Martin von Hospental

Martin von Hospental

männlich 1607 - 1683  (76 Jahre)


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  • Name Martin von Hospental
    Geburt 1607 
    • Filiation nicht sicher..?
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Arth, SZ, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Seckelmeister 
    Bürger 1666  Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Flüchtete nach Zürich wo er 1666 das Bürgerrecht, jedoch ohne Regimentsfähigkeit, erlangte 
    Info Ort Burg Hospental, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Der Turm steht auf einem exponierten Felsplateau auf einer Höhe von 1509 m ü. M. im Urserental. 
    • Bereits in der Steinzeit führte ein Handelsweg, vom Vorderrhein her kommend, in Ost-West-Richtung über Oberalp- und Furkapass hin ins Walliser Rhonetal. Von Hospental aus konnte der Weg in den Süden über den Gotthardpass genommen werden. Für eine dauerhafte Besiedelung war die Gegend wegen der langen Winter zunächst unattraktiv. Frühe Siedlungsspuren, wohl von Viehhirten, setzen erst zu keltischer Zeit ein; die Pässe wurden spätestens zur frühen römischen Kaiserzeit begangen.
      Im 11. und 12. Jahrhundert wurden die ersten dauerhaften Siedlungen gegründet, die, wie alte Urkunden belegen, den Äbten von Disentis zugeordnet werden können.
      Der aus unbehauenen Steinen errichtete Turm wurde im 13. Jahrhundert gebaut und ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung. Der Turm diente wohl nicht als Zollstelle oder der Kontrolle des Passzuganges, sondern möglicherweise als Gefängnis. Seit dem 15. Jahrhundert war er nicht mehr bewohnt und verfiel allmählich. 1898 wurde er umfassend renoviert.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Turm_der_Herren_von_Hospental
    Religion Arth, SZ, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Haupt der Nikodemiten, einer evangelischen Sekte 
    Tod 1683 
    Personen-Kennung I58616  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 20 Nov 2025

    Vater Sebastian von Hospental
    Familien-Kennung F28871  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Barbara von Uri,   get. 2 Mai 1654, Arth, SZ, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Maria von Hospental,   get. 26 Mrz 1640, Arth, SZ, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Familien-Kennung F28869  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 20 Nov 2025

    Familie 2 Sara Zundel,   geb. Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung 1661  [1
    Familien-Kennung F28870  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 20 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Seckelmeister - - Arth, SZ, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBürger - Flüchtete nach Zürich wo er 1666 das Bürgerrecht, jedoch ohne Regimentsfähigkeit, erlangte - 1666 - Zürich, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsInfo Ort - Der Turm steht auf einem exponierten Felsplateau auf einer Höhe von 1509 m ü. M. im Urserental. - - Burg Hospental, Uri, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsReligion - Haupt der Nikodemiten, einer evangelischen Sekte - - Arth, SZ, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Orte
    Turm von Hospental
    Turm von Hospental
    Der Turm der Herren von Hospental (auch Langobardenturm) steht in der Gemeinde Hospental im Schweizer Kanton Uri.

    80 Treppenstufen führen zur ganzjährig offenen Aussichtsplattform in 17 Meter Höhe. Von dieser hat man einen Ausblick auf das Urserental, die Ortschaften Andermatt, Hospental und Realp. Weiter kann man die Strassenverläufe der drei Alpenpässe Furka, Gotthard und Oberalp erkennen.

    Bild: Manfred Stammler (18 Sep 2020)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020257/2007-10-29/

      von Hospental

      Ritteradliges Geschlecht aus dem Urserntal mit Zweigen in Luzern und ab dem 13. Jahrhundert auch in Arth. Der Name Hospental lässt sich möglicherweise von ospedale herleiten, der Herberge des Klosters Disentis, und der danach benannten Burg Hospental, welche die Hospental als Amtleute des Klosters bewohnten. Eine durchgehende Genealogie kann nicht erstellt werden. Beim 1203 genannten Walterus de Ursaria könnte es sich um das erste bekannte Mitglied der Familie handeln. Die Hospental sind 1285 erstmals mit Hans namentlich bezeugt. Sie hatten Güterbesitz in Ursern und in der oberen Leventina, ca. von 1300 bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts auch in Uri. Anfang des 14. Jahrhunderts waren sie Inhaber von Erblehen des Zürcher Fraumünsters im Meieramt Silenen und in Altdorf (UR). In Luzern ist ab 1289 bis um 1350 ein Zweig der Familie nachweisbar. Heinrich wurde als habsburgischer Parteigänger 1317 von König Ludwig dem Bayern seiner Ämter in Ursern entsetzt, womit die Familie dort für längere Zeit ihre politische Bedeutung einbüsste. Nach Klaus, um 1396-1400 Ammann von Ursern, sank die Familie im Tal in eine unbedeutende politische und soziale Stellung ab. Der Zweig in Arth spielte im 14. Jahrhundert eine wichtige Rolle: Drei Vertreter walteten als schwyzerische und österreichische Ammänner in Zug, so 1374-1387 Johann, 1387/1388 Hartmann und 1399-1404 Rudolf. Im Verlauf des 15. Jahrhunderts ging dieser Zweig in der bäuerlichen Oberschicht auf, wenn auch Vertreter der Familie noch vereinzelt öffentliche Ämter innehatten. So waren Mitte des 15. Jahrhunderts Hans Ludwig und Jost Landvögte im Gaster, gegen Ende des 16. Jahrhunderts wirkte Sebastian als Ratsherr im Land Schwyz und Landvogt im Maggiatal und Franz Anton war 1773-1775 Landvogt in Sargans sowie Landesseckelmeister. Im 17. Jahrhundert gehörten Vertreter des Arther Zweigs zu den führenden Mitgliedern der sogenannten Nikodemiten, einer Gruppe heimlicher Protestanten, die nach Verfolgung und Vermögenskonfiskation nach Zürich übersiedelten.

      Version vom: 29.10.2007
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 9.