Peter Guler

Peter Guler

männlich


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  • Name Peter Guler
    Geschlecht männlich
    Militär / Gefecht 22 Mai 1499  Schlachtfeld an der Calven Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Einer der Anführer der Truppen des Zehngerichtenbundes 
    • Die Schlacht an der Calven (rätoromanisch Battaglia da Chalavaina) zwischen den Drei Bünden und dem Schwäbischen Bund fand am 22. Mai 1499 im Val Müstair/Münstertal auf dem Gebiet der Gemeinden Taufers und Mals statt und war eine Auseinandersetzung während des Schwabenkriegs. Früher war die Schlacht an der Calven, der Talenge, die das Val Müstair vom Vinschgau trennt, auch als Schlacht auf der Malser Haide bekannt.
      Auf Drängen Benedikt Fontanas beschlossen die Drei Bünde schliesslich, der Bedrohung durch das habsburgische Heer entgegenzutreten. Am 11. Mai wurden die habsburgischen Truppen vom Ofenpass vertrieben. Am 17. Mai zog die Hauptmacht der Bündner von Zuoz aus mit 6300 Mann ins Münstertal. Als sie am 21. Mai vor der Letzi ankamen, beschlossen sie sofort anzugreifen, weil die Verpflegung der Truppe im kargen Gebirge über längere Zeit unmöglich war und Maximilian I. mit einem weiteren Heer auf dem Weg in den Vinschgau war. Im Haus «Chalavaina» wurde in einem kurzen Kriegsrat ein Schlachtplan entworfen – daher die rätoromanische Bezeichnung der Schlacht als «battaglia da Chalavaina».
      Zitate aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_an_der_Calven
    Wohnort Davos, GR, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I59731  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 5 Dez 2025

    Familie Katharina Büsch (Beusch),   geb. Davos, GR, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Hans Guler,   geb. 1500   gest. 1/2 Mrz 1563 (Alter 63 Jahre)
    Familien-Kennung F29618  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 5 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Schlachten
    Darstellung der Schlacht an der Calven
    Darstellung der Schlacht an der Calven
    Luzerner Chronik des Diebold Schilling, 1513

    Die Schlacht an der Calven im Münstertal während des Schwabenkrieges, am 22. Mai 1499. Auf der linken Seite die zurückweichenden Landsknechte des Schwäbischen Bundes (Andreaskreuz) und die Landwehr der Grafschaft Tirol (Roter Adler). Auf der rechten Seite stürmen die Truppen des Gotteshausbundes (Steinbock) und des Grauen Bundes heran (Schwarz-Weiss)

    Bild: Wikipedia; Diebold Schilling - Amtliche Luzerner Chronik (http://www.1499.ch/ausstellung/thema20.html)
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021913/2006-12-04/

      Guler von Wyneck

      Davoser Ämter- und Adelsgeschlecht, später auch in Malans und Chur ansässig. Wann und woher das Geschlecht nach Davos kam, ist unbekannt. Nach der Rhetischen Cronica von Fortunat Sprecher von Bernegg war ein Lucas Guler 1322 Hauptmann der Davoser und soll als solcher in einer Fehde auf der Seite der Vazer gegen den Churer Bischof gekämpft haben. In einer Aufzeichnung der Davoser Geschlechternamen aus der Mitte des 15. Jahrhunderts fehlt der Name Guler jedoch. Die lückenlose Genealogie der Familie beginnt mit Peter Guler, der gemäss Hans Ardüser 1499 in der Schlacht an der Calven einer der Anführer der Truppen des Zehngerichtenbundes war. Sein Sohn Hans Guler wurde 1536 als Erster seines Geschlechts Landammann von Davos und damit gleichzeitig Bundslandammann des Zehngerichtenbundes. Bis 1621 hatten die Guler dieses Amt noch zumindest während weiteren 28 Jahren inne (Peter Guler, Johann Peter Guler von Wyneck). Danach verschwinden sie aus den Bundslandammannslisten. Auch unter den namentlich bekannten Davoser Landammännern ist nach dem Waser'schen Spruch (Johann Heinrich Waser) von 1644, der die genannte Ämterkumulation aufhob, kein Guler mehr zu finden.

      Erster Inhaber eines Landesamtes im Veltlin war 1531 der oben erwähnte Hans Guler. Im weiteren Verlauf des 16. Jahrhunderts bekleideten die Guler noch viermal Landesämter; letztmals 1569. 1550 erhielt die Familie vom österreichischen Hof den Adelstitel. Mehrere Guler bekleideten im 16. und 17. Jahrhundert Offiziersstellen, vornehmlich in venezianischen und französischen Diensten (Fremde Dienste). Ihren politischen wie auch sozioökonomischen Höhepunkt erlebte die Familie mit dem Staatsmann, Offizier und Chronisten Johannes Guler von Wyneck, der sich nach dem durch Heirat erworbenen Schlösschen Wynegg (Wyneck, Weineck) oberhalb von Malans nannte. Wynegg blieb bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Wohnsitz der Familie. Mehrfache Heiratsverbindungen bestanden vom 16. bis 17. Jahrhundert zu den Buol, Gugelberg von Moos, Salis und Sprecher, einfache Verbindungen unter anderem zu den von Castelmur, Hartmannis, Menhardt, dem Churer Ratsgeschlecht Meyer, den von Ott, von Planta, Schmid von Grüneck sowie den Zürcher Rahn.

      Version vom: 04.12.2006
      Autorin/Autor: Silvio Färber

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 185.