| Name |
Peter von Cossonay |
- Die Herren von Cossonay waren ein Adelsgeschlecht aus der Waadt. In einer Schenkungsurkunde an das Kloster Romainmôtier von 1096 wird mit Ulrich erstmals ein Vertreter erwähnt. Das Schloss der Familie befand sich im gleichnamigen Ort, nordwestlich von Lausanne. Mit Humbert, Ulrichs Sohn werden sie auch als Herren von Prangins und Nyon bezeichnet. Nach dem Tod von Humberts Enkel Jean spaltete sich die Familie in drei Zweige auf. Die Hauptlinie Cossonay hatte die Herrschaft über Cossonay, L’Isle, Bercher und Surpierre inne. Jeans Sohn Guillaume begründete den Zweig der Herren von Prangins. Seit der Mitte des 13. Jahrhunderts versuchte die Familie, der Expansion der Grafen von Savoyen im Gebiet nördlich des Genfer Sees entgegenzutreten. Mit Jean und Aymon stellten sie zwei Bischöfe von Lausanne. Der letzte männliche Vertreter der Familie, Louis III., diente den Grafen von Savoyen als Militär und Diplomat. Nach dem Aussterben des Geschlechts fiel sein Besitz an die Grafen von Savoyen.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Cossonay_(Adelsgeschlecht)
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| Titel |
Ritter |
| Geschlecht |
männlich |
| Ereignis |
Abtei Bonmont Chéserex, VD, Schweiz |
| Wohltäter der Abtei Bonmont |
- Das genaue Gründungsdatum des Klosters Bonmont ist unbekannt, es kann auf die Zeit zwischen 1110 und 1120 eingegrenzt werden. Die erste Erwähnung datiert auf das Jahr 1123 unter dem Namen de bonomonte. Die Mönchsgemeinschaft lebte zunächst nach den Regeln der Benediktiner und erhielt von den Herren von Divonne und von Gingins reiche Schenkungen. Mit dem Besuch von Bernhard von Clairvaux 1131 übernahm das Kloster die Regeln des Zisterzienserordens und wurde damit die erste Zisterzienserabtei der (heutigen) Schweiz. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die Abteikirche erbaut. Im Mittelalter erlebte die Abtei Bonmont eine Blütezeit und wurde im 13. Jahrhundert unter dem Schutz des Hauses Savoyen zu einem der reichsten Klöster im Genferseeraum mit grossem Grundbesitz zwischen dem Seeufer und dem Jurafuss sowie zwischen Coppet und Aubonne.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Bonmont
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| Besitz |
Cossonay, VD, Schweiz |
| Herr zu Cossonay |
- Auf dem Gemeindegebiet von Cossonay wurden Überreste eines römischen Gutshofs und ein frühmittelalterliches Gräberfeld entdeckt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1096 unter dem Namen Cochoniacum. 1164 erschien die Bezeichnung Cosonai und 1228 Cossonai.
Ulrich von Cossonay schenkte 1096 die Dorfkirche dem Kloster Romainmôtier. 1224 kam sie in den Besitz der Benediktiner von Lutry, die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein Priorat in Cossonay erbauen liessen. Der Ort war bereits im 11. Jahrhundert befestigt, im 13. und 14. Jahrhundert wurden die Ringmauern erneuert und erweitert. Das Städtchen war seit dem Hochmittelalter Sitz eines bedeutenden Adelsgeschlechts. Die Barone von Cossonay beherrschten ein Gebiet von La Chaux (Cossonay) bis Boussens und von Dizy bis Gollion. Daneben unterstanden zahlreiche Adelslehen ebenfalls der Herrschaft Cossonay.
Der Ort wurde um 1264 mit Stadtrechten ausgestattet. Eine Feuersbrunst Ende des 14. Jahrhunderts zerstörte weite Teile des Städtchens und das Archiv, so dass die Privilegien 1398 von der Baronin Johanna von Cossonay erneuert werden mussten. Als diese 1406 starb, wurde der Adelssitz vakant und kam spätestens 1421 an das Haus Savoyen. Dieses errichtete die savoyische Kastlanei Cossonay.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Cossonay
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| Besitz |
Prangins: VD, Schweiz |
| Herr zu Prangins |
- Bereits während des Neolithikums war das Seeufer bei Prangins besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1140 unter dem Namen Prengiaco. Später erschienen die Bezeichnungen Preingins (1142), Prengiens (1154), Prengins (1164), Perengins und Pringins (1172) sowie Pringens (1177). Der Ortsname leitet sich vermutlich vom Personennamen Perenger ab und bedeutet bei den Leuten des Perenger.
Während des Mittelalters war Prangins vom 11. bis zum 13. Jahrhundert Sitz einer bedeutenden Herrschaft, die vom Pays de Gex bis nach Mont-sur-Rolle reichte. 1293 kam diese Herrschaft an das Haus Savoyen und wechselte fortan mehrfach den Besitzer, wobei das ursprüngliche Herrschaftsgebiet stark verkleinert wurde. Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 kam Prangins unter die Verwaltung der Vogtei Nyon. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Nyon zugeteilt. Der letzte Kaiser von Österreich-Ungarn, Karl I., lebte nach seiner Exilierung für einige Zeit in Prangins.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Prangins
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| Personen-Kennung |
I59516 |
Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire |
| Zuletzt bearbeitet am |
2 Dez 2025 |