Gottfried von Eptingen zu Madeln

Gottfried von Eptingen zu Madeln

männlich - 1321


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  • Name Gottfried von Eptingen zu Madeln
    • Die Herren von Eptingen waren ein Adelsgeschlecht im ehemaligen Sisgau im Gebiet der heutigen Nordwestschweiz
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung des Schultheissengerichts 1311 
    Info Ort Burg Madeln, Pratteln, BL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Die Burg wurde wahrscheinlich im Jahr 1270 von den Herren von Eptingen auf der höchsten Stelle des Adlerbergs, eine Erhebung zwischen Frenkendorf und Pratteln, erbaut. Dafür legten sie eine große Befestigungsanlage an, mit einem doppelten Wall und Graben. Auf dieser Fläche legten die Eptinger einen Palas an.
      Der letzte Besitzer war wahrscheinlich Ritter Werner von Eptingen-Madeln, dessen Burg während des großen Basler Erdbebens im Jahr 1356 zerstört wurde. Im Gegensatz zum benachbarten Schloss Pratteln, welches von den Eptingern wieder aufgebaut wurde, überließ man die Burg Madeln der Natur.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Madeln
    Erwähnt / Bezeugt 1288 
    Besitz Wartenberg, Muttenz, BL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Besitzer von Gütern auf Wartenberg 1316 
    Wohnort Basel, BS, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1316/21 
    Personen-Kennung I58427  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 18 Nov 2025

    Vater Ritter Gottfried von Eptingen zu Madeln   gest. 1307/08, Burg Suntheim, Zepfenhan, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Mutter von Laubgassen
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28759  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Elisabeth (von Lörrach?)
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Ritter Gottfried von Eptingen zu Madeln   gest. 1381/1387
    +2. Konrad von Eptingen zu Madeln   gest. 1334/35
    Familien-Kennung F28745  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 18 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - - Burg Madeln, Pratteln, BL, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - - Basel, BS, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Eptingen - Wappen
    von Eptingen - Wappen
    Seit 1938 hat Eptingen ein offizielles Wappen. Es ist ein liegender, schwarzer Adler mit roter Zunge und roten Fängen auf goldenem Grund. Dies ist das Wappen der Herren von Eptingen.

    Bild: Wikipedia; Bei dieser Datei fehlen Angaben zum Autor. - http://www.baselland.ch/eptingen-htm.275669.0.html#body-over
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Eptingen_(Adelsgeschlecht)

      Eptingen (Adelsgeschlecht)

      Bereits in der zweiten Generation nach ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1189 teilte sich die Familie um 1260 bis 1270 in zwei Hauptstämme: Die Herren von Eptingen zu Pratteln und die Herren von Eptingen zu Blochmont im Elsass. Sie verliessen ihre Stammburgen in Eptingen und entwickelten sich weiter.

      Die Herren von Eptingen zu Pratteln teilten sich ihrerseits in die Familienstämme zu Madeln und zu Pratteln. Die zu Madeln wohnten auf dem Madlenberg, auch Adler genannt, mit einem schwarzen Horn und weissen Adlerfedern als Wappen. Die Herren von Eptingen zu Pratteln hingegen bewohnten das Weiherschloss Pratteln und führten einen aufrechtstehenden, nach links gewendeten bekrönten Adlerrumpf als Wappen.

      Die Herren von Eptingen zu Pratteln entwickelten zahlreiche Nebenlinien, die sich nach ihren jeweiligen Wappenkriegern benannten. Über 30 Eptinger-Familienzweige sind im Wappenbuch des Baslers Konrad Schnitt aus dem frühen 16. Jahrhundert dokumentiert. Trotz der Vielfalt der Nebenlinien war das Wappenschild derer von Eptingen immer dasselbe: Ein nach links fliegender schwarzer Adler mit roter Zunge und Fängen auf goldenem Grund.

      Wohnsitze
      Um das Jahr 1275 errichteten die Herren von Eptingen zu Pratteln die Madlenburg auf dem Madlenberg sowie das Schloss Pratteln. Beide Burgen wurden beim Erdbeben von 1356 zerstört, jedoch wurde nur das Schloss Pratteln wieder aufgebaut. Im Verlauf der Geschichte erlitt das Schloss mehrfach schwere Schäden. 1384 wurde es während einer Auseinandersetzung von den Baslern heimgesucht. 1468 erlitt es im Konflikt mit den Solothurnern im Sundgauerkrieg weitere Zerstörungen. Zusätzlich trugen interne Streitigkeiten und finanzielle Probleme der Familie dazu bei, dass die Dynastie schliesslich ihren Niedergang erlebte. Als Konsequenz wurde das Schloss im Jahr 1521 an die Stadt Basel verkauft.

      Herkunft
      Eine Theorie besagt, dass die Herren von Eptingen Nachkommen der alamannischen Krieger-Oberschicht aus Eptingen sind. Als die ersten Siedler hätten sie eine bedeutende Rolle in der Region gespielt. Ferner wird vermutet, dass Eptingen als sogenannter ingen-Ort eine alamannische Gründung aus dem 5. oder 6. Jahrhundert ist. Danach wäre der Ort bereits seit langem besiedelt gewesen und könnte eine wichtige Rolle in der alamannischen Geschichte gespielt haben.

      Eine weitere Theorie besagt, dass die Herren von Eptingen als Ministerialen oder Dienstleute der Herzöge von Zähringen aus dem Lothringischen stammen. Danach könnten die Herren von Eptingen eine wichtige politische oder militärische Rolle in der Region gespielt haben, insbesondere während der Zeit um 1150, als die Herzöge von Zähringen aktiv waren.

      Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die Herren von Eptingen Nachkommen der Herren von Staufen sind, die ihren Namen in Eptingen geändert haben. Danach wären die Herren von Eptingen möglicherweise Verwandte oder Günstlinge der Habsburger gewesen und hätten eine enge Beziehung zu dieser mächtigen Familie gepflegt.

      Herrschaft und Verflechtungen
      Im Jahr 1464 erwarb Hans Bernhard von Eptingen, der Sohn von Rudolf und Dorfherr von Pratteln, den gesamten Anteil der Herrschaft Pratteln und wurde alleiniger Besitzer des Dorfes. 1521 verkaufte die Familie die Herrschaft Pratteln mit den beiden Schlössern an die Stadt Basel, und Pratteln wurde Untertanengebiet der Stadt.

      Die von Eptingen zu Pratteln waren treue Gefolgsleute der Habsburger und spielten eine bedeutende Rolle in den Auseinandersetzungen zwischen dem Basler Adel und dem Basler Bischof. Wegen ihrer loyalen Unterstützung wurden sie mehrmals von der Stadt Basel verbannt, kehrten jedoch nach dem Eingreifen der Habsburger triumphierend zurück.

      Bedeutende Persönlichkeiten
      Ein zentraler Protagonist ist Hans Bernhard von Eptingen, der Prattler Dorfherr, der Pratteln zu einer autonomen Grundherrschaft entwickeln wollte. Er erlangte bedeutende Privilegien, darunter das Recht auf Blutgerichtsbarkeit und Steuerfreiheit für Pratteln. Hans Bernhard von Eptingen strebte auch die Ernennung zum Ritter an und begab sich auf eine Pilgerreise, um diese zu erreichen. Seine Bemühungen wurden belohnt, und er erhielt den Goldenen Orden der Zyprischen Ritterschaft.

      Ein weiterer bedeutender Vertreter der Familie war Hermann von Eptingen, der Herr zu Blochmont und Landvogt in den österreichischen Vorlanden. Er war ein entscheidender Akteur in den Burgunderkriegen und siegte in der Schlacht bei Grandson, wo er die schweizerischen Freiheiten verteidigte.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 193.