Benedikt May

Benedikt May

männlich - 1569


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  • Name Benedikt May
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung 1519 
    des Grossen Rats 
    Besitz Herr zu Rued, Strttlingen, Thierachern, Wattenwil 
    Wohnort Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1569 
    Personen-Kennung I59667  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 4 Dez 2025

    Vater Klaudius (Glado) May   gest. 1527
    Mutter Ursula Trüllerey   gest. 1501
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28536  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Anna am Stad,   geb. Schaffhausen, SH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Ursula May   gest. 8 Okt 1592
    Familien-Kennung F29575  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der May
    Wappen der May
    Wappenscheibe in der Kirche Rued (1709)

    Das Wappen ist geteilt, oben in Gold zwei blaue Löwen (mit Greifen-Vorderfüßen), unten von Blau und Gold fünfmal gespalten. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein goldener Löwe wachsend.

    Bild: Wikipedia; LuFiLa - Eigenes Werk
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/May_(Patrizierfamilie)

      Die Familie von May ist eine Berner Patrizierfamilie, die als Kaufmannsfamilie mit Namen de Madis aus Introzzo in der Lombardei einwanderte. Ein 1537 nach Augsburg eingewanderter Zweig wurde 1627 zum dortigen Patriziat aufgenommen, nachdem sie bereits 1605 in Johann Siebmachers Wappenbuch zu den Ehrbaren Geschlechtern Augsburgs gezählt wurden.

      Seit ungefähr 1404 besitzt das Geschlecht das Burgerrecht der Stadt Bern und seit 1434 gehört es der Gesellschaft zu Mittellöwen an. 1446 gehörte erstmals ein Familienmitglied dem Grossen Rat an. 1448 hatte die Familie ein vergleichsweise bescheidenes Vermögen von 900 Gulden. Ihr gelang es aber, sich im 15. Jahrhundert in der städtischen Gesellschaft zu etablieren und mit den damals führenden Ratsgeschlechtern verwandtschaftliche Beziehungen einzugehen. Bartholomäus May, der Sohn von Jakob May, gehörte zu den reichsten Bernern und versteuerte 1494 ein Vermögen von etwa 13.300 Gulden. Er wurde im gleichen Jahr als erster Bürger mit italienischer Abstammung in den Kleinen Rat gewählt.

      Angehörige der Familie besassen oder besitzen mehrere Häuser an der Münstergasse, Schloss Hünigen, Schloss Ursellen, Schloss Toffen, Schloss Rued, Schloss Brestenberg, Schloss Schöftland und das Rebgut Belletruche.

      In Schaffhausen befindet sich noch heute das Haus zum Ritter, mit den bedeutenden Spätrenaissance-Fassadenmalereien, die das Allianzwappen des Christoph von Waldkirch († 1570) und der Ursula May (verheiratet 1544) wiedergeben. Christoph von Waldkirch war durch seinen Schwiegervater Benedict May von Rued in den Besitz von dessen Gerichtsherrschaft Marthalen gekommen,[4] welche den May von Bern bis 1561 gehörte.

      In Johann Siebmachers Wappenbuch von 1605 ist das Wappen der May bei den ehrbaren Geschlechtern der Reichsstadt Augsburg dargestellt, allerdings verballhornt mit Greifen statt Löwen im Schild. Bartholomäus II. May († 1576) war es, der 1537 nach Augsburg auswanderte. Kaiser Karl V. erkannte ihm und seinen Brüdern 1551 einen Adelsbrief zu. 1561–1576 gehörte er dem kleinen Rat Augsburgs als Vertreter der Gesellschaft der Mehrer an. Sein Enkel Marcus von May († 1643) wurde Mitglied des Stadtgerichts und 1631 Bürgermeister von Augsburg.[7] 1627 erfolgte für ihn zu Prag die kaiserliche Aufnahme zu den edlen und ratsfähigen Geschlechtern als Patrizier von Augsburg.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 168.