Ritter Crafto (Kraft) I. Schenck zu Schweinsberg

Ritter Crafto (Kraft) I. Schenck zu Schweinsberg

männlich


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  • Name Crafto (Kraft) I. Schenck zu Schweinsberg
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Fuldaischer Ministral 
    Personen-Kennung I58156  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 12 Nov 2025

    Vater Gunthram von Marburg (von Grünberg)
    Familien-Kennung F28583  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Bertha von Hatzfeld (Hatzfeldt)
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    • im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts
    Notizen 
    • Die Herren von Schweinsberg, in deren Familie Bertha von Hatzfeldt, eine Schwester Krafts I., im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts eingeheiratet hatte, waren zwar nicht von edelfreier Herkunft, zählten aber zu den »wichtigsten ludowingischen Ministerialen in Hessen«30 und bekleideten seit etwa 1240 das Schenckenamt. Als Ahnherr der Schencken zu Schweinsberg vermutet Karl Au- gust ECKHARDT Ludwig von Marburg, der 1138/39 als Zeuge gemeinsam mit den zwei Mitgliedern des Hauses Hatzfeldt der Bestätigung einer Güterübertragung an die Abtei Siegburg beiwohnte.31 Umfangreicher Lehensbesitz sowie die Akkumulation einflußreicher Gerichts- und Amtsfunktionen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts32 bedingten den raschen Aufstieg der Familie.
      Guntram I. begegnet 1233 als miles de Marburg33. Im darauffolgenden Jahr, 1234, wird er als Guntramus de Swinsberg bezeichnet.34 Als Inhaber des Schenkenamtes ist er erstmals 1241 nachweisbar.35 Guntram war mit einer Schwester des Eberhard von Merlau verheiratet, die vermutlich Schweinsberg als merlauisches Eigengut in die Ehe gebracht hat.36 Bei dem nach 1252 verstorbenen Ehe- mann Berthas von Hatzfeldt handelt es sich um Kraft, der 1236 als miles dicto de Sweinsberch, filius Guntrami miles
      de Marburg urkundete.37 Er war Ministeriale der Abtei Fulda und 1249 mainzischer Burgmann zu Amöneburg. Aus seiner Ehe mit Bertha von Hatzfeldt gingen Kraft II. von Schweinsberg und Agathe hervor. Kraft II. läßt sich urkundlich von 1258 bis 1279 nachweisen und war mit Lukardis von Nordeck vermählt. Seine Schwester Agathe, die erstmals 1264 erwähnt wird und 1280 starb, ehelichte Reinhard von Altenburg.
    Kinder 
     1. Crafto (Kraft) II. Schenck zu Schweinsberg   gest. vor 1270
     2. Agathe Schenck zu Schweinsberg   gest. vor 1280
    Familien-Kennung F28581  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 12 Nov 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Schencken zu Schweinsberg
    Wappen der Schencken zu Schweinsberg
    Bild: Wikipedia; unbekannt - GHdA Band 125, 2001, Adelslexikon
    © Bild-PD-alt - https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Schenck-Schwsbg-Wappen.png

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Schenck_zu_Schweinsberg

      Stammliste der Schenck zu Schweinsberg

      Die Herren und späteren Freiherren Schenck zu Schweinsberg gehören zum hessischen Uradel und gehörten der althessischen, fränkischen und rheinischen reichsunmittelbaren Ritterschaft an.

      Das Erbschenkenamt zu Hessen, erworben durch den Ritter Gunthram von Schweinsberg, zwischen 1239 und 1241, von Landgraf Herrmann II. von Thüringen, Graf von Hessen und Oheim des ersten hessischen Landgrafen Heinrich I. aus dem brabantischen Herzogshaus.

      Gunthram Vogt, abwechselnd von Grünberg und von Marburg, Sohn eines Burgmanns zu Marburg genannt (vor 1199–1236), Landgräflicher Amtmann zu Grünberg, Erbauer der Burg Schweinsberg 1⚭ mit der Tochter des Ritters Eberhard von Merlan u.d. Adelheid, 2⚭ mit einer Fuldaischen Ministerialin hatte drei Söhne.

      Herrmann von Schweinsberg, Knappe um 1215, seine Tochter Antonia (1264–1287) ⚭ Gerlach, genannt von Nordeck, Ritter († vor 1267) Ahnherr der Familie von Lohndorf

      Gunthram (II.) von Schweinsberg, Ritter (1234–1269) Schenk des Landgrafen Hermann II. von Thüringen (Stammliste der älteren Schweinsberger Linie)

      Crafto I. von Schweinsberg aus 2⚭, Ritter, Fuldaischer Ministerial ⚭ Bertha, T.d. Eckhard von Hatzfeld, sein Sohn Crafto II. († vor 1270), seine Tochter Agathe († vor 1280)

      Die mangelhafte, oft fehlerhafte, Quellenlage betrifft den gesamten Zeitraum aller Familienzweige. Gesicherte Daten sind urkundlich genannt, Geburts- und Sterbedaten o. g. Zeiträume jedoch oft ungesichert und nach höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit der oft abweichenden Datenquellen unter Vorbehalt zu betrachten. Es bleiben genealogische Details, sogar die Zuordnung von Mitgliedern des Hauses, ungeklärt.

      Weiter mit der Stammliste der älteren Schweinsberger Linie unter dem Link oben..

  • Quellen 
    1. [S131] Jens Friedhoff, Die Familie von Hatzfeldt, (Grupello Verlag), Seite 33.