Graf Lothar von Wied

Graf Lothar von Wied

männlich - 1244


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  • Name Lothar von Wied
    Titel Graf
    Geschlecht männlich
    Titel (genauer) 1219-1243  Grafschaft/Fürstentum Wied, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Graf von Wied (1. Grafenhaus) 
    • Das Fürstentum Wied (bis 1784 Grafschaft Wied), benannt nach dem rechtsrheinischen Nebenfluss Wied, war ein Territorium des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im Bereich des Westerwaldes und des heutigen Landkreises Neuwied. Es bestand etwa von Anfang des 12. Jahrhunderts bis 1806 als kurpfälzisches Lehen sowie als reichsunmittelbare Herrschaft und von 1815 bis 1848 als Standesherrschaft innerhalb des Königreichs Preußen.
      Im Laufe seiner Geschichte wurde das Territorium zwischen den verschiedenen Zweigen des wiedischen Fürstenhauses mehrfach geteilt und wiedervereinigt. Die Obergrafschaft Wied-Runkel lag um die Zentren Dierdorf und Runkel an der Lahn, die Residenz der Niedergrafschaft Wied-Neuwied war ursprünglich die Burg Altwied, von 1653 bis 1848 die Stadt Neuwied. Als Nachkommen eines ehemals regierenden Hauses gehört die bis heute bestehende Familie zum deutschen Hochadel.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Fürstentum_Wied
    Erwähnt / Bezeugt 1218-1243 
    Tod 1 Mrz 1244 
    • Mit seinem Tod erlosch das erste Grafenhauses zu Wied
    Personen-Kennung I59146  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Nov 2025

    Vater Graf Dietrich I. (Theoderich) von Wied
    Familien-Kennung F6015  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Liutgard (Lucarde) von Leiningen   gest. nach 1239
    Eheschließung 1235  [1
    Familien-Kennung F29215  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Nov 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wied - Fürstenwappen
    Wied - Fürstenwappen
    Die Grafschaft Wied (seit 1784 Fürstentum Wied), benannt nach dem rechtsrheinischen Nebenfluss Wied, war ein Territorium des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im Bereich des Westerwaldes und des heutigen Landkreises Neuwied. Sie bestand etwa von Anfang des 12. Jahrhunderts bis 1806 und existierte von 1815 bis 1848 als Standesherrschaft innerhalb Preußens fort.

    (Bild: Wikipedia; Zeichnung von Professor Ad. M. Hildebrandt - Alfred Freiherr von Krane, Wappen- und Handbuch des in Schlesien (einschliesslich der Oberlausitz) landgesessenen Adels, Goerlitz 1901 - 1904, gemäß Reichsfürstenstandsdiplom 1784 - © Gemeinfrei)
    Wappen der Grafen zu Wied
    Wappen der Grafen zu Wied
    Wappen der Grafschaft Wied und des Hauses Wied bis 1219, aus der Urkunde von 1218

    Bild: Wikipedia; Eigenes Werk
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_(Wied)

      Lothar war ein Sohn von Dietrich I. von Wied. Der Name seiner Mutter ist nicht bekannt. Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Theoderich II. von Wied (um 1170–1242) war einer seiner Brüder.

      Am 10. Januar 1218 wurde Lothar in einer Urkunde als Gerichtsherr genannt, das Gericht fand auf dem Schönfeld bei Heimbach statt. Hier hatte bereits Metfried, ein Vorfahre Lothars und Gaugraf im Engersgau, die Hohe Gerichtsbarkeit ausgeübt. Diese Urkunde von 1218 trug zum ersten Mal das gräflich-wiedische Wappensiegel in Form von fünf roten Schrägbalken auf goldenem Grund. Ein Jahr später findet sich ein Reitersiegel Lothars mit einem Vogelwappen. Dieser Vogel wird später als Pfau auf dem Wappen von 1218 getragen.

      Erbfolge
      Da Lothar kinderlos blieb und nach dem Tod seiner Ehefrau um 1235 außer seinem Bruder Theoderich auch alle anderen Brüder ohne Nachkommen verstorben waren, blieben als Erben die Söhne seiner beiden Schwestern:[1]

      Theodora von Wied (urkundlich erwähnt zwischen 1182 und 1192) war verheiratet mit Bruno I. von Isenburg († 1210), der sich später Herr zu Braunsberg nannte; deren Söhne waren Bruno, Dietrich und Arnold.
      Isalda von Wied († 1223) war verheiratet mit Gottfried I. von Eppstein (1189–1220); deren Söhne waren Gottfried, Gerhard und Siegfried.
      Zwei der Vettern waren Arnold von Isenburg (1190–1259), Erzbischof von Trier, und Siegfried von Eppstein (1194–1249), Erzbischof von Mainz.

      Am 27. November 1240 schlossen die Isenburger und die Eppsteiner Vettern einen Vergleich. Darin wurde vereinbart, dass die „weltlichen Söhne“ der beiden verstorbenen Schwestern Theodora und Isalda die Grafschaft Wied gemeinschaftlich und ungeteilt besitzen sollten. Bei etwaigen Streitigkeiten war dem Schiedsspruch der „geistlichen Brüder“, die auch den Vergleich initiiert hatten, zu folgen.

      Pfalzgraf Otto bei Rhein belehnte bereits 1238 die Brüder Bruno und Dietrich von Isenburg auf den Todesfall ihres Onkels Lothar mit der Grafschaft Wied und allen Gütern, die dieser vom Pfalzgrafen zu Lehen hatte. Am 5. März 1243 übertrug Lothar seine Lehen an Bruno und Dietrich von Isenburg. Er starb am 1. März 1244.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 273.