachsend. Historische Darstellungen zeigen auch rot-silberne Helmdecken.

    Bild: Wikipedia; unbekannt - Zeichnung neu erstellt von LeoDavid - https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:LeoDavid
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Franz_Heinrich_Carl_von_Ostein

      Johann Franz Heinrich Carl von Ostein

      Sein Vater war Johann Franz Sebastian von Ostein (* 4. November 1652 in Pruntrut; † 24. Juni 1718 in Aschaffenburg). Einer dessen Vorfahren war Johann Heinrich von Ostein (* 1579; † 26. November 1646 in Delsberg[1]) seit 1628 Bischof von Basel (während des Dreißigjährigen Krieges); Aufgrund der Reformation der Stadt Basel wurde bereits 1527 der offizielle Sitz des Fürstbischofs nach Pruntrut verlegt, daher sein Geburtsort. Er selbst war Kurmainzer Geheimrat, Kammerherr, Kämmerer und Oberamtmann zu Amorbach, Buchau, Walldürn und Selingenthal.

      Johann Franz Sebastian von Ostein verkaufte seine ererbten Güter nebst dem im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Stammschloss Ostein an die Antoniter Komturei zu Isenheim im Elsass. Im Jahre 1710 kaufte er für 400.000 Gulden ein im Königreich Böhmen gelegenes Landgut, die Herrschaft Maleschau (heute Maselow). Auch erwarb er die als Niederwald genutzten Ländereien der kurfürstlich Mainzer Burg Ehrenfels (Hessen). Diese ehemalige Zollburg wurde nach Eroberung durch die Franzosen und vor deren Rückzug 1689 im Verlauf des Pfälzischen Erbfolgekrieges von diesen zerstört. Die Ruine wurde vom Mainzer Domkapitel aufgegeben und damit war deren Wirtschaftswald zu verkaufen. 1693 gingen Teile und dann nochmals 1705 der Rest der Liegenschaft an Johann Franz Sebastian von Ostein.