Rudolf Schweizer

männlich - 1499

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  • Name Rudolf Schweizer  [1]
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Hatte ein Holzgeschäft und war daneben Landwirt, Zünfter zur Zimmerleuten 145., des Rats von freier Wahl 1478-1481, Obervogt zu Wollishofen 1478-1489, Zunftmeister 1482-1499, Vogt zu Rümlang 1490, zu Stäfa 1492-1498 
    Militär / Gefecht 22 Jun 1476  Schlachtfeld Murten, FR, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    War bei Murten 1476 
    • Die Eidgenossen und ihre Verbündeten hatten ihre eigene Kampftaktik, die sich seit den ersten Schlachten gegen die Habsburger im 14. Jahrhundert herausgebildet hatte. Im Kampf gegen schwere Reiterei und gepanzerte Kämpfer formierten sie sich zu Gewalthaufen. Als wichtige Neuerung konnten sie erstmals in Grandson mit etwa 5 m langen Spiessen aus Eschenholz eine Art «Igelwand» bilden, welche von der Kavallerie nicht durchbrochen werden konnte. Machiavelli verglich diese Kampftaktik der Eidgenossen mit der griechischen Phalanx, damals wurde zeitweise eine ähnliche Waffe, die Sarissa, verwendet. Eine wichtige Waffe der Eidgenossen war die seit Morgarten bewährte Halbarte, eine kürzere Stangenwaffe mit durchschlagender Wirkung. Handfeuerwaffen kamen auf beiden Seiten zum Einsatz, waren aber wegen der Unausgereiftheit des Zündungsmechanismus und der Zielungenauigkeit von untergeordneter Bedeutung.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Murten
    Wohnort Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1499 
    Personen-Kennung I58553  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 13 Dez 2025

    Vater Hans Schweizer   gest. cir 1460
    Familien-Kennung F29943  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Konrad Schweizer,   geb. 145?   gest. 1525, Schlachtfeld bei Pavia Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    +2. Hans Schweizer,   geb. cir 1464   gest. 11 Okt 1531, Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 67 Jahre)
    Familien-Kennung F28827  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 13 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/049726/2011-11-11/

      Schweizer / Schwyzer

      Bürgerfam. der Stadt Zürich mit zahlreichen Nachkommen. Als Erster der Fam. gelangte der Schindelmacher Rudolf Switzer (✝︎ 1499), Zunftmeister der Zimmerleuten, 1478 in den Kl. Rat. Ausgehend von seinen Söhnen Jakob (​✝︎ ca. 1521), Obervogt von Hedingen, dem Gerber Konrad (✝︎ 1525) und dem Bannerherrn Hans Schwyzer verzweigte sich die Fam. in drei Linien. Die Genealogie einer vierten, verwandten Linie ist nicht gesichert. Diese starb vermutlich mit dem Weinsinner (städt. Weinkontrolleur) Ulrich 1731 aus. Heiratsverbindungen bestanden vom 15. bis 18. Jh. u.a. mit Fam. des höheren Patriziats wie den Escher, Hirzel, Lochmann, Pestalozzi, Waser und Wirz. Bis 1660 stellten die v.a. im ehaften Handwerk verankerten S. elf Zunftmeister, sechs Ratsherren sowie mehrere Ober- und Landvögte, danach sank ihr polit. Einfluss. Johann Heinrich war der Erste einer langen Reihe von Pfarrern und Theologen. Kaufherren waren die Brüder Hans Caspar (1707-68) und Hans Heinrich (1716-85), aus deren Erbe Johann Caspar 1786 das Handelshaus Schweizer & Jeanneret gründete. Im 19. und 20. Jh. traten unter den Ärzten, Ingenieuren, Chemikern, Fabrikanten und Geisteswissenschaftlern die Professoren Kaspar Gottfried, Heinrich und Paul hervor. Die 1648 gegr. und noch bestehende Familienstiftung förderte die Ausbildung der männl. und seit der Wende um 1900 auch der weibl. Nachkommen.

      1892 wechselten 32 Familienangehörige offiziell den Namen von S. zu Schwyzer. Eduard Schwyzer und sein Neffe Robert Schwyzer machten sich als Professoren für vergleichende Sprachwissenschaft bzw. Molekularbiologie einen Namen. Eduards Schwester Marie (1877-1952) eröffnete 1916 in Zürich eine Praxis als Frauenärztin. Der Urenkel des Zürcher Postdirektors und ersten eidg. Kreispostdirektors Hans Jacob (1781-1853), Georg (1905-98), letzter Direktor der Esrolko in Dübendorf (ab 1948 Givaudan), errichtete die G+B Schwyzer-Stiftung, die gemeinnützige Projekte im Kt. Zürich unterstützt.

      Version vom: 11.11.2011
      Autorin/Autor: Margrit Irniger

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 10, 44.