Thüring von Aarburg (Büron)

Thüring von Aarburg (Büron)

männlich - 1457


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  • Name Thüring von Aarburg (Büron)
    • Der letzte seines Geschlechtes
    • Das Freiherrengeschlecht derer von Aarburg ist ein Schweizer Geschlecht, das ursprünglich in Büron ansässig war und im 12. Jahrhundert ihren Namen aus bis heute ungeklärten Gründen von von Büron auf von Aarburg wechselte. Um 1150 bis um 1200 waren sie im Besitz der Burg Aarburg.
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Erst Geistlicher 1404-1424, Chorherr zu Beromünster 1407, Probst zu zu Amsoldingen 1408, zu Münster 1411, Domherr zu Straßburg und Konstanz, dann laisiert, da Geschlecht auszusterben drohte, blieb aber trotzdem der Letzte, Freischöffe der heimlichen Grichte zu Westfalen 
    Ereignis 1404 
    Besitz Herr zu Büren, Gutenburg und Schenkenberg, verkaufte 1431 Gutenburg 
    Tod Jun/Jul 1457 
    Personen-Kennung I58439  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 18 Nov 2025

    Vater Junker Rudolf von Aarburg (Büron)   gest. 25 Jan 1415
    Mutter Anfelisa von Grünenberg
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F8956  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Margareta von Werdenberg-Heiligenberg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Familien-Kennung F28751  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 18 Nov 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Aarburg / Sack / von Reitzenstein - Wappen
    von Aarburg / Sack / von Reitzenstein - Wappen
    Stammwappen des Adelsgeschlechts Sack

    "Das Wappen der von Aarburg zeigt im roten Schild einen silbernen Schrägbalken. Auf dem Helm, mit rot-silbernen Decken, ein roter Flug mit silbernen Schrägbalken. Hier besteht Wappengleichheit mit den vogtländisch-oberfränkisch-sächsischen Ministerialengeschlechtern Sack.

    In der Zürcher Wappenrolle zeigt es dagegen in Schwarz drei weiße Rosen an einem nach rechts geneigten grünen Stiel."

    Bild: Wikipedia; Adolf Matthias Hildebrandt - Blasonierung und alte Wappenabbildungen
    © CC0 - https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Aarburg_(Adelsgeschlecht)

      von Büron / von Aarburg

      Die ersten schriftlich überlieferten Vertreter des Geschlechts waren Chono von Bürron sowie sein Sohn Luitold von Bürron, dessen Sohn Lüthold von Aarburg 1190 bereits unter dem neuen Familiennamen erwähnt wurde.

      Im 12. Jahrhundert besass die Familie die Herrschaft über Büron, ab dem 13. Jahrhundert hatten sie zudem das Lehen des Klosters Trub im Emmental inne. Im 14. Jahrhundert wurde ihnen von den Österreichern die Herrschaft Rued im Aargau sowie das Amt Grüningen anvertraut. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts war Rudolf I. von Aarburg das Familienoberhaupt, seine Söhne Rudolf und Lütold teilten sich ab 1357 die Familienherrschaft. Im Laufe des 15. Jahrhunderts erbte die Familie von Aarburg die Simmenegg im Simmental sowie Gutenburg im Oberaargau und das Schloss Maienfeld. 1424 übernahm Thüring von Aarburg das Familienerbe und kaufte 1430 die Herrschaft Schenkenberg zu dem bereits beträchtlichen Vermögen dazu.

      Die Freiherren von Aarburg unterstanden bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts den Habsburgern, bevor sie sich unter die Obherrschaft Berns stellten.

      Das Geschlecht ist gemäß Walther Merz nicht zu verwechseln mit der Ministerialenfamilie von Aarburg.

  • Quellen 
    1. [S17] J.P. Zwicky von Gauen, Benziger-Müller - Ahnen und Nachkommen, (Ralph Benziger-Müller ✞), Seite 265, Nr. 772308.