Heinrich von Sax-Misox

Heinrich von Sax-Misox

männlich - 1477


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  • Name Heinrich von Sax-Misox  [1]
    Geschlecht männlich
    Tod spätestens 1477 
    Personen-Kennung I59763  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 6 Dez 2025

    Vater Graf Donat von Sax-Misox
    Familien-Kennung F29639  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Wilhelm von Sax-Misox
    Familien-Kennung F29638  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 6 Dez 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Sax - Wappen
    Sax - Wappen
    Wappen derer von Sax in der Zürcher Wappenrolle.

    (Bild: Wikipedia; unbekannt/unknown - Züricher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860 - © Gemeinfrei)
    Wappen der Grafen von Sax-Misox (Misox / Mesocco)
    Wappen der Grafen von Sax-Misox (Misox / Mesocco)
    Wappen der gegraften Freiherren von Sax zu Masox, Herren über Schloss und Tal Misox in Graubünden, Schweiz im Wappenbuch des Aegidius Tschudi auf Tafel 302

    Das Wappen der Sax-Misox war ein von Rot und Gold geteilter Schild mit zwei Säcken in gewechselten Farben.

    Bild: Wikipedia: Aegidius Tschudy - St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1085: Wappenbuch des Aegidius Tschudy (https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/csg/1085).
    © CC BY 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

    Orte
    Misox (Mesocco) - Burg
    Misox (Mesocco) - Burg
    Die Ruinen des Castello di Mesocco liegen bei 752 m ü. M. auf einem mächtigen Felsen südlich des Dorfes Mesocco im Misox im Kanton Graubünden in der Schweiz. Mesocco ist eine der grössten Burganlagen der Schweiz und bildete vom Anfang des 13. Jahrhunderts bis 1526 das herrschaftliche Zentrum des Tals. Am Fuss der Burghügels steht die ebenfalls 1219 erstmals erwähnte romanische Kirche Santa Maria del Castello.

    (Bild: Wikipedia; Picture of Riccardo Fasani released to User:Eva_Mathiasch - © CC BY-SA 2.5 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/ -)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Sax_(Adelsgeschlecht)

      Die Adelsfamilie von Sax (ursprünglich de Sacco, auch de Sax) stammte aus der heutigen Ostschweiz. Der Schwerpunkt ihrer Besitzungen lag beidseits der Alpen in den heutigen Kantonen St. Gallen, Graubünden und Tessin. Der Ursprung der Familie ist unbekannt, angesichts der Besitztümer beidseits der Alpen wird vermutet, dass sie aus dem churrätischen Hochadel abstammte und wohl mit der Familie da Torre verwandt war. Die Familie zerfiel in zwei Hauptlinien: Die Grafen von Sax-Misox und die Freiherren von Hohensax.

      Der früheste urkundlich erwähnte Vertreter der Familie war Eberhard de Sacco, der 1137/39 als Prokurator der Herren von Gammertingen in Chur war. Er kann vermutlich mit Eberhard von Sasbach identifiziert werden, der mit seiner Gattin Heilwig 1138/52 Güter an das Kloster Reichenbach übergab. Als Stammvater gilt jedoch der 1188 erwähnte Albrecht von Sax. Einer Stiftungsurkunde zufolge war die Familie Sax 1168 im Besitz der Talschaft Misox, die sie wohl als Anhänger der Staufer zu Lehen bekommen hatten. Heinrich I. von Sax war Vogt des Klosters St. Gallen, der Klöster Disentis und Pfäfers, Erbauer der Burg Forstegg, Herr der Burg Wartenstein. Unter ihm erwarben die von Sax auch bedeutende Güter im Toggenburg und im Rheintal, wo sie um 1200 die nach ihnen benannte Burg Hohensax als Herrschaftszentrum erbauten. Von Friedrich II. wurde er 1220 mit der Grafschaft Blenio und der Herrschaft Monte Dongo belehnt. Der Einfluss der Familie Sax in der Ostschweiz wird daran deutlich, dass Heinrichs Bruder Ulrich 1204–20 Abt von St. Gallen wurde.

      Das Geschlecht der Sax teilt sich mit den Brüdern Heinrich III., Albert III. und Ulrich III. 1248. Albert und seine Nachkommen übernahmen den Familienbesitz in Graubünden und Tessin und nannten sich nach der Herrschaft Misox. Ulrich erhielt die Herrschaft Hohensax und die Hälfte der Vogtei Balgach. Nach der Burg Hohensax bei Sennwald nannten sich seine Nachkommen Freiherren von Hohensax.

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  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 186.