Bertold von Lupfen

Bertold von Lupfen

männlich - 1268


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  • Name Bertold von Lupfen  [1]
    • Stifter der Linie Lupfen-Lupfen
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1258-1262 
    Tod spätestens 1268 
    Personen-Kennung I60718  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 20 Dez 2025

    Vater Graf Heinrich von Lupfen
    Mutter von Küssenberg,   geb. Datum unbekannt
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F30284  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Ritter Heinrich von Lupfen
    Familien-Kennung F30282  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 20 Dez 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Grafen von Lupfen
    Wappen der Grafen von Lupfen
    Scheibler'sches Wappenbuch, älterer Teil Lupfen

    Das heutige Stadtwappen von Stühlingen ist in den Farben auf das Wappen der Grafen von Lupfen zurückzuführen.

    Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Lupfen

      Grafen von Lupfen

      Die Grafen von Lupfen (auch Grafen zu Lupfen und Herren von Lupfen) waren ein dem schwäbischen Uradel zugehöriges einst mächtiges Adelsgeschlecht mit Besitzungen in der Baar, im Schwarzwald, im Klettgau und im Elsass, dort bestanden Beziehungen zu den Herren von Rappoltstein (1397–1419).

      Geschichte
      Stammburg Hohenlupfen
      Ihre Stammburg auf dem Lupfen, die Burg Hohenlupfen, ist erstmals 1065 nachweisbar. 1251 erbten sie die Landgrafschaft Stühlingen, die bis dahin Bestandteil der Landgrafschaft Klettgau war, erbauten die Burg Stühlingen und erhielten 1262 die Stadtrechte für Stühlingen. Im weiteren besaßen sie die Herrschaft Hohenhewen mit der Stadt Engen sowie elsässische Gebiete. 1374 wird als Landgraf zu Stühlingen der Junker Eberhard von Lupfen genannt, der von Heinrich Sytinger an einer Gerichtsverhandlung in Breisach vertreten wurde.

      Wegen anhaltender Fehden mit dem benachbarten Haus Fürstenberg stellten sich die Grafen von Lupfen im Städtekrieg um den Schwäbischen Städtebund auf die Seite der Württemberger gegen die mit den Fürstenbergern verbündete Reichsstadt Rottweil, was 1377 zur Schleifung der Burg auf dem Lupfen durch die Rottweiler führte.

      Nach deren Wiederaufbau wurde sie im Verlauf der Lupfener Fehde[2] 1416 erneut von den Rottweilern, diesmal im Auftrag König Sigismunds wegen des Bündnisses der Herren von Lupfen mit den Herzögen von Österreich, endgültig zerstört.

      Graf Johann I. von Lupfen-Stühlingen
      Graf Johann I. von Lupfen-Stühlingen hatte König Sigismund als Rat gedient und wurde von diesem am 20. Dezember 1417 in Konstanz mit umfangreichen Ländereien im Oberelsass belehnt, darunter auch die Burg Hohnack mit Haus Judenburg als Zubehör. Wenige Jahre später erlosch 1439 diese Linie der Familie, und die Württemberger kauften die Herrschaft um den Lupfen auf. 1499 wurde die alte Burg Stühlingen im Schweizerkrieg zerstört, die Grafen wohnten daher in Engen im Schloss. Diese räumliche Entfernung zu den Unterthanen und auch immer weitere ausufernde Lasten und Abgaben führten zu den nun folgenden Ereignissen.

      Beginn des Deutschen Bauernkriegs
      Vor dem Schloss Stühlingen beginnt in der Geschichtsschreibung mit der Stühlinger Erhebung der Deutsche Bauernkrieg. Am 23. Juni 1524, wohl unter der Führung des Michel Haim von Stiellingen, traten Bauern vor das Schloss und erhoben Beschwerde mit einer Schrift, in der 16 Artikel zusammengefasst waren, die sie erfüllt haben wollten. Nachdem der Vogt sie zunächst beschwichtigen konnte, ging Graf Sigmund zusammen mit anderen Adligen gegen die beteiligten Bauern vor. Diese Bauern hatten Hans Müller von Bulgenbach als Anführer gewählt. Am 28. Dezember 1524 starb Graf Sigmund II. von Lupfen in Engen.

      Nach der Niederschlagung aller Aufbegehrungen mussten die Untertanen am 12. Juli 1525 in Ewattingen Abbitte leisten und ihrem alten Herren huldigen.

      Der Bergfried der Vorgängerburg
      Als Landgrafen von Lupfen-Stühlingen unterhielten die Grafen von Lupfen eine Vorgängerburg, (im Schweizerkrieg weitgehend zerstört) deren Bergfried, integriert in das Schloss Hohenlupfen, bis heute Wahrzeichen der Stadt ist.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 49.