Gerhard I Kämmerer von Worms

Gerhard I Kämmerer von Worms

männlich 1200 - 1248  (48 Jahre)


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  • Name Gerhard I Kämmerer von Worms
    • Die Kämmerer von Worms waren eine weit verzweigte deutsche Familie des Niederadels. Der bekannteste und längst überlebende Zweig war die Linie von Dalberg
      Die Familie ist seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar. Zuordnungen von Personen zu dieser Familie, die vor dieser Zeit lebten, wurden ohne jeden Beleg vorgenommen.[
      Die Hauptquellen dieser Stammliste widersprechen sich im 14. Jahrhundert an einigen Punkten hinsichtlich der Filiation einiger Familienmitglieder.
      Die Familie nannte sich ab dem 13. Jahrhundert nach dem führenden Amt, das Familienmitglieder einnahmen, Kämmerer von Worms. Diese Funktion bezog sich auf das Bistum Worms, nicht die Stadt Worms. Anschließend – auch um die Mitglieder verschiedener Zweige der Familie unterscheiden zu können – traten die Namen erworbener Burgen, die als „Stammsitze“ dienten, als Namensbestandteil hinzu, so etwa Waldeck, Herrnsheim oder Kropsburg. Die ursprüngliche Funktionsbezeichnung Kämmerer von Worms entleerte sich inhaltlich zunehmend und wurde zum Titel.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Kämmerer_von_Worms
      Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Kämmerer_von_Worms

    • Gerhard I. Kämmerer von Worms (Geradus), auch: Gerhard von Ehrenberg, war der erste der Familie, der dieses Amt erblich innehatte, ein Amt, nach dem sich die Familie künftig benannte und dessen Bezeichnung zum Familiennamen wurde.
    Geburt cir 1200 
    • Seine Eltern waren Gerardus der Ältere, Vizedom des Hochstifts Worms und Mechtild, die am 5. März eines unbekannten Jahres verstarb.
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Gerhard I. wurde 1229 in Nachfolge seines Vaters unter Bischof Heinrich II. von Saarbrücken Vizedom des Bistums Worms. 1238 wurde er unter dessen Nachfolger, Landolf von Hoheneck, auch Kämmerer des Hochstifts, ein Amt, das zuvor sein Onkel Richezo verwaltet hatte. Am 3. Dezember 1239 sprach ihm der Bischof das Amt auch erblich zu. Damit wurde eine Tradition begründet, aus der sich schließlich der Familienname ergab.
    Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_I._Kämmerer_von_Worms 
    Tod 21 Jan 1248 
    Personen-Kennung I60346  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 15 Dez 2025

    Vater Gerardus (Gerhard), der Ältere
    Mutter Mechtild   gest. 5 Mrz
    Familien-Kennung F30027  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Beatrix von Randeck
    Eheschließung
    • Gerhard I. heiratete die verwitwete Beatrix von Randeck, Tochter von Albert oder Albrecht aus Ingelheim
    Notizen 
    • Kinder:
      - Ulrich, * um 1230, † 1250 ⚭ Guda
      - Heinrich I., * um 1225 erwähnt seit 1251, † 17. oder 21. November 1301 ⚭ 1. Rosina von Waldeck, † 1250; 2. Hedwig von Friesenheim, † 5. August 1308
      - Gerhard II., * um 1229, erwähnt ab 1251, † 8. Januar 1297 ⚭ vor 1263 Mechtild Fuchs von Rüdesheim, † 4. Juni 1319, Tochter von Giselbert (Vizedom im Rheingau) und Jutta
      - Embricho I. (Emercho I.)), * um 1229, erwähnt ab 1251, † 1295 ⚭ NN von Dahn oder von Than
      - Weiterer Sohn oder Söhne (genannt 1229 und 1239)
    Kinder 
    +1. Gerhard II Kämmerer von Worms,   geb. cir 1229   gest. 8 Jan 1297 (Alter 68 Jahre)
    Familien-Kennung F30026  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 15 Dez 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Stammwappen der Kämmerer von Worms
    Stammwappen der Kämmerer von Worms
    Scheibler'sches Wappenbuch , älterer Teil Dalberg Kämmerer von Worms

    Die Dalberger Linie der Kämmerer von Worms kombinierte ihr Wappen (unter einem mit drei Spitzen abgeteilten goldenen Schildhaupt auf blauem Grund 6 silberne Lilien (3:2:1) gestellt) mit dem der ursprünglichen Herren von Dalberg (in gold ein schwarzes Ankerkreuz) und verwendeten fortan ein geviertes Wappen: Felder I und IV: Kämmerer von Worms; II und III: von Dalberg.

    Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c 1450 - 1480
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