- Die stauferzeitliche Hügelburg des Grafengeschlechts der Herren von Ramsberg und Pfullendorf wurde im 11. Jahrhundert durch die Grafen von Pfullendorf als herrschaftlicher Sitz errichtet. Das Grafenhaus war ein Seitenzweig der einst mächtigen Udalrichinger.
Zur Besitzung der Ramsberger gehörte die auf dem höchsten Punkt des Nordgipfels des Hohenstoffeln bei Hilzingen-Binningen befindliche Burg Hinterstoffeln. Sie war nach Hans-Wilhelm Heine 1067[3] im Besitz des Hegaugrafen Ludwig von Pfullendorf-Ramsberg zu Stoffeln.
Noch der bedeutendste und letzte Vertreter der Grafendynastie, Rudolf II. nannte sich teils von Ramsberg, ab 1171 aber nur noch von Pfullendorf, was darauf hindeuten könnte, dass er vom Ramsberg auf den neu errichteten Grafensitz in Pfullendorf umgezogen war.[4] Mit ihm erlosch 1181 die Familie in männlicher Linie. Ida, die Erbtochter des letzten Grafen, ist eine Stammmutter des Hauses Habsburg. Das „Pfullendorfer Ebersiegel“ war das persönliche Siegel und wahrscheinlich auch Wappenbild von Rudolf. Zu seinem Herrschaftsbereich gehörte: Stoffeln (Hegau), Ramsberg und Pfullendorf (Linzgau), Bregenz und Rheineck (Schweiz), u. a. die Klostervogtei von St. Gallen und die Schirmvogtei über das Bistum Chur.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Ramsberg_(Großschönach)
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