Jakob Schad von Mittelbiberach

Jakob Schad von Mittelbiberach

männlich Datum unbekannt - 1466


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  • Name Jakob Schad von Mittelbiberach
    Geburt Datum unbekannt 
    • Nicht klar welche der drei Ehefrauen von Albrecht die Mutter des Jakob Schad ist..?
    Geschlecht männlich
    Info Ort Mittelbiberach, Baden-Württemberg, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Mittelbiberach ist eine Gemeinde in Oberschwaben im Landkreis Biberach (Baden-Württemberg, Deutschland) 
    • Mittelbiberach wurde erstmals 1275 urkundlich erwähnt. Ab etwa 1350 gehörte der Ort den Herren von Stein. Über die Herren von Andelfingen kam Mittelbiberach 1440 durch Verkauf an Jakob Schad, dessen Nachfahren sich Schad von Mittelbiberach zu Warthausen nannten. Nach dem Tod von Bernhard Schad, des Herrn auf Mittelbiberach, Warthausen und Ober-Sulmetingen im Jahr 1600, wurden seine beiden Töchter Dorothea und Euphrosine mit Mittelbiberach 1603 belehnt. Dorothea heiratete den Freiherren Hans Heinrich von Neuhausen (Neuhausen auf den Fildern). Nach dem Tod von Hans Heinrich von Neuhausen, 1620, und seiner Witwe Dorothea, 1648, ging Mittelbiberach durch die jüngere Tochter, Euphrosine, mit Ober-Sulmetingen an ihren Ehemann Hans Ludwig von Ulm auf Schloss Erbach über, der später Reichsvizekanzler wurde. Ihre Nachfahren aus der Familie von Ulm besaßen die Gemeinde bis zur Mediatisierung, durch die Mittelbiberach 1806 an das Königreich Württemberg gelangte und dem Oberamt Biberach zugeordnet wurde. Von der Familie Ulm gelangte das Schloss an die Grafen von Brandenstein-Zeppelin, die es noch besitzen. Im Zuge der Kreisreform kam die Gemeinde 1938 zum Landkreis Biberach. 1945 wurde Mittelbiberach Teil der Französischen Besatzungszone und kam somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelbiberach
    Erwähnt / Bezeugt 1440-1455 
    Besitz Kaufte 1440 die Reichsvogtei zu Mittelbiberach, Reutti und Rindenmoos von seinem Vetter Jos von Andelfingen 
    Tod tot 1466 
    Personen-Kennung I58723  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 20 Nov 2025

    Vater Albrecht Schad
    Mutter Margarete von Essendorf
    Eheschließung 1370 
    Familien-Kennung F28942  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Anna Ehinger
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Barbara Schad von Mittelbiberach   gest. 2 Sep 1493
    Familien-Kennung F28940  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 20 Nov 2025

    Familie 2 Margareta Pfanner
    Eheschließung cir 1425  [2
    Kinder 
    +1. Ursula Schad von Mittelbiberach,   geb. Datum unbekannt
    Familien-Kennung F28941  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Schad von Mittelbiberach - Wappen
    Schad von Mittelbiberach - Wappen
    In Gold ein schwarzer Adler mit goldener Halskrause, einen blauen Fisch im Schnabel haltend. Helmzier: Der Adler wachsend. Decken: schwarz-golden.

    Bild: https://frankfurter-patriziat.de/node/27005

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://frankfurter-patriziat.de/node/27005

      Schad von Mittelbiberach

      Das Geschlecht gehörte zum Patriziat der oberschwäbischen Reichsstädte Biberach (1382-1503), Memmingen (1453-1548) und Ulm (1488-1803). -- Beziehungen zu Frankfurt ergaben sich seit 1570 durch die Heirat des Reichskammergerichtsassessors Jodocus Schad mit der Witwe eines Mitglieds der Gesellschaft Alten-Limpurg. Die Söhne aus dieser Ehe Johann und Philipp, heirateten Ganerbentöchter und wurden 1602 bzw. 1605 ins Haus Limpurg aufgenommen. An Johann Philipp Schad fiel das Erbe seiner Mutter, der Letzten aus dem Geschlecht v. Martorff. Dazu gehörten die Häuser "zum Paradies" und "zum Grimmvogel" an der Neuen Kräme und auf dem Liebfrauenberg. 1502 hatten sie die Martorff vom Frankfurter Stadtschultheißen Siegfried von Marburg zum Paradies geerbt. -- Die Letzte aus der Frankfurter Linie, Anna Sibylla (+ 1737), die ledig geblieben war, vermachte den Hauptteil ihres Vermögens dem Haus Limpurg für die Ausbildung der Söhne und Töchter der Ganerben. Die "von Schadsche Stiftung" wirkt noch heute. Sie besitzt die beiden genannten Häuser (1775 durch einen Barockbau ersetzt) und wird von Ganerben als Administratoren verwaltet.

      Wappenbrief von Kaiser Sigismund für den Ratsherrn Jakob Schad in Biberach (Ferrara 1433).
      Reichsadelsbestätigung und Wappenvermehrung durch Kaiser Karl V. für Dr. Hans Schad (Wien 19.4.1533). -- Anerkennung des gesamten Ulmer Patriziats als rittermäßig durch Kaiser Karl V. (Diedenhofen 29.10.1552). -- Reichsadelsbestätigung und Anerkennung der Rittermäßigkeit als "Schad v. Mittelbiberach" für Johann Jakob Schad (Wien 22. 5. 1651) (Neffe des Jodokus).

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 12, 171.

    2. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 168, 171.