Bertha von Hatzfeld (Hatzfeldt)

Bertha von Hatzfeld (Hatzfeldt)

weiblich


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  • Name Bertha von Hatzfeld (Hatzfeldt)
    Geschlecht weiblich
    Personen-Kennung I58153  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 12 Nov 2025

    Vater Gottfried von Hatzfeld (Hatzfeldt)
    Mutter Jutta von Itter
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F20601  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Ritter Crafto (Kraft) I. Schenck zu Schweinsberg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    • im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts
    Notizen 
    • Die Herren von Schweinsberg, in deren Familie Bertha von Hatzfeldt, eine Schwester Krafts I., im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts eingeheiratet hatte, waren zwar nicht von edelfreier Herkunft, zählten aber zu den »wichtigsten ludowingischen Ministerialen in Hessen«30 und bekleideten seit etwa 1240 das Schenckenamt. Als Ahnherr der Schencken zu Schweinsberg vermutet Karl Au- gust ECKHARDT Ludwig von Marburg, der 1138/39 als Zeuge gemeinsam mit den zwei Mitgliedern des Hauses Hatzfeldt der Bestätigung einer Güterübertragung an die Abtei Siegburg beiwohnte.31 Umfangreicher Lehensbesitz sowie die Akkumulation einflußreicher Gerichts- und Amtsfunktionen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts32 bedingten den raschen Aufstieg der Familie.
      Guntram I. begegnet 1233 als miles de Marburg33. Im darauffolgenden Jahr, 1234, wird er als Guntramus de Swinsberg bezeichnet.34 Als Inhaber des Schenkenamtes ist er erstmals 1241 nachweisbar.35 Guntram war mit einer Schwester des Eberhard von Merlau verheiratet, die vermutlich Schweinsberg als merlauisches Eigengut in die Ehe gebracht hat.36 Bei dem nach 1252 verstorbenen Ehe- mann Berthas von Hatzfeldt handelt es sich um Kraft, der 1236 als miles dicto de Sweinsberch, filius Guntrami miles
      de Marburg urkundete.37 Er war Ministeriale der Abtei Fulda und 1249 mainzischer Burgmann zu Amöneburg. Aus seiner Ehe mit Bertha von Hatzfeldt gingen Kraft II. von Schweinsberg und Agathe hervor. Kraft II. läßt sich urkundlich von 1258 bis 1279 nachweisen und war mit Lukardis von Nordeck vermählt. Seine Schwester Agathe, die erstmals 1264 erwähnt wird und 1280 starb, ehelichte Reinhard von Altenburg.
    Kinder 
     1. Crafto (Kraft) II. Schenck zu Schweinsberg   gest. vor 1270
     2. Agathe Schenck zu Schweinsberg   gest. vor 1280
    Familien-Kennung F28581  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 12 Nov 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Hatzfeldt - Wappen
    Hatzfeldt - Wappen
    Das Stammwappen zeigt in Gold einen schwarzen Maueranker. Die Helmdecken sind Schwarz und Gold. Die Helmzier besteht aus einem offenen Flug jeweils mit Motiv und Farben des Schildes.

    Bild: Wikipedia: Ottepul - St. Sebastian, Friesenhagen; Tabernakel
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
    Stammwappen derer von Hatzfeld(t)
    Stammwappen derer von Hatzfeld(t)
    Das Stammwappen zeigt in Gold einen schwarzen Maueranker. Die Helmdecken sind Schwarz und Gold. Die Helmzier besteht aus einem offenen Flug jeweils mit Motiv und Farben des Schildes.

    Bild: Wikipedia; Gosi111 - Eigenes Werk
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

    Publikationen
    Die Familie von Hatzfeldt
    Die Familie von Hatzfeldt
    Adelige Wohnkultur und Lebensführung
    zwischen Renaissance und Barock

    Jens Friedhof, (Grupello Verlag)
    https://www.regionalgeschichte.net/fileadmin/Superportal/Bibliothek/Regententabellen/Hatzfeld.pdf

  • Quellen 
    1. [S131] Jens Friedhoff, Die Familie von Hatzfeldt, (Grupello Verlag), Seite 33.