- Die Gegner waren auf der einen Seite die Kontingente der eidgenössischen Acht Alten Orte Luzern, Schwyz, Glarus, Zug, Uri und Unterwalden und auf der anderen Seite Truppen der Reichsstadt Zürich und der Habsburger.
Auf eidgenössischer Seite wollte man nicht direkt gegen die zürcherischen Stellungen vorgehen, da man befürchtete, der gegnerischen Artillerie und der Reiterei ausgesetzt zu sein; man plante daher eine Umgehungsbewegung über Wiedikon, um dem Gegner in die Flanke zu fallen und ihm nach Möglichkeit den Rückzug in die Stadt zu verwehren.
Die Kriegsknechte auf dem Sihlfeld missachteten indes den Rückmarschbefehl hinter die Sihl und sammelten sich völlig ungeordnet auf den Wiesen bei der Sihlbrücke beim Siechenhaus und der Kapelle St. Jakob, bei der heutigen Tramhaltestelle Stauffacher und der heutigen reformierten Kirche St. Jakob in Zürich-Aussersihl. Der «Klingenberger Chronik» zufolge empfanden es die Truppen auf dem Sihlfeld als zu wenig ehrenhaft, sich in eine Verteidigungsstellung zurückzuziehen. Es wurde unterlassen, den Heerhaufen ordentlich zu gliedern und Wachposten und Aufklärungstrupps auszusenden. Aufgrund starken Weinkonsums kam es auf dem Sihlfeld zudem zu volksfestähnlichen Szenen.
Zitate aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_St._Jakob_an_der_Sihl
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