Ritter Konrad von Bärenfels

Ritter Konrad von Bärenfels

männlich 1305 - 1373  (68 Jahre)


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  • Name Konrad von Bärenfels
    • Die Herren von Bärenfels waren ein adliges Geschlecht, das im Gebiet des heutigen Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz wirkte. Ihre Wappenfigur, ein schwarzer Bär auf einem roten Dreiberg, ist heute Teil des Wappens von Arisdorf. Die Herren von Bärenfels besaßen den letzten adligen Besitz im Dorf und eine Burg, deren Ruine noch existiert.
      Die Vorfahren der Bärenfelser waren die hachbergischen Vögte, die im Wiesental im Brombacher Wasserschloss residierten. In der Nähe ihrer Burg Steineck bei Wehr hatten sie um 1300 eine weitere Burg erbaut, die sie Bärenfels nannten.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Bärenfels_(Adelsgeschlecht)
    Titel Ritter
    Geburt cir 1305 
    • Laut Bericht im Wikipedia sind seine Eltern
      "Johannes von Bärenfels († um 1314), Schultheiss in Kleinbasel, und dessen Ehefrau Margarita von Hertenberg"
    • Laut Rübel-Blass ist mit "Johann" noch eine Generation dazwischen.
      Dies ist nach den Lebensdaten auch plausibler.. (ms)
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Stellvertreter des Bischofs bei dessen Abwesenheit, Bürgermeister 1335, Schultheiss zu Klein-Basel 1343, zu Neuenburg 1344, zu Basel 1349 
    Info Ort Burg Bärenfels, Wehr, Waldshut, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Burg Steinegg wurde erst zwischen 1325 und 1330 durch Walter II. Vasolt und dessen gleichnamigen Sohn erbaut. 
    • Die Patrizierfamilie Vasolt kaufte nach der Verlagerung des Klosters Klingental von Wehr nach Kleinbasel einen Großteil des klösterlichen Besitzes in Wehr und errichtete die Burg Steinegg. Diese mussten sie aus Geldnot 1330 an die österreichischen Herzöge Albrecht II. und dessen Bruder Otto IV. verkaufen und wurden danach offenbar von den Habsburgern mit der Burg belehnt. Nach dem Tod von Walter III. Vasolt (um 1377) kam dessen Wehrer Besitz an die Meier von Hüningen, die ihn 1378 wieder stückweise an das Kloster Klingental – den ursprünglichen Grundbesitzer – verkauften. Zu dieser Zeit sind auch schon die Ritter von Bärenfels als Grundbesitzer in Wehr belegt und es wird vermutet, dass sie schon damals einen Wohnsitz auf Burg Steinegg einrichteten, aber erst eine Urkunde von 1410 weist den damaligen Basler Bürgermeister Arnold von Bärenfels als Besitzer der Burg aus. Der vorderösterreichische Landvogt, Graf Hermann von Sulz, nahm in einem Krieg gegen die Stadt Basel neben anderen Burgen auch die Burg Steinegg bei Wehr ein und hielt sie besetzt bis Markgraf Rudolf III. von Hachberg-Sausenberg vermittelte. Es bleibt unklar wann und unter welchen Bedingungen die Burg Steinegg wieder an die Bärenfelser kam, wobei die These einer Belehnung der Bärenfelser durch die Habsburger im Raum steht. Da eine Urkunde von 1437 bereits ein „burgstal ze berenfels“ erwähnt, wird angenommen, dass die Burg im Krieg von 1410 beschädigt und nicht wieder aufgebaut wurde.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Bärenfels_(Wehr)
    Info Ort Burg Bärenfels, Duggingen, BL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Ruine der mehrteiligen Höhenburganlage liegt auf einem wild zerklüfteten Felssporn entlang einer Fluh auf der Grenze zwischen dem Birseck und dem Laufental in der Nähe des Hofes Ober-Aesch am Hang des Gempenplateaus. 
    • Bei der Burg Bärenfels dürfte es sich um eine Rodungsburg auf selbst gerodetem Land handeln: Dies ermöglichte dem mittelalterlichen Adel im damaligen Rechtswesen eigene Güter aufzubauen, über die sie frei verfügen konnten und nicht als Lehensnehmer auftreten mussten. Als Besitzer der Bärenfels'schen Güter sind die Herren von Aesch dokumentiert, ein ritterliches Ministerialengeschlecht der Grafen von Thierstein.
      Im 14. Jahrhundert hatte bereits der Bischof von Basel seine Hand auf die Güter der Bärenfels gelegt und es als Lehen wieder an die Herren von Aesch vergeben. Nach dem Aussterben der Aescher wurde die Alte Burg an das Basler Rittergeschlecht der Macerel vergeben und die beiden anderen Burgen an die Herren von Frick.
      Erst im späten 14. Jahrhundert ging die Anlage mit zugehörigen Rechten und Gütern an die Herren von Bärenfels über, deren Name danach an der Burg haften blieb.
      Schäden durch das Basler Erdbeben 1356 sind schriftlich belegt, es ist aber nicht bekannt, ob diese behoben wurden. Im 15. Jahrhundert wird die Burg aber als Ruine bezeichnet.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Bärenfels_(Duggingen)
    Erwähnt / Bezeugt 1321 
    Wohnort Basel, BS, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1371/73 
    Personen-Kennung I60952  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 26 Dez 2025

    Vater Johann von Bärenfels   gest. 1339/42
    Familien-Kennung F30443  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie von Rotberg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
     1. Werner von Bärenfels   gest. 9 Jul 1386, Schlachtfeld, Sempach, Luzern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
     2. Adelberg von Bärenfels   gest. 9 Jul 1386, Schlachtfeld, Sempach, Luzern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
     3. Lütold von Bärenfels   gest. 9 Jul 1386, Schlachtfeld, Sempach, Luzern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    +4. Ritter Arnold von Bärenfels,   geb. Basel, BS, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 20 Feb 1414
    Familien-Kennung F30442  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 26 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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    Link zu Google MapsWohnort - - Basel, BS, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Bärenfels - Wappen
    von Bärenfels - Wappen
    Wappen derer von Bärenfels zu Basel, zierte ursprünglich die Chorfenster der Barfüsserkirche; das heraldische Glasbild der seit etwa 1294 in Basel beheimateten Familie von Bärenfels ist in Komposition und Helmschmuck eine Nachbildung der 1533 datierten Wappenscheibe des Adelberg von Bärenfels im Rathaus zu Rheinfelden

    Das Wappen zeigt einen aufgerichteten schwarzen Bären auf einem roten Dreiberg auf goldenem Grund; auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken, außen mit goldenen Lindenblättern bestreut, ein silberner Straußenfedernbusch.

    Bild: Wikipedia; Autor unbekannt - Wappenscheibe der Familie von Bärenfels, Basel oder Winterthur, H. 87 x B. 58 cm
    © Gemeinfrei

    Orte
    Bärenfels - Burg
    Bärenfels - Burg
    Burg Bärenfels in Wehr (Baden), Bergfried an der Westseite

    Burg Bärenfels, auch Berenfels, Berenvels oder Steinegg genannt, ist die Ruine einer Höhenburg am Anfang des Wehratals auf dem Steinegg über der Stadt Wehr im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg.

    Bild: Wikipedia; MacElch (Rainer Kunze)- https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:MacElch
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_von_Bärenfels

      Konrad von Bärenfels

      Konrad von Bärenfels (* um 1305; † 1372 in Basel) war Bürgermeister von Basel.

      Ritter Konrad von Bärenfels wurde als Sohn des Johannes von Bärenfels († um 1314), Schultheiss in Kleinbasel, und dessen Ehefrau Margarita von Hertenberg, geboren. Die Vorfahren stammten aus Brombach; so war sein Grossvater Werner, Vogt von Brombach und um 1290 Schultheiss von Kleinbasel, der Stammvater der Herren von Bärenfels. Er hatte noch drei Brüder:

      Werner I. von Bärenfels († 18. Oktober 1356 in Basel), Edelknecht;
      Arnold von Bärenfels, Geistlicher in Basel;
      Johann III. von Bärenfels, hatte als Ratsknecht die Polizeigewalt in Basel.
      Konrad von Bärenfels war Schultheiss in Gross- und Kleinbasel sowie 1334 und in den Jahren 1338 bis 1364, abwechselnd mit Ritter Konrad Münch sowie mit Angehörigen der Geschlechter Schaler und Reich, Bürgermeister von Basel. In seine Regierungszeit fiel das Erdbeben von Basel am 18. Oktober 1356, bei dem einer seiner Brüder ums Leben kam, als er von einer Zinnkrone der Peterskirche erschlagen wurde.

      Mit dem Basler Bischof Johann Senn von Münsingen reiste er 1335/36 zum Papst Benedikt XII. nach Avignon und wirkte ansonsten oft als Vermittler, Schiedsrichter, Bürge und Vertreter bei Geschäften und Streitigkeiten von Städten, Adligen und Fürsten mit.

      Konrad von Bärenfels war verheiratet und hatte vier Söhne, von diesen sind namentlich bekannt:

      Werner II. von Bärenfels, Schultheiss in Kleinbasel;
      Adelberg von Bärenfels;
      Arnold II. von Bärenfels, Bürgermeister von Basel.
      Drei seiner Söhne fielen am 9. Juli 1386 in der Schlacht von Sempach für Herzog Leopold III. von Habsburg.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 210.