| Name |
Hans Schweizer |
| Geburt |
cir 1464 |
| Geschlecht |
männlich |
| Beruf / Beschäftigung |
Hufschmid, Zwölfer zur Schmiden 1492, Zunftmeister zu Schmiden 1501-1519, Vogt zu Wollishofen 1501, Vogt zu Zollikon und Küsnacht 1503, 1507, 1527, zu Dietlikon und Rieden 1505, Vogt zu Birmensdorf und Urdorf 1509, 1516, zu Eglisau 1520-1526, Oberstzunftmeister 1519, des Rats von freier Wahl 1527 |
| Militär / Gefecht |
13/14 Sep 1515 |
Marignano, Italien |
| Vorfähnrich bei Marignano 1515 |
- Am 29. November 1516 unterzeichneten die Eidgenossenschaft und Frankreich schliesslich einen als «Ewige Richtung» bezeichneten Friedensvertrag, in der alle früheren Feindschaften aufgehoben wurden und für künftige Konflikte ein Schiedsgericht eingesetzt werden sollte. Kein Vertragspartner sollte die Feinde des anderen unterstützen, und die Eidgenossen durften ihre Eroberungen in Italien mit Ausnahme des Eschentals behalten. Als Kriegsentschädigung zahlte Franz I. weiter 700'000 Kronen an die dreizehn Orte der Eidgenossenschaft. Mailand ging wieder in den Besitz Frankreichs über, bis es 1521 nach der Schlacht bei Bicocca an die Habsburger kam. Ein weiteres Bündnis, das die Eidgenossenschaft (ausser Zürich) 1521 mit Frankreich schloss, gestattete diesem, gegen Gewährung von Jahrgeldern, Handelsfreiheiten und anderen Vorteilen bis zu 16'000 Mann eidgenössische Söldner anzuwerben. Damit stellten sich die Eidgenossen ganz in den Dienst des französischen Hofs und verzichteten auf eine selbständige Rolle in der europäischen Politik.
Die Schlacht war ein Wendepunkt in der Kriegsführung der Eidgenossen, da sie bewies, dass die Infanterie in Form der Söldnertruppen nicht mehr die allein kriegsentscheidende Waffe war. Die Eidgenossen verloren durch die «Ewige Richtung» mit Frankreich ihre Stellung als unabhängige Grossmacht. Eidgenössische Söldner kämpften jedoch weiter im Heer Frankreichs in Norditalien.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Marignano
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| Militär / Gefecht |
11 Okt 1531 |
Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz |
| Teilnehmer an der Schlacht bei Kappel |
- Die Niederlage Zürichs in der Schlacht von Kappel hat Ursachen, die bereits im Vorfeld der Schlacht liegen. An die Stelle der alten Kriegsräte trat mit der Kriegsordnung von 1529 ein 23-köpfiger Kriegsrat. Dieses Gremium war gross und schwerfällig und untergrub die Autorität der Truppenkommandanten. Auch wurden die Kompetenzen der Offiziere eingeschränkt, der Sold für die Mannschaften reduziert und Jörg Berger, der Zürcher Befehlshaber beim ersten Kappelerkrieg, der sich unter anderem bei der Schlacht von Marignano bewährt hatte, bekam diesmal kein Kommando.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Kappel
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| Tod |
11 Okt 1531 |
Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz |
- Gefallen als Pannerherr nach tapferer Verteidigung zu Kappel
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| Personen-Kennung |
I58551 |
Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire |
| Zuletzt bearbeitet am |
19 Nov 2025 |