Margareta von Beinwil

Margareta von Beinwil

weiblich - 1343


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  • Name Margareta von Beinwil
    • Die Herren von Beinwil waren ein lokales Adelsgeschlecht im heutigen Kanton Aargau, das bereits 1153 erwähnt wurde und den Grafen von Lenzburg und Kyburg diente, bevor es Mitte des 14. Jahrhunderts ausstarb; ihr Wappen (eine schräglinke blaue Spitze) wurde vom Wappen der Gemeinde Beinwil am See übernommen, während der heilige Burkard, ein Priester aus diesem Geschlecht, in der katholischen Kirche verehrt wird.
    Geschlecht weiblich
    Info Ort Beinwil, AG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beinwil am See ist eine Einwohnergemeinde im Schweizer Kanton Aargau. Sie gehört zum Bezirk Kulm, liegt im Seetal am Westufer des Hallwilersees und grenzt an den Kanton Luzern 
    • Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der Grafen von Lenzburg, ab 1173 in jenem der Grafen von Kyburg. Nachdem diese ausgestorben waren, übernahmen die Habsburger im Jahr 1273 die Landesherrschaft und die Blutgerichtsbarkeit. Im Namen dieser Adelshäuser herrschten die erstmals 1153 erwähnten Herren von Beinwil über das Dorf. Das Geschlecht besass lediglich lokale Bedeutung und erlosch Mitte des 14. Jahrhunderts, der Standort ihrer Burg lässt sich nicht mehr genau feststellen.
      1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau. Beinwil gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. Die niedere Gerichtsbarkeit war um 1300 zunächst an die Truchsessen von Wolhusen gelangt, im Jahr 1501 an das Chorherrenstift Beromünster. Schliesslich wurde sie 1520 durch Bern käuflich erworben, woraufhin Beinwil einen eigenen Gerichtsbezirk innerhalb des Amtes Lenzburg bildete. Die Zehnten und Bodenzinsen mussten grösstenteils weiterhin an Beromünster entrichtet werden, selbst nach Einführung der Reformation im Jahr 1528. Im März 1798 befreite sich die Bevölkerung mit Hilfe der einmarschierten französischen Truppen vom Joch der «Gnädigen Herren» von Bern, woraufhin die Franzosen die Helvetische Republik ausriefen. Beinwil gehört seither zum damals gegründeten Kanton Aargau.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Beinwil_am_See
    Erwähnt / Bezeugt 1331 
    Tod 19 Okt 1343 
    Personen-Kennung I59976  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 10 Dez 2025

    Vater Ritter Peter von Beinwil,   geb. Datum unbekannt   gest. spätestens 1297
    Mutter Ida von Hallwil (Hallwyl)
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F29777  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Ritter Johann Truchsess von Wolhusen,   geb. Datum unbekannt   gest. spätestens 1325
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Ritter Peter Truchsess von Wolhusen
    Familien-Kennung F29775  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 10 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen von Beinwil am See
    Wappen von Beinwil am See
    Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: «In Weiss schräglinke blaue Spitze.» Dabei handelt es sich um das Wappen der Herren von Beinwil. Das ursprüngliche, seit 1598 bestehende Wappen zeigte einen Kahn mit zwei Fährleuten auf dem See. Dieses Motiv liess sich heraldisch nie überzeugend umsetzen. Ab 1945 verzierten verschiedene örtliche Unternehmen ihre Verpackungen mit dem Wappen der Herren von Beinwil, welches sich rasch durchsetzte und 1952 offiziell eingeführt wurde.

    Bild: Wikipedia; Wappenentwurf: Unbekannt diese Datei: Jwnabd - Staatsarchiv Aargau: Wappenregister Gemeinden Aargau. Stand 31.12.2007. Farbgebung nach Vorgabe des Staatsarchivs Aargau: Farbkarte, Wappen im Kanton Aargau mit Farbdefinitionen. Schwarz – RGB 0,0,0; Weiß – RGB 255,255,255; Blau – RGB 0,147,221
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://www.beinwilamsee.ch/portrait/geschichte.html/49

      Das in Beinwil lebende Adelsgeschlecht der Herren von Beinwil war nur von lokaler Bedeutung. Schon 1153 wird erwähnt, dass ein Hartmann von Beinwil Dienstmann des Grafen von Lenzburg-Baden ist. Hundert Jahre später steht ein Henricus de Benwile im Dienst der Kyburger. Peter von Beinwil, der mit lta von HalIwil vermählt war, wird 1283 als habsburgerischer Dienstmann genannt. Die Familie erlosch im 14. Jahrhundert, und die Herrschaft über «Twing und Bann» Beinwil ging durch Heirat an die Truchsessen von Wolhusen über. Der Standort der Burg zu Beinwil lässt sich nicht mehr eruieren, dürfte sich aber entweder im Wigart oder oberhalb der Bachtalen befunden haben.

      Im Jahre 1501 vergabte Hans Heinrich von Wolhusen den Twing Beinwil an das Stift Beromünster, das seinerseits dann 1520 seine «Rechte mit Twing und Bann, Gericht mit aller Zugehürd» für 400 Pfund Berner Währung an Schultheiss und Rat der Stadt Bern verkaufte. Damit besassen die Berner, die bei der Eroberung des Aargaus 1415 schon in den Besitz der Hohen Gerichtsbarkeit gekommen waren, jetzt alle Rechte in Beinwil. Zehnten und Bodenzinsen hatten die Beinwiler allerdings weiterhin auf alle Seiten hin zu geben, wie die im Gemeindearchiv erhaltene «Bereinigung der Dorffschafft Beinweil» von 1677 zeigt, in der nicht weniger als 11 Zinsherren aufgeführt sind.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 217.