Hartmann von Wessenberg

Hartmann von Wessenberg

männlich


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  • Name Hartmann von Wessenberg
    • Die Herren von Wessenberg sind ein seit dem 11. Jahrhundert urkundlich erwähntes Adelsgeschlecht, das ursprünglich im heutigen Kanton Aargau beheimatet war.
    Geschlecht männlich
    Info Ort Burg Wessenberg, AG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Burg Wessenberg ist eine abgegangene Burg im Kanton Aargau. Sie lag auf dem Wessenberg zwischen Hottwil und Mandach und war Stammsitz der Wessenberger.
      Die Burg Wessenberg wurde vermutlich am Ende des 12. Jahrhunderts auf dem nördlichen Ende des Wessenbergs, auf dem Gemeindebann von Mandach erbaut. Noch bis Mitte des 14. Jahrhunderts war sie bewohnt. Es wird teilweise vermutet, dass der Zerfall mit dem Erdbeben von Basel 1356 in Zusammenhang steht. Im Jahre 1373 bestätigte Herzog Leopold von Österreich Hans und Pantaleon von Wessenberg die Rechte zu ihrer Feste Wessenberg in Etzwil und Mandach haben, nämlich Zwing und Bann, grosses und kleines Gericht, Steuern und Dienste mit allen Freiheiten und Rechten. Bis Mitte des 15. Jahrhunderts zerfiel die Burg und die Steine wurden in den umliegenden Dörfern zum Hausbau verwendet. Heute sind nur noch Teile des Grundsrisses zu erkennen. Die Twingmarch der Herrschaft Wessenberg ist bis ins Jahre 1600 überliefert.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Wessenberg
    Erwähnt / Bezeugt 1275-1276 
    Personen-Kennung I58431  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 18 Nov 2025

    Vater Freiherr Jakob von Wessenberg
    Mutter Gerhilt
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28748  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Agnes Biber
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    • Hartmann entfreit seine Nachfahren durch seine Heirat
    Kinder 
    +1. Ritter Hugo von Wessenberg
    Familien-Kennung F28747  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 18 Nov 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Wessenberg - Wappen
    von Wessenberg - Wappen
    Das Wappen der Herren von Wessenberg zeigt in Silber einen schwarzen oder roten Balken, darüber zwei und darunter eine rote Kugel. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein silberner Brackerumpf mit dem Schildbild auf dem Ohr.

    Bild: Wikipedia; Johann Siebmacher - Siebmachers Wappenbuch; eingescannt aus: Horst Appuhn (Hrsg.), Johann Siebmachers Wappenbuch. Die bibliophilen Taschenbücher 538, 2. verb. Aufl , Dortmund 1989
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wessenberg_(Adelsgeschlecht)

      Die erste urkundliche Erwähnung der Herren von Wessenberg geht auf eine Urkunde aus dem Jahr 1029 zurück. Darin tritt ein Freiherr Hermann von Wessenberg als Zeuge eines Lehensbriefs der Äbtissin Berchta des Damenstifts Säckingen auf. Der von Aegidius Tschudi ins Deutsch übersetzte Lehensrevers endet wörtlich: „... hab ich min Insigel an diesen Brieff geton / der geben ist am 29. Tag Merzen / geschehen im Kloster zu Seckingen Anno Domini 1029 in der 12. Zinszal / als Pabst Johann der XX. die Apostolisch Kilch regiert / und Keiser Cunrat richsnet / Warmannus (Warmann von Dillingen) Bischoff zu Costenz und Ernst Durchlüchtiger Herzog in Alamannien was; Zügen so zugegen gewäsen: Herman von Wessenberg Fryherr / Rudolff von Bilstein, Arnold von Mandach Edelknecht, und Berchtold / der Pfarrer zu Louffenberg und ander vil.“ Über ihre Herkunft ist darin nichts weiter belegt. Möglich ist, dass sich die Herren von Wessenberg vom Ministerialadel des Damenstifts Säckingen in den Freiherrenstand emporarbeiten konnten und sich im Laufe der Zeit Besitzungen und Rechte, die ursprünglich zum Stift gehörten, aneignen konnte. Diese Annahme stützt sich mehrheitlich auf die ursprünglichen Besitzungen der Herren von Wessenberg, die größtenteils mit den Besitzungen des Damenstifts einhergehen.

      Stammsitz
      Die namengebende Burg Wessenberg lag auf dem Wessenberg zwischen Mandach und Hottwil in heutigen Kanton Aargau. Von dieser Burg ist heute nichts mehr vorhanden. Zu ihrem Besitz zählte auch die Burg im Leimental.

      Geschichte
      Besitzungen und Rechte hatten die Herren von Wessenberg vor allem im heutigen Kanton Aargau und zwar in den Ortschaften Mandach, Hottwil, Etzwil, Villigen, Bötzberg und Leuggern. Auch in der benachbarten Grafschaft Hauenstein scheinen die Herren von Wessenberg zumindest zeitweise Besitzungen gehabt haben, wie aus dem habsburgisch-österreichischen Pfandrodel aus der Zeit zwischen 1282 und 1300 hervorgeht. Dort wird erwähnt, dass zu jener Zeit ein Hartmann von Wessenberg das Pfand über Birkingen (Berchingen) und Rotzel (Rotzal) innehatte. Nachfahren dieses Geschlechts leben noch heute in Österreich.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 193.